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Zunächst Grundsätzliches  -  AKTUELLES  IM  ANSCHLUSS !

Grundsätzliches: An dieser Stelle finden Sie in unregelmäßigen Abständen Neuigkeiten über unsere Häuser, die Insel, vielleicht auch ein wenig Politik (wenn wir uns gerade wieder ärgern) und besonders für Sie nützliche Tipps als Inselfans - verkneifen möchten wir uns belanglose Kommentare über wirklich unwichtiges Zeug - nur um täglich etwas "rauszuhauen". Nach einer gewissen Anzahl von Infos werden wir die alten auch wieder löschen um es nicht unübersichtlich werden zu lassen. Sollte Sie also eine Info besonders interessieren, ist es ratsam sie auszudrucken

Hinweis: Freizeiten finden Sie teilweise unter "Preise"

16.01.19: Mandelblüte und Wetter: Da haben wir nun fast einen Monat ausgesetzt und uns mal mit unseren lieben Stammgästen und auch mit uns selber beschäftigt... Wir hoffen, Sie haben hierfür Verständnis. Im Norden blühen die Mandelbäume so prächtig, dass wir verschiedene Wanderungen dort machen konnten. Das Wetter war nun fast 2 Monate für alle Touristen ein Hochgenuss, weil völlig trocken - zum Leidwesen aller Bauern. Da es bereits ungewöhnlich früh in diesem Winter - nämlich bereits ab Oktober anfing zu schauern (bis in den November hinein)) - startete die Mandelblühte diesen Winter schon vor Weihnachten - zumal anschließend die Sonne es nur noch gut mit den Knospen und mit uns meinte. In diesem "Wetter-Zusammenhang" möchten wir an unseren Wetterkommentar vom 16.11. erinnern und freuen uns, dass unsere Ansichten zum Wetter so eindrucksvoll bestätigt wurden. Nun allerdings sind uns für die nächsten Tage die ersten Schauer vorhergesagt und wenn wir ehrlich sind, wir würden uns freuen, weil sie der Natur wieder zu frischem Grün verhelfen würden.

18.12.18: Straßenbau: Seit wirklich vielen Jahren - wir haben aufgehört zu zählen - wird nun an der Süd-Umrundung der Insel gearbeitet. Sagen wir mal auf recht unkonventionelle Weise. Sollte irgendein Plan hinter dieser sehr chaotischen Arbeitsweise sein, so ist er uns und vermutlich vielen anderen Besuchern und Einheimischen verborgen geblieben. Obwohl auf der Süd-Westseite vor vielen, vielen Jahren angefangen wurde, schob man dann doch die Süd-Ostseite dazwischen und ließ die Süd-Westseite jahrelang ruhen, mit dem Ergebnis, dass es im Bereich der Straße wirklich nicht schön ausgesehen hat. Riesige Erd- und Steinhaufen säumten die Straße und versperrten teilweise den früher schönen Blick aufs Meer. Wenn man wenigstens sich einen Abschnitt von - sagen wir mal  - 1 -2 KM vorgenommen hätte und diesen auch wirklich zu Ende gebaut hätte um dann sich dem nächsten KM zu widmen, nein - lieber ca. 10 Baustellen und mehr auf der Strecke von Las Manchas bis Fuencaliente. Nun setzt man noch einen drauf, indem man 3 Straßenabschnitte mit Baustellenampeln versehen hat. Nach der ersten Ampel ist man "gefangen" . Man steht wieder sehr lange (je ca. 10 - 15 Minuten) vor den einzelnen Ampeln d.h., selbst wenn man nach der 1. Ampel zurück möchte muss man warten. Nach der 2. Ampel denkt man es wäre geschafft - Irrtum: Es kommt noch Nr. 3 und wieder steht man die 10 - 15 Minuten. Wenn man also Fuencaliente von uns aus besuchen möchte, sollte man über die Ostseite fahren. Dort wird zwar auch noch gebaut, aber nicht so chaotisch...   Und nun wird noch die Hauptstraße unterhalb von El Paso seit einigen Tagen neu geteert. Wenn wir von unserer Stichstraße aus auf die Hauptstraße wollen, stehen wir an der Kreuzung und wissen manchmal nicht, welche Richtung gerade "grün" hat. Hoffen wir, dass man noch vor Weihnachten fertig ist.

07.12.18: "Hab ich Unrecht heut getan...."  Da wir uns die folgende Begebenheit in Deutschland kaum vorstellen können und wir das Geschehene einerseits lustig, aber auch wieder umwerfend "süß" fanden, wollen wir die kleine Geschichte erzählen: Wir fuhren mit dem Auto in Los Llanos - unsere Ampel stand auf rot, die Fußgängerampel auf grün und diese sprang um auf rot - ja sie war sogar "tiefrot" - also schon länger rot. Da kam eine ältere Dame und fand wohl die rote Fußgängerampel nicht besonders fußgängerfreundlich, denn sie ging trotzdem los und machte sich auf den Weg zur anderen Straßenseite.. Mitten auf der Straße überkamen sie dann offensichtlich doch Zweifel an Ihrer Handlungsweise und sie dachte wohl an eine "höhere Macht", welche ihr gesetzeswidrige Treiben sehen würde und welche ihr dieses Fehlverhalten am "Jüngsten Tag" vorhalten würde. Im Klartext, es meldete sich das schlechte Gewissen etwas Falsches zu tun und deshalb beschloss sie mitten auf der Kreuzung beim "lieben Gott" um Milde zu bitten und sie bekreuzigte sich intensiv, bevor sie ihre falsche Tat zu Ende brachte und die gegenüberliegende Straßenseite erreichte. Konsequent wäre es gewesen mitten auf der Straße umzukehren und somit die "Tat" zu bereuen. Aber soweit ging die Gottesfurcht nun aber doch nicht. Wir haben uns köstlich amüsiert...

19.11.18: Wetter und Küste: Mal wieder wurde uns heute bestätigt, dass unsere Ansicht in Bezug auf eine unmittelbare Meereslage richtig ist. Das Meer ist und wird immer unberechenbarer. Vielleicht haben Sie heute in den Nachrichten den Bericht über das Unglück auf Teneriffa gesehen. Die Küstenlinie im Norden wurde von großen Wellen getroffen, welche erheblichen Schaden anrichteten. U.a. wurde ein Appartementhaus an der Küste getroffen. Eine der Wellen riss einige Balkone komplett ab und das Wasser drang in die Wohnungen und richtete großen Schaden an. Experten hatten diese meeresnahen Bauweise schon lange kritisiert - aber leider vergeblich. Auch auf La Palma gab es 5-6 m hohe Wellen und diese überspülten die Mole und die Promenade in Tazacorte. Einige Lokale sind  zu Schaden gekommen.... Verbunden war das unruhige Meer mit starkem Wind in Küstennähe - bei uns hatte er sich abgeschwächt und war nicht ungewöhnlich stark. Auch aus anderen, schon oft beschriebenen Gründen fühlen wir uns in unserer Lage einfach sicherer und wohler. Das Wetter ist wohl zumindest noch diese Woche unbeständig, obwohl heute ein sehr sonniger Tag war. Das über Mitteleuropa liegende Hoch blockiert die von Westen kommenden Tiefs, sodass diese auch nach Süden - also zu uns - ausweichen. 

16.11.18: Wetter: Ein Kommentar eines "Inselberichterstatters" veranlasst uns zu widersprechen. Er behauptete glattweg, es gäbe auf La Palma nur 2 Jahreszeiten, nämlich den Sommer und den Winter und diese sei eigentlich die jährliche 'Regenzeit.  Was für ein Unsinn!!!  Dieser Mensch ist vermutlich noch nicht so lange auf der Insel und hat die vielen, vielen Winterwetter noch nicht erleben dürfen, welche wirklich oft lange Trockenperioden aufzuweisen hatten, sodass wir uns sorgenvoll fragen mussten, wie die Wasservorräte der Insel wohl aussehen würden. Dann folgte noch die Aussage, wonach der allseits bekannte Spruch, dass die Kanaren die Inseln des ewigen Frühlings seien, falsch sei... Lieber Leser, wie stellen Sie sich den Frühling vor? Ist es nicht so, dass dieser manchmal trocken und manchmal nass ist - manchmal kühl und manchmal sommerlich warm??? Den Herbst kippt unser Berichterstatter auch gleich in den Müll, obwohl er doch über sich verfärbende Weinstöcke, Kastanienwälder und das fallende Laub der Mandelbäume etwas wissen müsste. Glauben Sie also diese Aussagen nicht. Es sind die Inseln des ewigen Frühlings - und nicht des ewigen Sommers (wie einige Reiseveranstalter behaupten) und auch nicht die der vorhersehbaren Regenzeit im Winter.- womit wir nicht behaupten wollen, dass nicht der meiste Regen - wenn er dann fällt - nicht im Winter fallen würde. 

24.10.18: Kiosco Reme: Vielen unserer Gäste ist dieses (mittlere) Kiosco in El Remo ein Begriff und ein beliebtes Restaurant - bekannt für Fisch und Meeresfrüchte und - nicht zu vergessen - wegen der Inhaberin welche in früheren Jahren oft in diesem fast Freiluftlokal mit dicker Zigarre zu beobachten war. Nach dem amtlich verfügten Abriss des alten Lokals und natürlich auch der beiden Nachbarlokale (man war ungenehmigt zu nahe am Wasser) wurden dann alle 3 Lokale - nun auf Stelzen - in gleichem Meeresabstand wieder aufgebaut und das von Zigarren - Ana (spanisch mit einem "n") eröffnete vor ca. 2 Jahren erneut. Sie selber war zu dem Zeitpunkt gesundheitlich etwas angeschlagen und übergab die Führung des Lokals Ihrer Tochter. Sie selber sah man nur noch selten. Um so überraschter waren wir gestern, als sie wieder im Lokal war - die Tochter aber nicht und auf die Frage nach dem Wohlergehen der Tochter (wir nahmen an, sie sei evtl. krank) antwortete sie, sie wisse es nicht. Damit war klar, es hatte Zoff gegeben und sie erklärte sinngemäß, die Tochter wäre unzuverlässig gewesen. Sie habe geöffnet und geschlossen wie ihr das in den Sinn gekommen sei. Nun hätte sie selber wieder übernommen. Auch das unter der Tochter eingestellte Personal wurde ausgetauscht. Wenn Sie noch eine alte Telefon-Nr. haben, hier ist die neue: 628 447 024 und der neue Ruhetag ist der Montag. Wir hatten wieder gut gegessen und den Meerblick genossen. Wir wünschen Ana, dass sie einen gute(n) Nachfolger(in) findet, denn auch sie hat sich einen ruhigeren Lebensabend verdient - insbesondere wegen der körperlichen Probleme.

04.10.18: Wasser: Die Stadtverwaltung Los Llanos teilte mit, dass ihr stündlicher Wasserverbrauch von 480 m3 innerhalb von 2 Jahren auf 215 m3 gesunken ist und der Grund liegt in einer besseren Überwachung des Leitungssystems. Undichtigkeiten werden nun schneller erkannt und können eben auch schneller behoben werden. Wenn man die Differenz sich anschaut, so traut man fast seinen Augen nicht. Mehr als die Hälfte des ursprünglichen Verbrauchs versackerte durch Undichtigkeiten - das ist einfach nur erschreckend. Was den Wasserverbrauch für unsere Häuser und uns betrifft, so kontrollieren wir zwar nicht täglich, aber doch in sehr kurzen Zeitabständen um Undichtigkeiten und Lieferengpässe rechtzeitig zu erkennen. Derzeit bekommen wir Trinkwasser von 4 verschiedenen Wassergesellschaften und haben zusätzlich die Möglichkeit, das von uns ungeliebte öffentliche Wasser (Stadtwasser) im Notfall zu beziehen. Wir tun allerdings alles, um diese letzte Möglichkeit zu vermeiden, denn die Wasserqualität hat keinen sehr guten Ruf - im Gegensatz zum privaten Wasser. Wenn wir also das Stadtwasser nicht zuschalten müssen - was bisher nicht nötig war - können wir unser Leitungswasser trinken (tun wir auch), was auf den Kanaren auch nicht selbstverständlich ist... Die Qualität ist so gut, dass Sie diese nicht durch zugekauftes Flaschenwasser verbessern können. Es ist entscheidend zu wissen woher das Wasser kommt und was man damit "veranstaltet" hat. Immer wieder haben wir erlebt, dass uns Einheimische mit Durst und auf dem Weg zum Wasserhahn fragten, was wir für ein Wasser haben und erst dann den Hahn öffneten... Leider ist das Privatwasser ein sehr teures "Vergnügen" - nicht nur die Wasserrechte, sondern auch die dafür notwendige Installation mit Wassertanks und Leitungen. Dazu kommen auch nicht unerhebliche Gebühren für die Instandhaltung der Zuflussleitungen, welche - wie in unserem Fall - überwiegend aus dem hohen Norden kommen. Daher ist aber auch die Qualität des "Nordwassers" sehr gut. Und was zahlt und tut man nicht alles für eigene und die Gesundheit unserer Gäste!

02.10.18: Weinlese: Ob nun der palmerische Wein in diesem Jahr besonders gut ausgefallen ist - z.B. wie in manchen Gegenden in Deutschland - wissen wir derzeit nicht. Die Weinlese erinnert uns aber an so einige palmerische Besonderheiten und Begebenheiten. Wir möchten vorneweg aber betonen, dass wir nicht die ganz großen Spezis sind und nur nach unserem Gaumen und dem was man so hört urteilen können. Wenn Sie einen anderen Geschmack und andere Erfahrungen gemacht haben, so vergessen Sie einfach unsere Meinung. Für uns sind die Weine aus dem Nord-Westen der Insel die besten Tropfen. Dazu zählen der Tagalguen (teilweise Bioweine / Garafia), der Vega Norte (ziemlich bekannt aber auch teuerer), der Nispero (Garafia), der Vitega, der Traviesa (Puntagorda - teilw. auch Bio) und andere weniger bekannte Weine aus der Gegend. I.d.R. werden diese Weine nicht so "verschnitten" wie die aus den südlichen Gefilden, da diese im Westen und Süden mehr Sonne und damit auch mehr Öchsle haben. Dies verführt dazu, vielleicht ein wenig nachzuhelfen.... Es wurde mal in der Presse berichtet, es kämen x Hektoliter per Schiff auf die Insel und - wen wundert es - man weiß nicht genau wo sie geblieben sind... Bei den o.a. Weinen aus dem Nord-Westen besteht eigentlich wegen der Öchsle nicht die Notwendigkeit nachzuhelfen. Für uns ist ein ziemlich sicheres Kriterium, wenn der Wein irgendwann im Laufe des Winters nicht mehr verfügbar ist und man doch jedes Jahr leichte Unterschiede der gleichen Marke schmecken kann. Schmeckt er hingegen Jahr für Jahr immer ziemlich gleich und "versiegt" auch nicht, so werden wir mißtrauisch. Dann noch zu den Empfehlungen eines Kellners, welchen wir einige Jahre in einem unserer Lieblingslokale beobachten konnten/mussten: Bei unentschlossenen Touristen prieß er im Brustton der Überzeugung einen bestimmten Wein an, den wir zwar als trinkbar, aber als "gepanscht" in Verdacht hatten und haben. Darauf vorsichtig von uns angesprochen, versuchte er selbst uns noch zu überzeugen. Er hätte es besser wissen müssen. Vermutlich wusste er es auch und wollte nur nicht, dass man ihm seinen guten Tropfen wegtrinkt...

29.08.18: Kein Flugtipp - aber ein Warnhinweis: Wir möchten aber unbedingt betonen, dass die nachstehende Schilderung nicht für alle Fluggesellschaften gilt und in der Regel auch nicht Flüge innerhalb von Europa betroffen sind! Ein Passagier einer namhaften, europäischen Fluggesellschaft (nicht die Lufthansa) berichtete, dass auf einem Rückflug aus Mittelamerika / Karibik ein Desinfektions- bzw. Insektizitmittel in der Kabine versprüht wurde. Es gelang ihm festzustellen um welches Mittel es sich gehandelt hatte und dass dieses laut Produkthinweis nicht eingeatmet werden darf... Laut div. Berichten wird auch insbesondere bei Fernflügen in den asiatischen bzw. australischen Raum - bzw. ggfl. auch zurück - gesprüht - vielleicht mit einem zugelassenen Mittel. Um sicher zu gehen, sollte man sich vor Flugbuchung nach diesen Dingen und insbesondere nach den eingesetzten Mitteln erkundigen. Bei Flügen innerhalb Europas - also auch zu den Kanaren - haben wir von solchen Praktiken noch nichts gehört oder gar selber erlebt.

24.09.18: Easy Jet: Wir haben eine kleine Nachrichtenpause eingelegt - also praktisch ein Sommerloch. Es gab viel in Deutschland zu erledigen und die Zeit war und ist noch knapp. In wenigen Tagen fliegen wir aber wieder auf unsere geliebte Insel! Obwohl es für uns weniger interessant ist, wollen wir doch eine Erkenntnis zur Flugsuche weitergeben - vielleicht wussten Sie es ja noch nicht: Die Easy Jet fliegt nicht nur von London auf die Insel, sondern auch von Berlin-Schönefeld ab Ende Oktober und ab dem gleichen Zeitpunkt auch von Basel aus. Letztere Verbindung ist sicher für die Süddeutschen einen Blick wert .

19.08.18: Flugtipps 07 Sitzreservierung. Über die Premium Class und die XL Sitze am Notausgang sprachen wir schon. Zu zweit Reisende können aber noch einen anderen Trick versuchen. Sie bestellen in einer 3er Reihe die jeweils äußeren Sitze - also den Fenster- und den Gangplatz. So könnte es sein, dass Sie zum Normalpreis ein wenig mehr Sitzkomfort haben, falls der Mittelsitz frei bleibt. Kommt aber doch jemand für diesen Sitz, so ist es in der Regel kein Problem einen Tausch vorzuschlagen, damit Sie dennoch nebeneinander sitzen können. Bei Sitzreservierungen sowohl ganz vorne, als auch ganz hinten ist zu bedenken, dass sich dort meistens Toiletten befinden und entsprechende Schlangen entstehen können. Wer Probleme bei Turbulenzen hat, sollte lieber einen Sitz in Höhe der Tragflächen wählen, dort schüttelt es weniger. Nachteil kann sein, dass es wegen der Turbinen lauter ist als z.B. vorne. Nun noch ein Tipp für die ganz Ängstlichen: Es wurde berichtet, dass auf den hinteren Sitzen die Überlebenschancen bei einem Absturz größer sein sollen. Pardon, wir haben es noch nicht ausprobiert und legen auch keinen Wert darauf - irgendwie logisch könnte es sein, z.B. bei einem Unglück in Bodennähe - falls der Flieger zuerst mit dem Bug aufschlägt. Bisher fühlten wir uns eigentlich immer sicher und ein bischen Gewackel hat uns nie beunruhigt... 

24.08.18: Flugtipps 07 Mädchenkoffer: Lachen Sie nicht, es ist nachgewiesen, dass z.B. kitschige, rosafarbene Koffer signalisieren, dass dieser Koffer z.B. einer Frau (oder einem Kind) gehören könnte. Beim Verladepersonal weckt das wohl Beschützerinstinkte und diese Koffer werden - nicht immer, aber doch öfters - schonender und sorgfältiger behandelt.  Testen Sie es aus.

14.08.18: Flugtipps 06 Premium Class: Wir haben uns - wegen unseres fortgeschrittenen Alters - angewöhnt möglichst die Premium Class zu reservieren - allerdings nur, wenn die Preisdifferenz nicht zu hoch ist - also Aufpreis so ca. 50 bis 80 E pro Person und Strecke. Alternativ wäre auch ein sog. XL-Sitz möglich mit mehr Beinfreiheit. Lieber aber ist uns die Premium Class. Wir tun dies nicht wegen der dann noch üblichen Mahlzeit im Flieger, sondern wegen des freien Mittelsitzes in der 3er Reihe. So kann man sich auch mal "schräg" setzen und behindert keinen direkten Nachbarn. Als Ablage ist der 3. Sitz auch nicht schlecht. Weiterer Vorteil ist beim Einchecken der separate Schalter mit selten mehr als 1 bis 2 weiteren Fluggästen - also keine Schlangen. Ein dritter, für uns sehr wichtiger Grund, sind die erhöhten Gepäck-Kilos sowohl beim Koffer, als i.d.R. auch beim Handgepäck und so kommt man pro Person auf ca. 7 - 10 kg mehr. Da wir meistens viel Technik zur Insel schleppen, macht sich das alleine schon bezahlt - bzw. mindert den Aufpreis. Einige unserer Gäste buchen zwar ganz normal, versuchen dann aber unmittelbar vor Abreise ein Upgrade zu einem Bruchteil des o.a. Aufpreises und andere machen dies sogar erst am Schalter und es kann sein, dass es dann sogar ohne Aufpreis geht. Eine entsprechende Frage kostet nichts...

11.08.18: Flugtipps 05 Bequemlichkeit / Desinfektion: Eine leichte Fleecedecke hält warm und erhöht das Wohlgefühl bei empfindlichen Passagieren. Sicher haben viele Gesellschaften auch ein paar Decken an Bord - aber erstens sind die schnell vergriffen und wissen Sie, wann die zuletzt gereinigt / gewaschen wurden und wer der Vorbenutzer war? Ein Nackenkissen schützt vor Verspannungen der Halswiirbelsäule. Ein aufblasbares Exemplar nimmt nur ganz wenig Platz weg im Handgepäck und wiegt fast nichts... Ganz empfindliche Zeitgenossen sollten eine Kaputzenjacke anziehen und sich mit der Kaputze vor Zugluft schützen (Ohren und Hals) 

Wenn Sie Bedenken wegen Vieren u.ä. Viechern haben - siehe Flugtipps 01 vom 05.08- - dann sollten Sie vielleicht sich auch mit Desinfektionstüchern bewaffnen. Die wiegen auch so gut wie nichts, Denken  Sie an Armlehnen, und Klapptissche. Da Sie vor den gereichten Mahlzeiten wohl kaum die Möglichkeit haben sich noch die Hände zu waschen, können die Tücher auch zuur Handdeswinfektion gebrauchtr werden.

08.08.18: Flugtipps 04 Druckausgleich: Damit haben doch etliche Fluggäste zu tun. Man sagt auch landläufig: Ich habe die Ohren zu. Wenn sich das nicht von selber erledigt - wie bei den meisten Menschen - kann das schon sehr unangenehm sein. Wenn keine Erkrankung - zum Beispiel des Mittelohres oder der Nebenhöhlen - der Grund ist,  kann man  durch Schlucken, Gähnen, Kaugimmikauen oder Bonbonlutschen die Duckregulierung  im Mittelohr verbessern. "Knackt" es im Ohr, ist der Spuk vorbei. Wenn Sie regelmäßig betroffen sind, empfehlen wir sich beim Akustiker Ohrstöpsel zu besorgen - mit diesen kann sich meine Frau sehr gut helfen. Sie steckt diese beim Start (incl. Steigflug) und rechtzeitig vor der Landung (beim Sinkflug) in die Ohren und hat so keinerlei Beschwerden. Manche Airlines haben diese Stöpsel an Bord - aber lieber nicht darauf verlassen und sie sich vor Abflug besorgen.

07.08.18: Flugtipps 03 Dickes Blut: Die heute üblichen Sitzabstände betragen i.d.R. 40 bis 46 cm . Es wird empfohlen aufzustehen und im Gang hin und her zu laufen und dies zur Freude des dadurch behinderten Bodpersonals...  Auch der Pilot dürfte sich freuen, wenn hundert oder mehr Passagiere gleichzeitig sich im Flieger nach vorne oder hinten bewegen und so das Gewicht des Fliegers ständig verschieben.  Also sollte man doch lieber den Blutfluss im Sitzen anregen z.B. die Ferse aufsetzen, die Zehen anspannen, nach oben ziehen und absenken. Oder dioe Ferse nach oben ziehen und wieder absenken und das mehrmals wiederholen. Bei bekannten Venenproblemen sind die klassischen Kompressionsstrümpfe angesagt. Auch Gesunde machen das schon mal zur Vorbeugung. Flüge nach La Palma dauern je nach deutschem Abflughafen im Direktflug zwischen 4 und 5 Stunden.  

06.08.18: Flugtipps 02 Nasenöl/Meerwasserspray: Bekannt ist, dass in der üblichen Reiseflughöhe - ca. 10.000 m - die Kabinenluft sehr trocken ist und die Haut und Schleimhaut austrocknet. Wichtig ist viel stilles Wasser zu trinken und bei empfindlicher Haut eine gute Feuchtighkeitscreme aufzutragen. Bei Augenproblemen sollte man mit Augentropfen befeuchten. Viele leiden auch unter trockenen Schleimhäuten und da schwört meine Frau auf ein Nasenöl und der Autor auf Meerwasserspray. Auf jeden Fall sinnvoll ist es, vor dem Flug eine Meersalz-Nasendusche vorzunehmen. Wer es etwas stärker will oder braucht, nehme ein Spray wie z.B. Wick Erste Abwehr (Zink u. ätherische Öle) - soll vor Austrocknen und Infektanfälligkeit schützen...

05.08.18: Flugtipps 01 Umluft:  Immer wieder wird über die Ansteckungsgefahr durch Erkältungsviren berichtet, welche sich Fluggäste während des Fluges "einfangen". Wir waren lange der Ansicht, man könne sich durch das Schließen der Lüftungsdüsen über den Sitzen - also der Umluftverteilung  - vor dieser Gefahr schützen , zumindest diese einzuschränken. Wir erfuhren nun, dass dies vermutlich während des Fluges richtig sei, weil während des Fluges mehr Innen- als Außenluft "verteilt" wird. Am Boden sollte man die Lüftung aber lieber wieder einschalten - also vor dem Start einschalten und erst nach dem Start ausschalten und vor oder bei der Landung anschalten. Nicht ganz ohne sind auch die Schlangen am Check-in...

 26.07.18: Bußgeldkatalog: Verkehrsverstöße sind in Spanien i.d.R. teurer als in Deutschland. Allerdings bekommt man bei Zahlung innerhalb einer Frist Rabatt. Man zahlt aber nie an einen Polizisten!! Kleiner Auszug aus dem Strafenregister:

Fahren mit freiem Oberkörper = 80 E

Arm aus dem Fenster = 80 E

Füße auf dem Armaturenbrett = 100 E

Essender oder trinkender Fahrer = 100 E

Ungesicherte Gegenstände auf der Kofferraum-Ablage = 200 E

Falschparker in Strandnähe werden abgeschleppt ...

Wir wollen nur "den Arm aus dem Fenster" kommentieren: Da kann so ein Polizist in Spanien leicht Überstunden machen müssen...

24.07.18: Sommerwetter-Vergleich: Zugegeben, es bereitet uns schon ein wenig Genugtuung der Wettervergleich zwischen "unserer" Insel im kühlenden Atlantik und den wochen- monatelang zu hohen Temperaturen in Deutschland. Grund: Wir mussten und müssen uns immer und immer wieder von La-Palma-Interessierten anhören: Ist doch im Sommer da zu heiß... Natürlich vergleichen wir die Temperaturen und dieses Jahr ist der Unterschied eklatant und wenn wir länger in Deutschland sind (wie dieses Jahr) ist der Frust besonders groß, dass wir nicht auf der Insel sind. Je älter wir werden, desto mehr beuteln uns Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad - besonders wenn kein Ende abzusehen ist. Hinzu kommt oft noch im Rheinland die Schwüle. An Tätigkeiten draußen ist kaum noch zu denken - wie z.B. heute. An die vorhergesagten 37-38 Grad für Freitag dürfen wir überhaupt nicht denken. Wenn wir hier nicht noch etliche Termine hätten, würden wir uns in den nächsten Flieger setzen...  Seit vielen Wochen - so unsere Beobachtungen - bewegen sich die Temperaturen auf der La-Palma-Westseite im absoluten Wohlfühlbereich - so zwischen 23 und 27 Grad, begleitet von leichtem Wind vom,Meer... Sicher kann  (muß aber nicht und ist auch nicht jedes Jahr zu erwarten) einen dort die Kalima-Wetterlage erwischen. Auf der Insel weiß man aber, dass diese Wetterlage aus Richtung Sahara in der Regel nur ca. 1 - 7 Tage anhält und dann  normalisiert sich alles wieder. Denken Sie bitte daran wo genau La-Palma liegt: Sicher auch weit südlich - aber eben mitten im Atlantik mit kühleren Wassertemperaturen als das sommerliche Mittelmeer und mit der Nachbarinsel El Hierro zusammen am weitesten weg vom Festland. In diesem Jahr gab es sogar den einen oder anderen kurzen Regenschauer - allerdings nichts Wesentliches für die Wasservorräte der Insel - aber immerhin. Hier in Mönchengladbach ist der letzte Regen schon lange vergessen, das Vieh steht auf den Weiden und frisst anstelle von saftigen Wiesen trockenes Stroh - oder steht wegen der hohen Sonneneinstrahlung direkt im Stall. Das Getreide wird notreif geerntet und in unserem Garten sind alle Regentonnen und die große Zisterne leer... Wohlgemerkt, wir reden von Deutschland! Auch wenn es uns wegen den angesprochenen Terminen wohl nicht möglich ist vor Sept. / Okt. zurück zu fliegen, wollen Sie uns bitte gestatten ein wenig von "unserer" schönen Insel im Atlantik zu träumen. Unser Rat: Glauben Sie keinem, welcher Ihnen etwas erzählt über die doch so weit im Süden gelegene Insel und über die unerträglichen Temperaturen dort im Sommer - entweder er war noch nie im Sommer dort, oder aber er hatte mal kurzzeitig Pech mit dem Saharawind. 33 Grad dort und hier sind ein gewaltiger Unterschied, wenn man ein paar Dinge richtig macht. Man wandert dann eben nicht in der Sonne auf den nackten Vulkanen, sondern läuft im Norden eine schattige Strecke z.B. in der Margaretenschlucht (Märchenwald) oder springt direkt in den abkühlenden Atlantik. In unseren Häusern - welche sowieso auch mit einer Klimaanlage augestattet sind - benutzt man die Schlagläden und schließt diese zur Sonnenseite und in unseren Gärten findet sich immer ein schattiges Plätzchen unter einem Baum oder Strauch...  Haben Sie es gemerkt: Wir haben Fernweh...

15.07.18 Der Amtsschimmel trottet vor sich hin: Vor einigen Jahren beantragte eine Asphaltfabrik eine Betriebsgenehmigung in der Gemeinde Los Llanos. Irgendwer gab wohl schon mal sein mündliches OK und man baute die Fabrik in einem Industriegebiet und ignorierte die Gesetze für ein solches Werk, wonach so etwas einen Abstand von fast 3 km zur nächsten Wohnbebauung haben muß. Daraufhin gründete sich eine Bürgerplattform dagegen und - ich will es kurz machen - nach jahrelangem Rechtsstreit bis zu höheren Gerichten siegte die Bürgerplattform und das Werk wurde wieder abgerissen. Nun sollte man meinen, dass auf eine solche Schnapsidee wohl keiner mehr kommen würde - aber weit gefehlt. Ein anderer Asphaltinvestor - welcher im gleichen Gebiet schon zu Zeiten des Rechtsstreits ein Gelände hatte und auch dort produzieren wollte, wartete eini paar Jahre und dachte wohl, alle Gegner von damals wären "verstorben", ausgewandert oder doch irgendwie dement geworden. Jedenfalls hatte er die Unverfrorenheit und stellte nun auch einen entsprechenden Antrag bei der Gemeinde Los Llanos...  und siehe da, entweder nahm man den Antrag nicht wirklich ernst oder ein Wohlgesonnener legte ihn erst einmal beiseite. Jedenfalls kam keine Reaktion der Gemeinde in der dafür vorgesehenen Frist und für diesen Fall besagt Spanisches Recht, gilt der Antrag als genehmigt!. Die Bürgerplattform lebte aber noch, bekam davon Wind und wurde wieder aktiv. Das hat nun zur Folge, dass tatsächlich die Gemeinde versucht die Dinge zu retten indem man bei einer übergeordneten Behörde eine Revision versucht. Wenn das so nicht klappt, wird der Tiefschlaf eine ziemliche Stange Geld kosten, denn der Investor könnte nun Schadensersatz für den zu erwartenden Abriss verlangen können... Von einer personellen Konsequenz auf dem Amt ist uns bis heute nichts bekannt - man möchte fast sagen: Wie üblich in solchen Fällen. 

10.07.18 Avocados: In der deutschen Presse (TV und Print) geistern jetzt Berichte herum über die große Umweltsünde "AVOCADOS". Wir selber sahen einen Bericht über den Anbau inrgendwo in Südamerika - wir haben vergessen welches Land es war - vermutlich Peru. Dort waren irgendwelche Oligarchen am Werk und hatten riesige Avocado-Plantagen, welche ständig erweitert wurden. Weil hierzu Wasser benötigt wurde, bohrte man ohne Rücksicht auf die dort lebenden Einwohner und kleinen Bauern rundum das Grundwasser an, sodaß ein Fluß versandete. Dann bohrte man noch in das Flußbett um den letzten Tropfen herauszuquetschen. Wir denken, wir sind uns einig, dass eine solche rücksichtslose Ausbeutung eine schlimme Sache ist. Dem aber nun den sinngemäßen Stempel aufzudrücken: Avocados sind eine Umweltsünde ist völlig an der Sache vorbei. Es müsste heißen: Die Oligarchen versündigen sich an der Umwelt. Es wurde so dargestellt, dass die Avocados eine große Menge Wasser verbrauchen würden. Nun haben wir selber auf La Palma 8 Avocadobäume und wissen, wovon wir reden. Der Wasserverbrauch von großen, ausgewachsenen Bäumen ist nicht höher als beispielsweise der von Zitrusbäumen und vielen anderen Frucht- und Zierbäumen. Wir haben sogar den Eindruck, dass der Verbrauch im Verhältnis zur Baumgröße und der Menge an Früchten bescheiden ist. Sicher regnet es in den Wintermonaten auch hin und wieder und man sollte vielleicht eine Avocadofinca nicht unbedingt in wüstenähnliche Landstriche setzen. Sicher ist der weite Transport von Südamerika nach Europa nicht positiv - aber in Deutschland wachsen sie nun mal nicht und die Kanaren sind doch erheblich näher. Die Inseln werden täglich von Frachtschiffen und Fliegern versorgt und bevor man halb leer zurückfährt, kann man locker ein paar Container Avocados mitnehmen. Wir möchten die Avocados nicht mehr auf unserem Speiseplan missen und haben absolut kein schlechtes Gewissen. OK - aus Südamerika würden wir sie auch nicht mehr kaufen wollen - aber die meisten verfuttern wir sowieso vor Ort auf der Insel...

29.06.18 Diverses: Sie haben es gemerkt, wir haben eine längere Pause gemacht. Die letzten Wochen waren wir in Deutschland und hatten zunächst viel zu erledigen, da war einfach keine Zeit. Und da wir auch nicht mehr die Jüngsten sind, geht manches eben etwas langsamer... Wir bitten also um Nachsicht.

Nochmals zum Thema Hausbesetzungen. Wir glauben nicht - zumindest können wir es uns derzeit nicht so richtig vorstellen, dass unsere Häuser in Vista Valle auch davon betroffen sein könnten. Was nun unsere abgelegene "Hütte" im Norden betrifft, so sind wir da aber nicht sicher und haben vorsichtshalber für längere Abwesenheiten vorgesorgt, da insbesondere der Norden wohl Ziel dieser Alternativen sein könnte und wohl auch ist. Ein guter Freund, welcher auch Angst um die dort in der Nähe befindlichen Höhlen seiner Familie hat, wird in kurzen Abständen auch unser Gelände kontrollieren. Auf Dauer wollen wir aber dann doch eine Lösung mit Überwachungskameras und Internetverbindung ins Auge fassen. Es gibt keine direkten Nachbarn und die Installation einer Stromzufuhr aus dem öffentlichen Netz kostet ein Vermögen, sodass wir eine Solaranlage planen - evtl. noch ein kleines Windrad - um so die Überwachungsanlage und dann direkt auch noch andere Geräate bereiben zu können. Leider sind wir da nicht die großen Experten und auf Ratschläge und Hilfe angewiesen. Falls Sie also mit dem Thema Solarstrom und Überwachungsanlagen Erfahrungen haben, würden wir uns sehr freuen, mit Ihnen hierüber reden zu können. Sicher gibt es genügend sog. Fachleute. Wir fürchten aber, dass sie nicht immer auf unserer Seite sein werden, weil sie in erster Linie verkaufen wollen... Leider ist auch auf der Insel die Fachkompetenz begrenzt - mit Überwachungsanlagen ganz bestimmt... Wir werden wohl nicht daran vorbeikommen, zumindest einige Komponenten in  Deutschland zu kaufen und selber zu installieren. Wir sind gespannt. Wie Sie sehen, ist das Leben auf La Palma immer wieder ein kleines Abenteuer!

27.05.18  Datenschutz:   Wie Sie vermutlich schon aus der Presse entnommen haben, ist seit dem 25.05. die neue europäische Datenschutzverordnung in Kraft und bringt bei vielen Unternehmen und auch kleinen Anbietern - wie z.B. uns - sehr viel Unsicherheit mit sich. Wir hören es schon förmlich: Das "Hufescharren" der Abmahnvereine und spezieller Rechtsanwälte... Da wir keine Rechtsabteilung beschäftigen, versuchen wir so gut wir können und wissen, uns auf diese Verordnung einzustellen, auch wenn wir nicht ganz begreifen, welchen Mißbrauch wir mit den Kundendaten in unserem begrenzten Rahmen anstellen könnten. vorsichtshalber haben wir einige Sätze dazu unter "Reservierung / Kontakt" geschrieben und hoffen alles richtig gemacht zu haben - andernfalls wird uns irgendwann doch eine Abmahnung ins Haus flattern... Vorsichtshalber haben wir zunächst unser Kontaktformular auf Eis gelegt - zumindest bis wir uns sicherer sind. Wenn Sie uns also erreichen wollen, so rufen Sie uns bitte an unter 02166 - 43801 (auch Rufweiterschaltung nach Spanien auf unsere Kosten) oder schicken uns eine Mail : lapalma-ferienhaeuser@gmx.de Wenn Sie vom Fach sein sollten und es gut mit uns meinen und an unseren Ausführungen zu diesem Thema etwas zu beanstanden sein sollte, so würden wir uns über Ihren Verbesserungsvorschlag freuen. Vielen Dank im Voraus!

11.05.18: Hausbesetzer II: Dass das am 04.05. Berichtete kein inhaltsleerer Stuss ist, wurde jetzt einer guten Bekannten klargemacht. Ihr Mann betreut ein Haus in Bombilla und genau das Geschilderte war eingetreten - also das derzeit unbewohnte Haus wurde aufgebrochen und von mehreren Hippies verschiedener Nationalitäten besetzt. Ihr Mann forderte die Besetzer auf das Haus unverzüglich zu verlassen und siehe da - Ausländer hin oder her - man kannte die Bestimmung mit den 48 Stunden und meinte, man sei ja schon länger im Haus. Erst als mit der Guardia Civil  gedroht wurde - und vermutlich weil mindestens einer von dem Club wohl "Dreck am Stecken" gehabt hat und man trotz 48 Std. die Polizei nicht wollte - wurden die Sachen gepackt und das Haus geräumt....

04.05.18: Hausbesetzer(in): Nachdem wir von verschiedener Seite Berichte über Hausbesetzungen gehört hatten, aber irgendwie nicht so richtig auf dieser friedlichen Insel daran glauben konnten, sind wir mit Presseartikel konfrontiert worden, wonach es in ganz Spanien über 96.000 Hausbesetzungen geben soll. In dem Zusammenhang wurde geschildert wie die rechtliche Situation ist und da standen uns doch die Haare zu Berge. Nur innerhalb der ersten 48 Stunden nach Beginn der Besetzung würde die Polizei räumen und später sei die Justiz am Zuge. Wer die Justiz kennt weiß, dieser Zug kann verdammt lang sein. Gehen wir mal davon aus, dass der Eigentümer eines Tages den Prozess gewinnt und geräumt wird. Da wird derselbe sein Haus - zumindest von innen - wohl kaum noch wiedererkennen und der Inhalt ist vermutlich zu Geld und Drogen gemacht worden. Abgesehen von den Gerichtskosten darf dann der Eigentümer tief in seine Tasche greifen - in der Tasche des Besetzers wird nichts zu finden sein... Was ist das für ein Gesetz??? Wenn es wenigstens heißen würde, sobald der Eigentümer von der Besetzung erfährt, hat er 48 Std. (besser noch länger) Zeit Anzeige zu erstatten und die Polizei räumt. Sicher hat der Eigentümer wohl kaum die Tür offen gelassen und es handelt sich bei der Besetzung höchstwahrscheinlich um einen Einbruch - also um eine gewaltsame Handlung welche an sich schon strafbar ist und nicht nach 48 Stunden verjährt... Man stelle sich einen Spanier vor, welcher 2 Wochen Urlaub macht. Nach seiner Rückkehr - also nach diesen 48 Stunden - steht er vor seinem besetzten Haus - und dann? Da bleibt nichts anderes übrig, als ein anderes Haus zu besetzen wenn er nicht bei Freunden oder Familie unterkommen kann - oder wie soll man sich sonst helfen? Irgendwann wird man wohl dazu übergehen müssen, sein teilweise unbewohntes Haus.in Spanien per Überwachungskamera zu sichern mit Alarmmeldung direkt bei der Polizei und Meldung aufs Smartphone. Das kann bei wiederholtem Fehlalarm teuer werden. Nun hörten wir von Gomera, wo es viele Hippies gibt, man würde verstärkt gegen diese Menschengruppe vorgehen wollen. Vermutlich wird ein Teil der Karawane zu den Nachbarinseln weiterziehen und das kann auch La Palma betreffen. Es könnte kritisch werden, da wir ja schon etliche dieser bunten Vögel  auf der Insel haben und es leider darunter viele gibt, welche nicht einfach nur anders leben wollen - was wir sofort akzeptieren könnten - sondern zum Überleben sich nicht scheuen Gärten leerzuräumen und die Früchte zu verkaufen. Die Cooperativen auf der Insel haben nun einen Ankaufstopp verhängt bei unregistrierten Personen - d.h. zum Beispiel auch für uns, wenn wir unsere überschüssigen Avocados an eine Cooperative verkaufen wollen (was wir bisher noch nie gemacht haben), müssen wir das Eigentum daran nachweisen... Vielen Dank Ihr lieben bunten Vögel...

24.04.18: Touristenabzocke: Ein anderes Wort fällt uns für die nachstehend geschilderte Begebenheit nicht ein.  Hin und wieder werden Gäste an besonders markanten Punkten (touristisch interessante Plätze, Aussichtspunkte o,.ä. ) von vermutlich ein und derselben Person angesprochen, wie lange man schon auf der Insel ist bzw. - noch wichtiger für ihn - wie lange man noch bleibt. Dies geschieht nach Berichten von Gästen in leidlichem Deutsch. An manchen Punkten gibt die Person sich als z.B. "Wächter" aus und begründet dies mit vermutlich an den Haaren herbeigezogenen Geschichten über Vandalismus usw. usw.  Wenn man sich auf ein Gespräch einlässt, kommt schnell der wahre Grund für seine Anwesenheit ans Licht: Er bietet an, er würde an einem bestimmten Tag um die Insel fahren und würde interessierten Personen anbieten die Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Der Haken: Jeder Tourist muss in seinem eigenen Auto hinter ihm herfahren und dafür hätte er gerne 25 E pro Autoinsasse. Wir wissen von einem früheren Fall, in welchem Gäste sich darauf eingelassen hatten, dass 9 Fahrzeuge mit mind. je 2 Personen hinter ihm hergefahren sind - machte in diesem Fall mind. 450 E und dies für ca. 7-8 Std. Arbeit, ein paar ltr. Sprit und ein wenig Autoverschleiß - kein schlechtes Geschäft, da vermutlich kein Gewerbe hierfür angemeldet und somit auch nichts an Vater Staat abgeführt wurde. Die Dreistigkeit ist erstaunlich, da Dinge gezeigt wurden, welche in jedem halbwegs vernünftigen Reiseführer zu finden sind und den kauft man schon so um die 10 E - zzgl. eine brauchbare Landkarte zu einem ähnlichen Preis und dann hätte man die Freiheit selber zu entscheiden was man gerne sehen möchte und auch an welchem Tag . Inselkenner wissen, dass man z.B. eine Nordumrundung nur an solchen Tagen durchführen sollte, an dem auch das im Norden oft unbeständige Wetter gut vorhergesagt ist. Wir halten diese "Geschäftsidee" für einen ziemlichen Nepp. Bei der o.a. Rundfahrt  war der sog. "Reiseführer" auch noch darauf erpicht in einem bestimmten Lokal mit allen Teilnehmern essen zu gehen. Sie dürfen gerne raten, wer sein Essen bezahlt hat...   

03.04.18: Flugangst: Auf der Seite von Easyjet entdeckten wir auf der Startseite im unteren Bereich einen Hinweis mit der Überschrift: Besiegen Sie Ihre Flugangst. Es wird dort ein Online-Kurs für 47 E angeboten und man redet von einer 95 %igen Erfolgsquote. Das wäre enorm gut - wenn es denn so stimmt. Wir haben diesen Tipp an 2 Betroffene weitergegeben und hoffen, dass ihnen geholfen werden kann. Es wird kostenfrei ein Info-Video angeboten und auch grob beschrieben wie man die Probleme angehen will. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, schauen Sie sich die Seite an, ob das was für Sie wäre. Uns bekannt waren bisher nur Kurse welche an den Flughäfen abgehalten wurden - aber vielleicht kannten wir auch nicht alle Angebote, weil wir bisher von diesem Problem verschont waren

28.03.18: Fruchtbäume: Seit wir 1986 das erste unserer Häuser - und damit auch den dazugehörigen Garten  - gekauft hatten, mussten wir viel Neues lernen über Pflanzen und Bäume der Kanaren. Leider machten wir natürlich auch immer wieder Fehler, welche dann korrigiert werden mussten, sofern das überhaupt möglich war. Schwierig bis heute sind die Rückschnitte an etlichen Fruchtbäumen, man will sie ja nicht umbringen, aber andererseits sollen sie natürlich sich über einen Rückschnitt auch regenerieren können. Dazu kommt manchmal auch noch Schädlingsbefall und der kann in unserer Höhenlage schon sehr hartnäckig sein, weil einfach die tiefen Temperaturen fehlen. Dann das Thema Bewässerung: Manche Bäume brauchen nur wenig Wasser und man würde sie mit zu viel Naß umbringen und andere wiederum freuen sich über jeden Tropfen. Bestes Beispiel waren die schon damals vorhandenen Mandelbäume. Wir hatten sie an die Bewässerung angeschlossen und wunderten uns, dass mal der eine oder andere Baum sich verabschiedete, obwohl wir Ihnen doch Wasser gegeben hatten und auf einigen Nachbargrundstücken einige (nicht alle) Bäume standen, welche ohne Bewässerung vor sich hinvegetierten. Irgendwann verstanden wir, dass man des Guten zu viel tun kann - insbesondere in Regenphasen. Blieb noch das Problem mit dem Rückschnitt. Wir schauten also insbesondere im Norden - wo viele stehen - auf die offensichtlich gepflegten Bäume und richten uns heute nach unseren Beobachtungen. Ähnlich verhält es sich mit Avocados und Mangos. Bei Letzteren ist unser Eindruck, dass man sie lieber nicht zu groß werden lassen sollte. Erschrocken sind wir manchmal über Äußerungen von unseren Landsleuten, welche teilweise nun wirklich keine Ahnung haben, aber meinen Erklärungen und Ratschläge zu den angesprochenen Themen geben zu müssen. Noch schlimmer sind einige Typen (zugereiste), welche dann auch noch Bäume und Pflanzen verkaufen und Pflegeanleitungen abgeben. Nach einigen negativen Erfahrungen kaufen wir seit vielen Jahren  nur noch in einer Baumschule welche schon lange von Einheimischen betrieben wird und fragen auch dort nach Wasser- und Pflegetipps.

10.03.18: Condor: Liebe Condor - wir fliegen zwar immer wieder einmal mit Euch, aber manchmal gebt Ihr uns Rätsel auf. So z.B. mit Eurem Sommerflugplan für 2018 - gültig von Mai bis Oktober. Bis vor wenigen Tagen war es bei Euch nicht möglich Flüge von Düsseldorf nach La Palma im Sommer zu buchen - es gab sie schlicht nicht. Dass Euch das durchaus ernst gemeint war, konnte man daraus folgern, dass Ihr diese Verbindung von November 18 bis April 19 schon als buchbar ins Netz gestellt hattet. Dann verschwand urplötzlich für einige Tage/Wochen die Buchungsmöglichkeit für den kommenden Winter wieder mit dem Hinweis, man könne nur bis April 18 buchen. Auf einmal hieß es dann doch bis incl. Oktober. Und siehe da, das stimmte und es gab für diese Verbindung urplötzlich und verdammt kurzfristig doch einen Sommerflugplan. Was nun wieder den Winterplan betraf, so wussten wir aber von 2 verschiedenen Gästen, dass diese bereits für die Zeit von Dez. 18 bis März 19 gebucht hatten und Ihr die Flüge nicht nur bestätigt, sondern auch um 1 Wochentag umgebucht hattet - es gab sie also auch die Winterflüge, obwohl das Internet potenziellen Fluggästen tage-, wochenlang etwas anderes erzählte. Heute prüften wir erneut - und Überraschung (oder auch nicht), nun gibt es den Winterflugplan wieder im Netz! Wir sind ja nicht unglücklich über Eure Entscheidung, aber muss dieses undurchsichtige Hin und Her wirklich sein und Eure Kunden verunsichern??? Und dann noch wegen der kurzfristigen Auflegung des Sommerplans (ab Mai): Ist Euch eigentlich klar, dass sich in der Zwischenzeit Euer Mitbewerber Germania - als fast exklusiv Anbietender für diese Verbindung ab Mai (von der IBERIA mit Umsteiger in Madrid mal abgesehen)  - schon seit Monaten mit entsprechenden Preisen und einer guten Auslastung die Tasche vollgestopft hat???   So schwer war die Situation für Euch doch nicht wirklich einzuschätzen nach der Air-Berlin / Niki - Pleite. Da war die Germania schneller und hat offensichtlich die Lage schon vor Monaten richtig erkannt. Liebe Condor, es gibt bei Euch noch genügend Spielraum für ein schnelleres Timing und weniger Hickhack - das kostet Euch sonst nur Kunden und das wollt Ihr doch sicher nicht...  

05.03.18: Mundschutz: Zunächst einmal, nun hat es für die nächsten 2-3 Wochen genug geregnet - schließlich wollen die Gäste, welche sich jetzt auf der Insel befinden, auch noch etwas anderes unternehmen als täglich das Wetterlotto zu verfolgen. Vermutlich ist es aber auch vorbei und die nächsten Tage sind wesentlich freundlicher vorhergesagt. Was uns die letzten Wochen sehr auffiel, es kommen jede Menge Gäste mit Erkältungskrankheiten auf die Insel - oder aber man hat sich die Erkältungen im Flieger "gefangen" - z.B. vom schniefenden Fluggast hinter einem. Erstens sollte man unbedingt die auf einen gerichtete Luftdüse an der Decke des Fliegers abstellen - dient nur als Viren - Verteiler und zweitens gäbe es einen Vorschlag unsererseits: Sicher haben Sie schon im TV - oder sogar persönlich - Japaner in den großen Städten gesehen. Viele von denen tragen einen Mundschutz und genau das scheint uns auch im Flieger angesagt, wenn neben, hinter und vor Ihnen das reinste Spital ist. Wenn Sie es ganz besonders gut meinen, können Sie ja auch noch einige zusätzliche Masken mitnehmen - kosten schließlich nicht viel - und diese an die Betroffenen verschenken... Allerdings wissen wir nicht wie die reagieren werden. Vielleicht meinen die: Freies Nießen für freie Bürger o.ä. ... Versuchen könnte man es ja mal und auch die Fluggesellschaften selber müssten an solchen Vorsichtsmaßnahmen Interesse haben - schließlich ist auch das Kabinenpersonal betroffen...

25.02.18 Endlich - es regnet im Aridanetal: Vorgestern schon gab es den ersten leichten Regen. Gestern strahlte die Sonne wieder und heute geht es "zur Sache". Nicht nur kräftige Regenschauer, sondern auch Sturm und tiefhängende Wolken sorgen für ruppiges Wetter. Aber wir wollen nun wirklich nicht klagen nach so vielen Wochen ohne natürliches Nass! Morgen soll es wieder etwas besser werden - "besser" im touristischen Sinne - und ab Dienstag sagen uns die Wetterfrösche weiterhin Niederschläge voraus. Es wäre nur günstig, wenn diese nicht mit starkem Wind einhergehen würden, um die Ginster- und Mandelblüte nicht so schnell zu vernichten. Vielleicht haben wir Glück und es fällt nur leichter Regen in Schauern. Sicher klagen jetzt wieder die zur Zeit betroffenen Touristen - sie sollten aber auch ein Herz haben für die nach Ihnen ankommenden, denn diese möchten auch gerne Trinkwasser und eine schöne Natur haben. La Palma hat nun einmal den Ruf einer grünen Insel und da gehört Regen einfach dazu - zumindest hin und wieder.

20.02.18 Karneval: So richtig ist er noch immer nicht zu Ende. Die "Sardine" wird in den verschiedenen Dörfern und Städten noch immer "beerdigt" d.h., man fackelt die Sardine aus Pappe und Holz ab und dann ist zumindest in diesem Dorf Schluss. Die Spätfolgen einiger Umzüge sieht man aber noch Tage und ggfl. Wochen, falls es nicht ausreichend regnet. Die Rede ist vom weißen Pulver / Mehl oder ähnlichen Stoffen, welche in großen Mengen bei den Umzügen und sonstigen Feierlichkeiten den Leuten - und ganz besonders gerne den Touristen - über den Kopf gestreut - sagen wir besser gekippt - werden. 99 % aller Karnevals-Jecken sind deshalb sowieso schon weiß angezogen. Sicher können Sie sich vorstellen, dass mindestens die Hälfte des Puders auf der Straße landet und diese teilweise spiegelglatt wird. Das Zeug hält sich lange, wenn nicht mit viel Wasser (egal ob aus der Leitung oder von oben) gereinigt wird. Wir können dem Brauch nichts abgewinnen, da einerseits eben viel gutes La-Palma Trinkwasser verschwendet wird und Menschen mit Bronchialproblemen ohne eine Marke Probleme bekommen. Dazu kommen - infolge der Glätte - div. Knochenbrüche und unser Hospital ist gut ausgelastet. Vor einigen Jahren holten wir Karnevalsdienstag Freunde in St. Cruz an der Fähre ab und mussten über die frisch gepuderten, glatten Straßen fahren. Das war wie im deutschen Winter mit Glatteis, da versucht man auch heftige Lenkbewegungen und plötzliches Bremsen zu vermeiden.  Dazu kommen dann noch die etwas unberechenbaren Angetrunkenen ... Sie merken, es ist nicht unser Ding und daran wird sich auch so schnell nichts ändern...

01.02.18 El Remo - Restaurantvergleich: Das 3. Strandrestaurant "Kiosco La Charca" hat wieder eröffnet und wir haben es ausprobiert. 1 Tag zuvor waren wir bei "Ana" - also dem mittleren Kiosco  und in beiden aßen unsere Freunde und wir mehr oder minder zufällig die gleichen Gerichte: Calamares a la Romana, Seezunge und den Frischfisch "Alfonsin".  Preislich gab es nur geringe Unterschiede, Beide Küchen waren gut mit einem leichten Vorteil beim Alfonsin im La Charca. Eindeutig besser gesessen haben wir im La Charca. Leider stehen die Tische bei Ana sehr eng und hier war Platz. Ein weiterer Vorteil dürfte sein, dass das erhöht stehende Restaurante (die anderen sind auch erhöht) direkt an den Deich-Kamm reicht, man also auch auf dem Deich sitzen könnte. Die Bedienung erschien uns bei Ana etwas gestresst - sicher es war voll, aber ein Lächeln geht immer....Bei beiden Kioscos gefiel uns, dass es möglich ist mit seitlichen Stoffbespannungen sich gegen den doch manchmal heftigen Wind zu schützen und gegen ein Dach bei leichten Regen hat sicher auch niemand etwas. Das erste Kiosco "7 Islas" macht dank seiner Metallkonstruktion einen zwar soliden, aber auch sterilen Eindruck und Windschutz ist Fehlanzeige - es gibt nur Sonnenschirme und die werden bei Wind nicht geöffnet...

19.01.18: Weißer Ginster: Nach einigen Jahren in denen der weiße Ginster nicht so üppig geblüht hat, ist er dieses Jahr wieder in voller Pracht aufgeblüht. Insbesondere die Gegend zwischen Las Tricias und Sto. Domingo - also im Nord-Westen der Insel - ist voll mit Ginster. Das Besondere am weißen Ginster ist neben der Farbe der betörende Geruch. Der gelbe Ginster in Deutschland ist zwar wunderschön anzusehen, aber beim Geruch hapert es - zumindest was unsere Nasen betrifft. Wenn das Wetter im unbeständigeren Norden es zulässt, werden wir nächste Woche in der Ginsterzone mit lieben Gästen wandern. Die Wettervorhersage ist ganz ordentlich. Am Ende der Wanderung werden wir wohl nachzählen müssen. Es kann sein, dass der wunderbare Geruch die Sinne verwirrt und man evtl. unter den Sträuchern übernachten möchte... (kleiner Scherz). Wir hatten aber schon einmal einen Freund und Gast, welcher so hin und weg war, dass er uns bat ihm doch einen Schlafsack zu bringen... Leider gibt es immer wieder Jahre in welchen eine Raupenplage sich der Sträucher bemächtigt und dann ist von der Pracht weit und breit nichts zu sehen. In der Regel überleben aber fast alle Sträucher, sodass man nicht gezwungen ist etwas dagegen zu tun. Der absolute Geruchs-Knaller ist aber die Kombination aus Ginster- und Mandelblüten. Letztere wären eigentlich jetzt auch drann. Diesen Winter jedoch ist vieles ein wenig verkehrt. Die Mandeln starteten - wenigstens einige - bereits Anfang/Mitte Dezember und als die großen Regengüsse ausblieben (von punktuellen Niederschlägen einmal abgesehen) war das schnell zu Ende und wir warten eigentlich nur noch auf einige Nachzügler. Unser alter, palmerischer Bienenfreund im Norden glaubt, es käme wohl nicht mehr viel nach. Ob nun der Ginster ein Ersatz für die Bienen ist, das werden wir ihn noch fragen. Bisher haben wir noch nie etwas vom "Ginster-Honig" gehört..

10.01.18: Unsere Preise u.a.:  Wir müssen - ob wir wollen oder nicht - etwas an der Preisschraube drehen, da die Löhne vor Ort angezogen sind. Wir denken wir haben es mit Augenmaß gemacht. Auch für die Palmeros ist das Leben - trotz Lidl - teurer geworden und wir verstehen die Wünsche. Die neuen Preise finden Sie unter dem Button "Preise" - wo auch Freizeiten zu finden sind.

Im Norden hat es nun in den letzten Tagen wiederholt geregnet und da ein Großteil unseres Trinkwassers aus dieser Region kommt,. hat uns das sehr gefreut. Hier im Aridanetal gab es leider nur ein paar Spritzer für die sauberen Fensterscheiben. Es dauert allerdings relativ lange, bis das Oberflächenwasser bis zu den Wasserstollen durchgesickert sein wird, deshalb gibt es bei uns noch keine Entwarnung - aber immerhin Hoffnung.. 

Am 19.11.17 schrieben wir etwas über unsere Wasserversorgung und wie kompliziert und umständlich es ist an sog. "öffentliches" Wasser zu kommen. Bis heute zieht sich nun die Behördenorgie hin und nachdem wir gestern die hoffentlich letzten Papiere dem Stadtarchitekten präsentiert haben, wurde uns eröffnet, es könne leicht nochmals 1 Monat dauern, da der Bürgermeister zustimmen müsste. Stellen Sie sich mal vor, bei jedem Wasseranschluß in einer deutschen Stadt müsste der Bürgermeister zustimmen... Da würden Sie sich sicher an den Kopf fassen. Hier aber fassen Sie sich in Geduld und erinnern sich an den weisen Spruch eines alten Freundes: Wir sind alle freiwillig hier!!!

19.12.17: Restaurante Balcon de Taburiente u.a.:  Nach vielen Jahren haben wir das Restaurant nochmal selber "getestet" und - wir nehmen es vorweg - wir waren sehr zufrieden. Vor Jahren präsentierte man uns aufgewärmte Kartoffel und die Fensterscheiben waren verschmiert, sodass ein Blick in die Caldera "getrübt" war und wir durch diesen Umstand auch Rückschlüsse auf die Küche gezogen hatten. Es zeigte sich wieder einmal, dass es durchaus sinnvoll sein kann die alten Vorurteile über Bord zu werfen und es nochmals zu probieren. Das Preis- Leistungsverhältnis war ok und geschmacklich waren wir ebenfalls sehr angetan, sodass wir dies wiederholen wollen. Die Fenster waren sauber und die Bedienung freundlich.

Die positive Erfahrung machte uns mutig, und wir versuchten nach Jahren der Zurückhaltung erneut das Restaurante Azul in El Castillo. Dort war damals nicht die Küche das Problem, sondern eine sehr unfreundliche Person - um es vorsichtig zu beschreiben. Um so erfreuter waren wir, als wir dann von einer uns von einem anderen Lokal bekannten, sehr freundlichen Kellnerin begrüßt wurden. Leider aber war dies der einzige Lichtblick - jedenfalls aus unserer Sicht  Der neuerliche Versuch ging "nach hinten los"  Es gab Gründe Teile des Essens nicht nur zu beanstanden, sondern diese vorsichtshalber direkt zu entsorgen. Für unseren Geschmack war der Salat zu fade, die Entenkeule sehr trocken, der Nachtisch jedoch zu wässrig. Wir glauben, wir werden keine Freunde mehr - jedenfalls wohl nicht so lange, bis  das Lokal in andere Hände kommt. ...  

Positiv verlief aber unser erneuter Versuch im Restaurante Il Giardino (in unserer Nähe) Auch hier waren wir länger nicht mehr - warum wissen wir eigentlich selber nicht genau. Sicher ist der Inhaber Roberto - ein Norditaliener - manchmal etwas "muffig" - aber ihn wollen wir auch nicht essen. Die Küche war wie erwartet sehr gut und das Preis - Leistungsverhältnis stimmte... Auch hier ist Wiederholung geplant.

01.12.17: Lidl: Es ist vollbracht, Lidl hat nach mehreren Eröffnungsterminen (ähnlich BER - nur kürzer) gestern die Filiale in Los Llanos eröffnet. Für alle Bewohner und Gäste auf der Westseite ist dies natürlich besser, als über die Berge auf die Ostseite bzw. wieder zurück zu fahren. Wir haben es uns verkniffen am ersten Tag hinzufahren, weil wir großen Rummel erwarten und die nächsten Tage werden wir auch noch die Beine still halten... Leid tun uns die Händler in der Markthalle, denn Lidl ist innerhalb von 3 Minuten zu Fuß zu erreichen (gegenüber vom Busbahnhof) Es soll ein ausreichend großes Parkhaus gebaut worden sein. An der Str. von La Laguna nach Todoque eröffnete auch noch ein neuer Sparladen - allerdings mit begrenztem Parkangebot. Auch hier war der Laden in den ersten Verkaufstage wohl rappelvoll. Man fragt sich, wer alles auf der Strecke bleiben wird, zumal auch noch eine spanische Billigkette auf der Ostseite (neben Lidl) baut und auf der Westseite noch ein Grundstück sucht. Das wird spannend - sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne!

26.11.17: Regen / Restaurante "Halcon": Nun haben wir endlich auch im Aridanetal einen schönen Regenguss bekommen. Gestern konnten wir sogar die Gartenbewässerung abstellen und wir wollen uns morgen erst die Wetterdaten ansehen und dann entscheiden, ob wir dieselbe wieder anstellen müssen. Immerhin war die Feuchtigkeit ca. 12-15 cm in die Erde eingedrungen. Es darf gerne noch etwas nachkommen....!

Vorgestern besuchten wir das Restaurante "El Halcon" ("der Falke"). Schon lange hatten wir das vor, weil wir immer wieder beobachteten, dass vor dem Lokal jede Menge Fahrzeuge standen und aufgrund der Fahrzeugtypen konnte man rückschließen, dass dies wohl keine Mietwagen, sondern Autos von Einheimischen waren. Fazit: Wir wurden angenehm überrascht! Es gab eine große Außenterrasse mit vielen Pflanzen und Blumen. Alles machte einen absolut sauberen Eindruck incl. der einsehbaren Küche! Die Bedienung war ausgesprochen freundlich und wir waren alle mit der Küche sehr zufrieden. Für uns waren die Portionen fast schon etwas zu groß - dafür die Preise teilweise unglaublich niedrig. 1/2 Brathähnchen wurde z.B. für 3,75 E angeboten. Am Nachbartisch wurde es serviert und es war kein Küken. Es gab unsere geliebte Kichererbsen-Suppe in guter Qualität, div. Fisch- u. Fleischgerichte und als Besonderheit wurde eine Bratwurst mit einer Länge von 50 cm angeboten. Nun kann man durchaus darüber streiten, ob man ein solches Gebilde auf der Insel wirklich braucht, wir beobachteten aber einen Spanier, welcher dieses Teil komplett aufaß - ohne erkennbare Probleme - wohl bekomm´s! Wir können dieses Restaurant nur empfehlen - es ist sicher eine Bereicherung und das nicht nur wegen der übergroßen Portionen... Es liegt auf der Ostseite an der Hauptstr. - grob zwischen Lidl und dem Hospital - von unten gesehen auf der linken Seite und eingefriedet mit einer rosa gestrichenen Mauer mit Parkplätzen davor: Carretera La Grama 91, Brena Alta, Tel. 922 429 676 - geöffnet von 11.oo bis 23.oo h - montags geschlossen. 

19.11.17: Wasser:  Vielleicht wundern Sie sich, warum wir ein Nachrichten-"Päuschen" eingelegt haben. Es war die letzten Wochen ziemlich viel zu tun - insbesondere viel mit unergiebigem Schriftkram. Behördenangelegenheiten sind hier oftmals sehr zäh und uns fehlt auch manchmal die Einsicht über die Notwendigkeit. Beispiel: Wenn Sie öffentliches Wasser beantragen für Ihr Haus, müssen Sie eine sog. Bewohnbarkeitsbescheinigung vorlegen - auch dann, wenn Sie schon 100 - oder x - Jahre das Haus bewohnen und bisher sog. Privatwasser bezogen haben - also die Installation im Haus schon vorhanden ist . Sie werden von einem "Zuständigen" zum nächsten geschickt und müssen am Ende noch einige Hunderte abdrücken, weil Ihnen ein Architekt o..ä. Berufener das Haus zertifizieren muss. Da fragt man sich schon, wo die Logik ist, schließlich wollten Sie ja nur Wasser und dafür wollten Sie die Anschlussgebühren und natürlich das kostbare Nass auch noch bezahlen und das Monat für Monat....  Hinzu kommt die Vorlage von entweder Telefon- oder Elektrizitätsrechnungen von VOR 2006 ( da lacht die Verjährung) Haben Sie das nicht, müssen Sie ein "Projekt" vorlegen. Das hört sich teuer an und ist es auch. Wir schenken uns die restlichen Behörden-Kapriolen - es wird sonst zu lang. Hintergrund dieser Geschichte war die Überlegung, angesichts drastischer Wasserkürzungen (30-35%) wegen des trockenen Winters 16/17 und des noch trockeneren Sommers 17, sich sicherheitshalber noch eine "Quelle" für den Ernstfall zu besorgen. Wir müssen für unsere Gäste, für die Gärten und für uns planen.

Nun hat es zwar schon ein wenig an 2 Tagen "geschauert" bei uns, aber das reicht bei weitem nicht. Im Norden der Insel gab es vor wenigen Tagen dagegen schon fast eine kleine Sintflut. Auch diese hat nur Auswirkungen auf die Wassergesellschaften, welche dort im Norden die Wasserstollen besitzen und deren Rohrleitungssystem bei der Sintflut keinen Schaden genommen hat. Alte Palmeros dort im Norden erzählten uns, sie hätten einen solchen Regen noch nie erlebt. Nun hoffen wir mal, dass auch unsere Wassergesellschaften ein wenig profitieren können - schließlich besitzen wir u.a. ein Wasserrecht einer Gesellschaft aus dem Norden... Bis sich das aber bei uns bemerkbar machen wird (muss erst durch viele Schichten einsickern), sollte man mit Wasser vernünftig und bewusst umgehen - also z.B. nicht unter laufendem Wasser das Geschirr usw. abwaschen und nachspülen - lieber die Waschschüssel benutzen. 3 x täglich ausgiebig duschen muss auch nicht sein - schadet sowieso der Haut. Bis jetzt haben wir die Sache noch im Griff - die tägliche Wasserkontrolle der Wassertanks ist allerdings schon lästig... 

10.10.17: Eurowings:  Gestern wurden wir informiert, dass im Winter - ab November - auch die Eurowings nach La Palma fliegen wird und zwar ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Berlin-Tegel. Für Düsseldorf wurden Flüge in den Monaten November bis Januar samstags und ab Februar sogar freitags, samstags und dienstags angeboten! Inwieweit dass nun mit der möglichen Übernahme von Air-Berlin zusammenhängt, wissen wir derzeit nicht....,

17.10.17: Es rumort:  Seit einigen Tagen rumort es in tiefen Schichten unter der Erde - ca. 20 - 30 km. Als mit normalen Sinnen ausgestatteter Mensch merkt man davon nichts und seit ca. 70 Std. ist es auch wieder ruhig. Die Vulkanologen haben dies mit ihren sehr empfindlichen Geräten festgestellt. Die Zone soll wohl von Jedey bis Fuencaliente im Süden reichen, aber auch kurz vor Teneriffa hat es rumort. Wir empfehlen allen Immobilienhaien sich ein Stück Wasser im Süden der Insel zu sichern und abzuwarten. Denken Sie nur an den Ausbruch des Teneguia, auch dieser hat die Insel vergrößert. Sicher werden sich nun einige Unverbesserliche mit allen unmöglichen oder doch zumindest unwahrscheinlichen und wissenschaftlich nicht haltbaren Theorien beschäftigen bis hin zur Überflutung von New York . Vor ca. 2 Jahren brodelte das Wasser wenige KM vor El Hierro und es entstand ein Unterwasserkegel und schon damals war wieder die Rede von großen Katastrophen . OK - die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs und auch noch an einigen Stellen bis zur Oberfläche hin "warm" - z.B. auf Lanzarote oder auch bei unserem Teneguia. Wir fühlen uns mit den vielen, permanenten Messstationen auf der Insel aber sehr sicher und wenn es dann doch mal mehr als nur rumoren sollte, so war dies bisher seit vielen Jahrhunderten immer nur eine örtlich begrenzte Angelegenheit. Als der Teneguia ausbrach, fuhren die Menschen in dessen Nähe um das Schauspiel sich anzusehen. Sicher sollte man es nicht so machen wie ein Hobby-Skipper, welcher dem Lavaausfluss ins Meer nicht nahe genug sein konnte und ignorierte, dass das Wasser um diesen Ausfluss herum ziemlich warm bis heiß war. Vielleicht wollte er Kochfisch angeln. Sein "Äppelkahn" - mit Bitumen abgedichtet  - lief dann langsam voll als der Bitumen sich verabschiedete und er hatte große Mühe und wurde von der Küstenwache gerettet.. Auf El Hierro gab es einen ähnlichen Zwischenfall - allerdings noch nicht so dramatisch, aber auch dort musste die Küstenwache den Lebensmüden aus der Sperrzone vertreiben. Also, seit vielen Stunden ist wieder Ruhe und alle "Katastrophinos" sollten sich zunächst entspannen ....

05.10.17: Traumhaftes Wetter: Es tut uns ja leid für alle, welche jetzt nicht auf der Insel sein können oder wollen - für Letztere unser Kommentar: Selbst schuld! Es ist derzeit und schon seit einiger Zeit wunderschön sommerlich - nicht zu heiß - aber eben warm und das Meerwasser ist sehr angenehm, sowie kaum Brandung, sodaß es auch für weniger geübte Schwimmer problemlos ist. Ein kleiner Wehrmutstropfen besteht darin, dass sporadisch Braunalgenbänder auftreten und Empfindliche könnten Hautirritationen bekommen. Da man aber diese Bänder, wenn sie denn überhaupt auftreten, sehr gut schon vom Strand wahrnehmen kann, so ist es kein Problem dem auszuweichen. Wir genießen das schöne Wetter und beginnen mit der Gemüse-Aussaat und Pflanzungen, schließlich ist hier der sog. Winter die beste Pflanzperiode. Die Kanaren sind eben die Inseln des ewigen Frühlings (nicht zwangsläufig des ewigen Sommers ...)    

17.09.17: Freie Termine: Durch 2 Rücktritte von lieben Stammgästen aus gesundheitlichen Gründen wurden Termine im November 17 und im März 18 frei. Beide Termine - und noch die übrigen freien - finden Sie unter Preise und dann unter Freizeiten. Besonders der Termin für Haus 1 im November ist gut für einen längeren und somit auch erholsamen Urlaub. Bei Interesse können Sie sich auch gerne telefonisch melden. Bitte fragen Sie vor Buchung der Flüge sicherheitshalber nach, ob der Wunschtermin noch frei ist. Wir würden dann den Termin 2-3 Tage optionieren, damit  Sie in Ruhe die Flüge buchen können.

14.09.17: Garafia: Wie manche unserer Gäste wissen, haben wir eine kleine "Wochenendbleibe" in der Nähe von Sto. Domingo - wir wollen bei unserer "Überwinterung" auch mal winterliche Gefühle bekommen... Dort lernten wir im Laufe der Jahre einige total freundliche und liebenswerte Palmeros kennen und hörten auch hin und wieder alte Geschichten von dort. Hier ist eine, welche viel über die "alten Zeiten"  in dieser Gegend aussagt. Zuvor sollte man sich aber die damalige Situation vor Ort klarmachen. Die einzige Zufahrtsstraße nach Sto. Domingo war eine ziemlich schlechte von Llano Negro aus.  Die heute bestehende Verbindung nach Las Tricias war lediglich ein holpriger Karrenweg - natürlich nicht asphaltiert oder irgendwie gepflegt. Diesen Weg haben wir noch kennengelernt und einmal (nur 1x !!!) mit dem Auto befahren. Dies hatte viel Zeit und Nerven gekostet. Zwischen den Dörfern gab es ansonsten nur teilweise halsbrecherische Trampelpfade. Es wuirde uns erzählt, dass z.B. die Bewohner von Cueva de Agua es sich zur Sitte gemacht hatten, wenn sie denn mal aufs Amt nach Sto. Domingo mussten, im ersten Haus von Sto. Domingo bessere und natürlich auch saubere Schuhe zu deponieren. Das wurde dann im Laufe der Zeit immer umfangreicher und als man noch mit Kleidern anfing, wussten die freundlichen "Nachbarn"  bald nicht mehr wohin. Schließlich wohnte man ja - wie üblich - ziemlich beengt und die Familien waren groß. Trotzdem bemühte man sich, allen Wünschen gerecht zu werden. Das dürfen Sie mal in Deutschland versuchen...

05.08.17: Garafia / Sto. Domingo: Eine kleine Info zur Gemeinde im Norden. Viele Touristen verstehen unter dem Namen Garafia nur den Ort Sto. Domingo - das ist zwar nicht falsch, aber auch nicht ganz richtig. Sicher ist Sto. Domingo der Haupt- und Verwaltungsort der Gemeinde Garafia. Zu dieser Gemeinde zählen aber auch u.a. die Ortschaften Las Tricias, Llano Negro, Franceses und andere mehr oder minder größere Dörfer. Garafia ist nun mal eine relativ große Flächengemeinde mit vielen kleinen Ortschaften und deshalb sollte man diese möglichst nennen, wenn man Ungenauigkeiten vermeiden möchte. Bei den Einheimischen - oder doch vielen davon -  steht die Gemeinde für Ruhe und Entspannung. Das ist aber nur eine Seite der Medaille, die andere ist das besonders im Winterhalbjahr oft kühlere und feuchtere Wetter. Der Nord-Ost-Passat mit seinen Wolken trifft nun mal zuerst auf den Nord-Osten und Nord-Westen. Das hohe Gebirge in der Mitte gibt den südlicheren Gemeinden etwas "Wetterschutz". Nach unseren jahrzehntelangen Beobachtungen kann man auf der Westseite auch noch getrost Puntagorda mit zum Norden zählen. Die andere Seite - also die Ostseite - hat ca. 1.000 Sonnenstunden weniger zu bieten als die Westseite. Damit ist klar, welche Gegenden der Insel von den Touristen bevorzugt werden ...

28.08.17: NIKI: Auf einem Wirtschaftssender wurde die Situation für Niki heute so kommentiert, dass man erstens betonte die Bilanz bei NIKI habe schwarze Zahlen (was wir schon berichteten), zweitens gäbe es für die Gesellschaft mehrere Interessenten und drittens würde jetzt der ehemalige Gründer der Firma, Nicki Lauda auch gerne wieder einsteigen wollen. Für uns klingt das derzeit nicht schlecht. Wir können vermutlich festhalten, dass unsere Gäste und wir von Glück sagen können, dass schon vor Monaten die La-Palma-Verbindung von der Air-Berlin zur scheinbar solventeren NIKI verschoben wurde.

27.08.17: Nochmals Air Berlin: Sollten Sie längerfristig gebucht und schon bezahlt haben und nun "kalte Füße" bekommen und den Flextarif gebucht haben, so können Sie nun kurzfristig sich einen anderen Flug aussuchen - also umbuchen und noch in der "überschaubaren Phase" fliegen und so Ihr Geld verbrauchen. Alle anderen, welche sich ähnlich verhalten wollen, könnten ebenfalls versuchen gegen Gebühr umzubuchen. Wenn Sie z.B. Rentner sind oder frei über Ihre Zeit verfügen können, so wären Sie so auf der sicheren Seite - jedenfalls nach unserer unmaßgeblichen Meinung. Sie hätten also was für Ihr Geld bekommen und müssen es sich nicht - wenn alles schiefgehen sollte - sich aus der Insolvenzmasse holen. Zur Zeit können wir uns kaum vorstellen, dass irgendein Kaufinteressent gerne die Schulden der Air-Berlin übernehmen möchte... Nochmals der Hinweis: NIKI ist derzeit nicht betroffen - vorbehaltlich, dass die uns vorliegenden Infos richtig sind - Stand heute!

25.08.17: Air Berlin / Condor / NIKI: Wegen der Insolvenz vrlon Air-Berlin hoffen wir nun auf mehrere Kauf-interessenten, damit uns keine Monopol-Situation droht und die Preise unverhältnismäßig steigen. Als es z.B. zunächst von der Condor in Bezug auf den Winter 17/18 hieß, man wolle von Düsseldorf aus La-Palma nicht mehr anfliegen, zogen die Preise bei der Air-Berlin bzw. NIKI an. Nun hat man sich bei der Condor die Sache überlegt - vermutlich weil man die Insolvenz bei der Konkurrenz kommen sah - und diese Verbindung irgendwann doch wieder aufgelegt. Zur Zeit scheint abwarten wohl die richtige Entscheidung zu sein. Ein Reiserechtsexperte bezog sich auf die langfristig gebuchten Flüge bei der Air-Berlin, welche auch schon bezahlt sind und meinte,  falls man nun vom Flug zurücktreten würde, so rechne er nicht mit einer zügigen Erstattung des bezahlten Preises. Man müsse sich dann wohl mit einem Bruchteil aus der Insolvenzmasse zufrieden geben. Wenn Sie bei NIKI gebucht haben, können Sie auf Stützungsmaßnahmen des österreichischen Staates für NIKI hoffen, welcher sich bereit erklärte zu helfen, wenn es notwendig würde wegen der Situation bei Air-Berlin. NIKI hat seinen Firmensitz in Wien und ist eine österreichische Gesellschaft.

15.08.17: Air Berlin: Eigentlich wollten wir heute etwas erzählen aus Garafia von vor etlichen Jahrzehnten und dann dies: Die Air Berlin hat heute Insolvenz angemeldet. Wenn Sie unsere News schon länger lesen, wissen Sie, dass wir dies schon mehrfach thematisiert haben und uns seit ca. 1 Jahr ein ungutes Gefühl beschlichen hat. Nun ist es also amtlich. Wir haben etliche Gäste, welche insbesondere in der kommenden Wintersaison bei der Air-Berlin-Tochter NIKI gebucht haben. Laut TV-Nachrichten soll diese nicht betroffen sein - hoffentlich bleibt das so. Es bleibt vermutlich nicht nur bei uns eine gewisse Unsicherheit. Wir wollen es nicht heraufbeschwören, erinnern uns aber an die Pleite vom Praktiker-Baumarkt (Sie erinnern sich: 20 % auf ALLES - auüer Tiernahrung) Angeblich war deren Tochter - die Bahr-Kette -  nicht betroffen und siehe da, nach einigen Wochen waren auch die insolvent. Sicher sind hier die Verhältnisse andere, aber ein mulmiges Gefühl bleibt trotzdem - zumindest bis NIKI (hoffentlich bald) die finanziellen und sonstigen Verflechtungen offengelegt hat bzw. einen aktuellen und umfassenden Blick in die Bücher gestattet. Man kann nur hioffen, dass dies bald geschieht, sonst werden die Kunden wohl auch um diese Gesellschaft einen Bogen machen... Gerade für die Verbindung nach La Palm ist diese Gesellschaft für alle Inselfans wichtig. Derzeit gibt es Direktflüge zur Insel von der Condor (im Sommer leider nicht von allen wichtigen Flughäfen), der Germania sowie der NIKI. Umsteigerflüge sind u.a. möglich mit der IBERIA (umsteigen in Madrid) Schlimm finden wir diese Umsteigerflüge nicht, da man so auf der halben Strecke sich mal für 1 - 2 Stunden die Beine vertreten kann - und man sich nicht um die Koffer kümmern muß. Hoffen wirl, dass uns eine Folgepleite erspart bleibt.

04.08.17: Kippe wegwerfen = 200 E: Also - es wurde uns glaubhaft berichtet, dass eine aus dem Auto geworfene Kippe tatsächlich 200 E gekostet hat. Vermutlich würde das auch 200 E kosten, wenn dieselbe nicht aus dem Auto, sondern einfach so z.B. von einem Fußgänger weggeworfen wurde. Also in diesem Punkt müssen wir unseren Bericht vom 28.06. ergänzen. Dies wäre eine sehr sinnvolle Maßnahme, wenn man die div. Brände auf der Insel im Hinterkopf hat und man sich die Schäden ansieht. Dann sind eigentlich die 200 E noch viel zu wenig und man könnte von uns aus gerne noch eine "0" anhängen - auch wenn ein solcher Betrag niemals den möglichen Schaden abdecken wird. Unbegreiflich und ein Fake waren aber die Tausende alleine für das Rauchen am Steuer. Sicher kann das in manchen Situationen auch ablenken, genauso wie ein Schluck aus der Wasserflasche, den man dann auch mit Strafe belegen müsste. Vielleicht dient aber der Schluck Wasser oder der Zug an der Zigarette dem einen oder anderen Zeitgenossen als "Hallo wach Erlebnis" und dann kann man auch als nichtbetroffener Nichtraucher kaum etwas dagegen sagen...

19.07.17: "Preisfrage": Wo ist das Wetter angenehmer im Sommer - in Deutschland oder auf La Palma?? Folgen Sie nicht allen Vorbetern, welche es sich sehr einfach machen und auf die Erdkugel schauen um festzustellen, dass La Palma südlicher und damit einfach wärmer liegen  m u s s ... Die letzten deutschen Sommer und besonders der diesjährige, sollten eigentlich alle Menschen mit dieser einfachen Ansicht eines Besseren belehrt haben. Temperatur heute in Mönchengladbach ca. 33 Grad - iauf La Palma ca. 26 Grad. Morgen sind in MG 27 Grad vorhergesagt und auf La Palma 24 Grad  und das soll dort auch die nächsten Tage so bleiben. Wie schon mehrfach erklärt, ist der Grund die Wassertemperatur  des Atlantiks und die doch nicht unerhebliche Entfernung zum afrikanischen Festland. Das Klima ist sowohl im Winter als auch im Sommer durchschnittlich ausgeglichener als in Deutschland. Natürlich gibt es bei starker Ostwindströmung auch Temperaturen über 30 Grad - aber in der Regel bläst - wie jeder Interessierte weiß - der Nord-Ost-Passat und der kommt nicht aus Afrika. Lassen Sie sich nicht davon abhalten unsere schöne Insel auch in den Sommermonaten zu besuchen und genießen Sie die Abwesenheit von den Menschen mit den einfachen Wahrheiten. Sie bekommen noch als "Extras": Keine vollgestaute Autobahn, Sie sind in 4-5 Stunden dort, brauchen nicht zu tanken und Straßenräubergebühren bezahlen, Sie schonen Ihre Nerven und Ihre Kinder quengeln nicht auf den Rücksitzen. Und das Schönste: Diese Zeit ist unsere preiswerte Nebensaison!!! 

02.07.17: Transparenz: Die Kanarische Regierung bzw. die zuständige Unterbehörde hat festgestellt, dass es um die Transparanez in den 14 Rathäusern auf La Palma nicht besonders gut bestellt ist.  Von den 14 Rathäusern kommen fast die Hälfte nicht ihren Pflichten zur Veröffentlichung mancher Daten auf deren Webseiten nach. Man ignoriert schlicht die entsprechenden Vorschriften... Dies überrascht uns nicht, denn wir können ein Lied davon singen. Vor vielen Jahren wurde das Gebiet in welchem wir wohnen klammheimlich und ohne weitere Benachrichtigung der Betroffenen per "verstecktem" Aushang im Rathaus in einen anderen Gebietsstatus umgewandelt. Da kein Betroffener dies mitbekommen hatte - schließlich rennt man ja nicht ständig zum Aushang im Rathaus und durchforstet alle dort hängenden (und teilweise übereinander hängenden) Papiere nach Relevanz, waren dann später alle Einspruchsfristen verstrichen und nun dürfen unsere Nachbarn und wir seit Jahren höhere Grundsteuern zahlen, obwohl wir faktisch noch immer in der "Zona Rustica" liegen  - also einem überwiegend landwirtschaftlich genutzten Gebiet. Ein Schelm der Absicht dahinter vermutet!

28.06.17: Verkehrsstrafen: Vor einigen Wochen kursierte auf der Insel eine skurrile "Knöllchenliste". Das Rauchen am Steuer sollte mit einigen tausend Euros und Punkten geahndet werden. Es wären ca. 4.000 E fällig. Kippe wegwerfen sollte 200 E kosten u.ä. Sanktionen. Wir wissen nicht, wer sich dies ausgedacht hat und wie er es auch noch in die Presse geschafft hat. Wir wurden von verwnderten Gästen darauf angesprochen und wussten auch nicht sofort was da stimmen könnte - das Rauchverbot am Steuer und die hohe Strafe fiel aber sofort durchs Rost. Natürlich sind das Fake-News. Möglich wäre das vielleicht in Singapur - aber nicht im rauchbenebelten Spanien - wobei das mit der Kippe wirklich sinnvoll wäre, wenn man an die Waldbrandgefahr denkt. Nun denn, uns als Nichtraucher trifft es nicht. Da wir nun einmal über Verbote im Straßenverkehr reden: Kein Fake-News ist das Verbot von hinten offenen Sandalen - also ohne Riemchen  - am Steuer und das kostet wirklich wenn Sie in eine Kontrolle kommen sollten. Das dient der Sicherheit, da man leicht aus solchen "Latschen" rutschen könnte... Auch solle man die Anschnallpflicht ernst nehmen - Strafe 150 E !. Falsches Parken ist auch viel teurer als in Deutschland. Da durften wir selber schon 90 E zum Unterhalt des Rathauses beitragen 

13.06.17: Franco: Der spanische EX-Diktator lebt wohl noch in so einigen Köpfen. Anders kann man sich kaum erklären, dass er noch immer Anhänger hat und man nun erst nach Jahrzehnten sich daran macht, in einigen Gemeinden nun endlich die Straßennamen zu entfranconisieren. Dies ist z.B. in Los Llanos beschlossen worden. Nun wollen wir als Deutsche nicht den moralischen Zeigefinger erheben. Bei uns gab es auch lange Zeit nach den Nazis in Deutschland quälende Nachwehen, dass aber Straßennamen noch jahrzehntelang Namen von Nazigrößen trugen, gab es in unserer Erinnerung nicht - zumindest nicht in Mönchengladbach. Das heißt leider aber nicht, dass sich das Gedankengut noch bis in die heutige Zeit in einigen Köpfen gehalten hat. Wie wir einer Pressemitteilung entnommen haben, gibt es in Los Llanos Straßennamen u.a. eines Generals und was vielleicht noch schlimmer ist, ein Straßenschild welches an den Gefängnis-Generaldirektor unter Franco erinnert.  Das soll ein übler Finger gewesen sein... Nun sucht  man im Rathaus nach Gutmenschen, welche sich ganz bestimmt auch finden lassen  - da sind wir sehr sicher.

29.05.17: 35 Grad: Das ist schon irgendwie lustig. Die erwähnten Grade gibt es gerade in Deutschland und wir müssen in Bezug auf die Sommertemperaturen auf der Insel ständig darauf hinweisen (weil das permanent falsch eingeschätzt wird), dass der Atlantik die Sommertemperaturen in der Regel sehr gut ausgleicht - und viele Mitteleuropäer denken, weil wir auf Afrikahöhe liegen, würden diese Gradzahlen ( 35 bis 40 ) uns im Sommer ständig drohen. Sicher geht es schon mal für wenige Tage im Jahr mit den Temperaturen aufwärts, aber wenn es denn wirklich kommt, kühlt oft der Seewind die Sache wieder runter. Dann gibt es noch die sog. Bruma. Dies ist eine Wolke, welche durch die Temperaturdifferenz (Luft / Wasser) über dem Meer entsteht und dann mal langsam und mal schneller auch über das Land zieht. Unter dieser Wolke ist es sehr angenehm, denn erstens transportiert sie die kühle Meeresluft über die Insel und zweitens bremst sie die Sonneneinstrahlung. Vor wenigen Tagen sind wir mal wieder nach Deutschland geflogen und schwitzen aus allen Poren in der schwülen Luft und denken sehnsüchtig an die Insel mit der von uns geliebten Bruma...

21.05.17: Dona Maria Dolores Cleofe Mederos: Sie werden sich fragen, wer ist das? Sie war die fünftälteste Spanierin und lebte in El Paso. Nun ist sie im Alter von 108 Jahren gestorben. Sie soll geistig noch sehr fit gewesen sein und hat allen Interessierten gerne ihr Geheimnis verraten: Um 7 Uhr aufstehen, morgens einen Teller Milch mit Gofio und geriebenen Mandeln und viel Wasser trinken!  Nun die Sache mit dem Gofio ist nicht unbedingt nach unserem mitteleuropäischen Geschmack und wir müssten uns ziemlich überwinden - aber täglich einige Mandeln (z.Zt. noch mit den eigenen Zähnen zerreiben) müsste möglich sein und bei den palmerischen Mandeln auch noch schmackhaft. Dazu unser wunderbares Inselwasser, welches wir sowieso schon trinken - das ist ok! Diese Nachricht erinnert uns an einen alten Herrn aus dem Inselnorden, welchen wir kennenlernen durften. Er hatte mit 83 noch fast alle Zähne und diese sahen auch noch gut aus. Täglich arbeitete er noch auf der eigenen Finca auf ca. 1.000 Höhenmetern im wetterwendigen Norden. Wir fragten auch ihn nach seinem Geheimnis und er sagte wörtlich: Nur Nahrungsmittel von der Insel und besonders von seiner Finca. Sicher ist das Leben der Älteren auf der Insel teilweise hart gewesen in früheren Zeiten - aber scheinbar macht es auch hart!. .   

17.05.17: Restaurante "Don Escaldon": In Los Llanos auf der Calle Real No. 25 gibt es dieses relativ neues Lokal. Alles macht einen guten Eindruck. Man kann auch auf der Dachterrasse speisen und die Speisekarte ist ganz ordentlich. Wir aßen Fisch und unsere Freunde etwas Vegetarisches und einen Kaninchenbraten. Alle waren sehr zufrieden und wir können das Lokal nur empfehlen - auch weil schon andere unserer Gäste sehr zufriieden waren.  

14.05.17: Transvulcania - Janine: Der alljährlich stattfindende Marathon wird immer bekannter und beliebter. Aber Vorsicht, er ist nur etwas für die absoluten Profis und wird mittlerweile beaufsichtigt von Notärzten u.ä. geschultem Personal und das nicht ohne Grund. Der längste Lauf geht über mehr als 70 km und mit gewaltigen Höhenunterschieden. Es finden bereits Tage zuvor schon einige Läufe statt - vermutlich für die Profis zum anwärmen - aber der Laie kommt auch schon bei diesen Läufen an seine Grenzen. Unsere Physiotherapeutin Janine ist ebenfalls eine "bewegungsgetriebene" Person und läuft mit. Sie hat leuchtende Augen wenn sie uns dann davon erzählt. Ob dies aber zukünftig noch so ist, kann bezweifelt werden. Wir hätten morgen wieder einen Termin mit ihr - bei uns - gehabt. Sie sagte diesen ab, weil sie verletzt sei und ihr kleiner Sohn (5 Jahre) im Krankenhaus auf der Intensivstation liegt. In Tazacorte passierte im "Beiprogramm" ein Unfall. Eine Übertragungswand kippte (warum auch immer) und verletzte mehrere Personen - eben leider auch Kinder. Wir wissen derzeit noch nichts Konkretes über die Verletzungen. Da auch viele unserer Gäste sich von Janine behandeln lassen, wollten wir Sie informieren und hoffen, Sie drücken mit uns zusammen alle verfügbaren Daumen!

12.05.17: Falken und Mauersegler: In unseren Gärten stehen viele Palmen und Zypressen und 2 Palmen und  1 Zypresse sind besonders hoch. Hierin nisten immer irgendwelche Vögel und dieses Frühjahr ein Falkenpaar. Seit ein paar Tagen ist der Nachwuchs flügge und unsere Gäste und uns wird ein besonderes Schauspiel geboten, denn der Kleine musste fliegen lernen. So elegant wie seine Eltern fliegen, so ungelenk waren die ersten Flugversuche des Nachkömmlings. Mittlerweile kurvt er aber sehr ansehnlich über unser Gelände. Heute flog er wieder zu seinem Nest, bleib aber auf einem Ast davor sitzen und protestierte laut, dass das Essen auf Flügeln nicht zur Stelle war und die Alten wohl auch keine Anstalten machten den jungen Herren (oder Dame) zu versorgen. Vermutlich kommt jetzt die unausweichliche Phase, wo man ihn (oder sie) auf eigene Krallen stellen will. Der Vorgang wiederholte sich mehrfach - aber ohne Erfolg für den Kleinen. Er oder sie wird es aber schon noch packen, denn schließlich gibt es genug Fressbares und nach vermutlich einigen Fehlversuchen und Anschauungsunterricht bei den Alten, wird er es sicher packen!

Wie jedes Jahr ab ca. April sind die Mauersegler wieder eingetroffen und sausen im High-Speed und irren Haken durch die Luft. Es sind wahre Flugkünstler. Für unsere Falken und andere Raubvögel sind sie sicher zu schnell und haben von denen nichts zu befürchten. Im Gegenteil,, man sieht sie fast nebeneinander jagen - nur eben mit völlig anderer Taktik und man kommt sich auch bei den Zielobjekten nicht ins Gehege. Wir freuen uns immer wenn wir diese Vogelarten bei uns sehen, zeigt es uns doch, dass bei uns die Natur noch in Ordnung zu sein scheint.

10.05.17: Eurowings: Ab November 2017 fliegt die Eurowings von Düsseldorf und Hamburg im Direktflug nach La-Palma. Auch die Condor soll wieder von Düsseldorf im kommenden Winter fliegen. Das ist doch mal eine gute Nachricht. Hinzu kommen noch Flüge von der Germania und somit sieht das Bild schon viel freundlicher aus... Nun fehlt uns Düsseldorf-Abflüglern nur noch im Sommer etwas mehr Auswahl. Sicher kann man fast täglich mit der IBERIA zur Insel fliegen, aber stets mit einer Zwischenlandung in Madrid - obwohl, der Aufenthalt dort ist meist nicht besonders lange und um die Koffer muß sich auch keiner kümmern.

08.05.17: Brandstifter: Im Sommer vergangenen Jahres berichteten wir über die ungewöhnliche Brandstiftung infolge von abgefackelten Toilettenpapier eines sog. Aussteigers mit deutschem Pass. Dieser war zwar geständig und hat auch den Brand sofort gemeldet, aber irgendwie ging alles trotzdem schief. Der entstandene Schaden soll knapp 2 Mio. Euro betragen. Hinzu kommt noch der beim Brand tödlich verunglückte Feuerwehrmann, welcher eine Familie mit Kindern hinterlassen hat. Das ist natürlich sehr schlimm! Allerdings muss man auch erwähnen, hätten die Zuständigen den Brand früher ernst genommen, wäre er vermutlich nicht so groß geworden. Da der Brand unterhalb der Straße von Jedey nach Fuencaliente entstand, hatte man eigentlich durch die Straße eine natürliche Brandschneise und man hätte alles daran setzen müssen, denselben spätestens dort zu stoppen. Aber das Lied ist nun mal gesungen. Wir wollen damit sagen, dass man dem "versehentlichen" Brandstifter eigentlich nicht den ganzen Schaden anlasten kann. Nun ist das Urteil ergangen und er muss 3 1/2 Jahre einsitzen und soll, wenn wir die Pressemitteilung richtig deuten, auch für den finanziellen Schaden eintreten. Wie das gehen soll ist uns allerdings völlig schleierhaft. Schließlich "bewohnte" er als Aussteiger ein höhlenähnliches Gebilde und keine Luxuswohnung, .welche man nun zur Schadensbegleichung hätte heranziehen können. Es hat sich dann noch herausgestellt, dass der Grund warum er das WC-Papier verbrannt hat wohl weniger ein Reinlichkeitstrieb war, sondern er wollte als wild hausender Aussteiger nicht auffallen durch die Hinterlassenschaften. Über ihn ist noch zu sagen, dass ihm die ganze Sache furchtbar leid tun soll und man sagt, dass er selbstmordgefährdet sei. Mittlerweile arbeitet er in der Gefängniswerkstatt und soll das recht gut machen. Hätte er sich mal besser vorher zu einer "normalen" Berufskarriere und nicht für das Aussteigerleben entschieden - er hätte sich und den Palmeros  Leid und Ärger ersparen können... Aber wie sagte Herr Steinbrück schon: Hätte, hätte, Fahrradkette...

27.04.17: Wetter: Es hat sich eingenebelt und auch in Schauern eingeregnet. Die Natur und alle Landwirte werden sich freuen und die Insel trägt in einigen Tagen Ihren Beinamen "die Grüne" wieder zu recht. Für die vom letzten Brand betroffenen Waldflächen ist der Regen auch ein Segen. Wir mussten an unserem Privathaus vor einigen Wochen das Dach erneuern. Die Stegdoppelplatten gaben sich nach ca. 16 Jahren der Sonne geschlagen und lösten sich stellenweise auf. Nun haben wir Sicherheitsglas auflegen lassen und warteten auf Regen um die Dichtigkeit zu kontrollieren. Man möchte fast sagen, natürlich ist nicht alles dicht und wir selber werden nacharbeiten bzw. nacharbeiten lassen. Sie sehen, bei uns kommen nicht immer Urlaubsgefühle auf an diesem schönen Ort...

26.04.17: Wetter: Wir sagen "endlich" und vermutlich unsere Gäste " bitte erst nach uns ". Es hat heute angefangen zu regnen und auch die nächsten Tage sollte es unbeständig bleiben. Die Wetterfrösche lagen mal richtig... Der Wind kommt aus Süd-West und so sind wir hier mehr betroffen als z.B. der Norden oder Osten - jedenfalls jetzt. Die Gärten und Gärtner freuen sich, denn wir hatten ca. 8 Wochen Regenpause im Westen der Insel und die Natur wurde schon bedenklich trocken. Und gerade, wo wir dies schreiben, kommt schon wieder die Sonne zaghaft zum Vorschein und tröstet so alle Touristen...

24.04.17: WC-Papier: Lachen Sie nicht, dies ist auf der Insel ein Thema und das nicht nur wegen des Waldbrandes vom vergangenen Jahr, wo ein Höhlen-Aussteiger sein gebrauchtes Toilettenpapier verbrannt hatte und dabei einen Waldbrand verursachte. Übrigens sitzt er noch immer in Untersuchungshaft und wie uns berichtet wurde, darf man ihm außer Büchern (welche auch brennbar wären) keine anderen Sachen incl. Essen und Trinken als Besucher mitbringen. Da er wohl seine Tat sehr bereut und es ihm wegen des umgekommenen Feuerwehrmannes alles sehr leid tut, hat er vermutlich depressive Stimmungen und man will vermutlich verhindern, dass er sich etwas antut. Aber darüber wollten wir eigentlich nicht berichten, sondern darüber, dass uns immer wieder Gäste verwundert fragen, wieso in vielen Restaurants - oder bei früheren Vermietern woanders - das gebrauchte WC-Papier in einen nebenstehenden Eimer geworfen werden soll und wieso das bei uns nicht der Fall wäre. Die Antwort ist simpel: Die Rohr-Querschnitte sind zu klein und man hat Angst vor Verstopfungen derselben. Außerdem gibt es noch vielfach Sickergruben und die Poren dieser Gruben werden vom Papier verschlossen, sodass die Brühe nicht mehr versickern kann. Auch wir haben in unserer Gegend Sickergruben, nur dass wenigstens unsere Rohr-Durchmesser so sind, dass Papier abfließen kann. Dann kippen wir regelmäßig Soda in die Gruben und dieses zersetzt organisches Material. Damit nun überhaupt nichts mehr "passieren" kann, lassen wir die Gruben regelmäßig entleeren und da dies teuer ist, scheuen eben andere Vermieter oder auch die Restaurants diese Kosten. Insbesondere in warmen Wetterphasen ist nach unserer Auffassung die Sache mit dem nebenstehenden Eimern aber nicht nur anrüchig, sondern zieht auch noch unappetitliche Viecher an. Mindestens 1 x pro Tag sollte man die Hinterlassenschaften im Hausmüll entsorgen. Wir wollen unseren Gästen das nicht zumuten und uns selber auch nicht, auch wenn es Geld kostet.

21.04.17: Flugsituation: Wie immer, müssen wir uns auch jetzt im April mit den Flugmöglichkeiten für den kommenden Winter herumschlagen. Die Gesellschaften machen es uns wirklich nicht leicht. Mal fliegt eine Gesellschaft montags und im Jahr darauf dienstags oder zur Abwechslung mal freitags und sonntags. Sicher ist dies für Rentner nicht so bedeutsam, da der Urlaubsschein keine Rolle mehr spielt. Aber was machen wir, wenn der Gast am Montag kommen möchte, aber der Vormieter erst am Dienstag seine Koffer packt. Klar kann man auch für 1 Tag noch in ein Hotel gehen, aber das wollen noch lange nicht alle Gäste - insbesondere wenn man schon älter ist ... Erschwerend kommt noch hinzu, dass einige Fluggesellschaften die Zeitspanne für die einzelnen Saison-Flugpläne nach ihrem eigenen Gusto verschoben haben - sprich: Sommer- oder Winterflugplan ist nicht die gleiche Zeit wie die beim Wettbewerber, bzw. noch schlimmer sind Gesellschaften, welche immer nur wenige Monate voraus anbieten. Hierzu zählt z.B. die Germania, bei welcher man längerfristig nur selten eine Chance hat. Die Situation ist für unsere Gäste und auch für uns oftmals schwierig. Kann man nicht wenigstens beim alten Flugplan-System bleiben, also von Mai bis Oktober gilt der Sommerplan und in der übrigen Zeit der Winterplan. Dann gilt es bei der Buchung noch aufzupassen, dass man nicht versehentlich einen "Light" -Tarif  wählt (weil er billiger ist) und dann am Schalter teuer nachbuchen darf, weil dieser Tarif keinen Koffer beinhaltet. Manchmal sehnen wir uns nach den guten, alten LTU-Zeiten zurück. Da nahm man eine LTU-Kreditkarte und durfte 30 kg. pro Person mitnehmen und wenn es trotzdem einmal mehr war, so drückte man zu 90 % ein Auge zu, insbesondere als Besitzer einer solchen Karte wurde man zuvorkommend behandelt. Die LTU war übrigens die erste Gesellschaft, welche von Deutschland aus direkt nach La-Palma flog. Wir trauern ihr noch immer nach - auch wegen der Sitzlänge, welche ja mittlerweile bei allen Gesellschaften auf Zwergenmaß geschrumpft ist. Da scheint man sich einig zu sein - bei den Flugplänen aber schafft man diese Einigkeit nicht mehr. Und dann noch der Irrsinn mit Düsseldorf. Dieser Flughafen hat - zumindest was La - Palma betrifft - den ganzen Kohlenpott  und NRW als Umfeld mit Millionen von Einwohnern und da meint dann die Condor, sie brauche diesen Flughafen in Richtung La Palma nicht mehr zu bedienen.- und das ganzjährig. Ähnlich schlapp ist die Situation für Hamburg. Je nach Termin (z.B. Oktober und frühere Monate) ist der Hamburger La-Palma-Fan gezwungen ab Hannover zu fliegen. Es müssten doch eigentlich ( dank Erdogan u.a. ) genügend Kapazitäten frei sein, welche man nun für sichere Ziele wie die Kanaren einsetzen könnte. Mindestens könnte man doch so die Flugfrequenz der vergangenen Jahre beibehalten. Positiv sehen wir die IBERIA, welche fast täglich die Insel anfliegt - allerdings ab Deutschland mit einer Zwischenlandung in Madrid.. Diese Zwischenlandung ist aber i.d.R. nur kurz (ca. 50 - 90 Minuten) und man kann sich auf "halber Strecke" mal die Beine vertreten.

10.04.17: La Glorieta.  Hinter diesem Namen verbirgt sich eine wunderschön gestaltete Plaza in Las Manchas.  Nachdem sich nun das schon länger kursierende Gerücht über eine Verschönerung der Nachbarbauten zu bestätigen scheint, besteht Hoffnung für diesen lauschigen Platz mit seinen wunderschönen Mosaiken, Pflanzen und Blumen. Vor ein paar Jahren baute man eine Sporthalle so dicht und hoch neben diese Plaza, dass dieselbe von dem Gebäude optisch und natürlich auch vom modernen Stil völlig erdrückt wurde. Es scheint nun wieder etwas Geld in der Kasse zu sein und eine Umgestaltung und Verschönerung der Nachbarhalle ist geplant und schon ausgeschrieben. Natürlich empfehlen wir allen Gästen auch schon jetzt sich die Plaza anzusehen - vielleicht derzeit noch mit einer tiefgezogenen Schirmmütze, welche die Sicht in die Höhe etwas einschränkt...

11.03.17: Wetter: Heute wird wohl der letzte 30-Grad-Tag sein und wenn wir ehrlich sind, finden wir das auch gut so, denn wenn wir jetzt längere Zeit im Frühjahr diese Temperaturen haben würden, sähe es für die "grüne" Insel nicht so grün aus. Die Vorhersagen meinen dazu, dass morgen der Wechsel zu "normalen" Verhältnissen eingeläutet wird - sprich ca. 26 Grad und dann geht es wieder in den Bereich von ca. 20 Grad. Auf dem Strömungsfilm kann der Wechsel schon besichtigt werden, da der Wind auf die übliche Windrichtung Nord-Ost dreht. Manche Nutzpflanzen in unserem Garten lassen in der Mittagszeit schon mal die Köpfe (sprich: Blätter) hängen und da kommt beim "Campesino" Mitleid auf. Bei diesen Temperaturen ist der Weg durch die Schlucht nördlich von La Zarza eine Erholung, da dieser überwiegend im Schatten der Schlucht und der Bäume verläuft. Leider haben wir (meine Frau und ich) nicht immer Zeit bei entsprechenden Wetter auch die richtige Wanderung zu machen, denn schließlich haben wir hier auch Aufgaben zu erfüllen, damit es unseren Gästen gut geht... Auch liebe Freunde, welche es eigentlich besser wissen müssten, wünschen uns regelmäßig bei unserer Abreise in Deutschland hierher "einen schönen Urlaub". Wir drehen uns dann immer um und schauen, ob noch jemand hinter uns steht welcher gemeint sein könnte....

07.03.17: Diverses: Hin und wieder  berichtet man uns von billigen Flügen. Nicht dass wir uns falsch verstehen, wir gönnen allen Gästen und auch uns natürlich solche Flüge. Bei näherer Betrachtung zeigen sich dann aber leider doch sog. Pferdefüße: Manchmal stimmen die Zeiten nicht mit unseren Freiterminen überein, oder die Abflughäfen sind nicht in der Nähe und es fallen Hin- und Rückreisekosten an. Ganz schlecht ist es, bei uns das Haus zu buchen und dann beim Flug zu zocken, das kann man wirklich nicht empfehlen und ist soeben wieder in einem konkreten Fall ziemlich in die Hose gegangen, da die "bequeme" Verbindung plötzlich ausgebucht war, man einen anderen Abflughafen nehmen musste und dann auch nicht mehr hier nach La Palma, sondern nach Teneriffa Süd und das auch noch früher, sodass noch eine Hotelübernachtung eingeplant werden musste. Dann noch die Unsicherheit in Bezug auf den Transfer von Teneriffa Süd nach Nord (wo die innerinsularen Flüge starten) Wenn dann der Flug aus Deutschland sich verspätet, man womöglich lange auf den Koffer warten muss und der Transfer zum anderen Flughafen stattfinden sowie dort wieder eingecheckt werden muss und womöglich die Zeit zu knapp bemessen wurde, liegen die Nerven blank - wir empfehlen mindestens 4 Stunden einzuplanen!

Wetter: Seit gestern ist der Sommer "ausgebrochen" und morgen soll es sogar ca. 29 Grad werden - wohlgemerkt im Schatten. Da werden dann wohl schon mal unsere Klimaanlagen benutzt werden. Wir empfehlen , rechtzeitig die überall angebauten Schlagläden als defensive Sofortmaßnahme zu benutzen... Eigentlich wollten wir morgen wandern, aber bei solchen Temperaturen und dann auch womöglich noch auf einer überwiegend schattenfreien Tour, sollte man sich das überlegen und wir verschieben nun ein wenig und warten ab. Sicher wird es sich nur um ein paar Tage handeln und dann reden wir wieder von angenehmen und für die Jahreszeit angemessenen ca. 20 Grad. 

17.02.17: Restaurante "Donde la graja": Heute waren wir nun zum 3. mal in jüngerer Zeit in diesem typisch, einheimischen Lokal. Wir haben wieder einmal sehr gut gegessen - auch preiswert. Bekannt ist das Lokal u.a. für seinen Ziegen-Schmorbraten. Die Portionen sind wirklich reichlich, die Bedienung ist sehr freundlich und wenn man einen Kaffee bestellt, bekommt man für kleines Geld eine kleine Kanne. Meine Frau bestellte Bacalao (Stockfisch) und dieser war ebenfalls sehr gut zubereitet. Wir erinnerten uns an Lissabon. In Portugal ist der Bacalao schon fast ein Nationalgericht. Also wollten wir den dort auch probieren. Im unteren Stadtteil wollte man uns damals fast in eines der vielen Lokale zerren. Wir verzichteten, da alles sehr touristisch erschien und wir fürchten mussten, dort gnadenlos über den Tisch gezogen zu werden. Es kam uns die Idee, es in der Oberstadt zu versuchen, da wir dort die berechtigte Hoffnung hatten , dass dort wohl die Portugiesen essen würden. So war es denn auch. Leider nur war der Fisch eine trockene Katastrophe und es hat Jahre gedauert, bis wir uns wieder an den Bacalao gewagt haben - sinnigerweise war dies auch auf La-Palma. Jetzt sind wir wieder mutiger und wurden heute auch nicht enttäuscht!  Der für deutsche Ohren seltsame Name stammt vom hiesigen Rabenvogel - la graja. Jetzt wollen Sie sicher noch wissen wo das Lokal ist: Auf der Ostseite, Carretera Las Nieves No. 32 und diese Gegend zählt zu Brena Alta. Wie der Str.-Name schon sagt, ist dies die Zufahrtsstr. zum Insel-Heiligtum "Las Nieves". Dienstag ist das Lokal geschlossen und die Telefon-Nr. lautet: 922-412551. Wenn Sie an palmerischer Küche interessiert sind, sollten Sie es dort mal versuchen.

13.02.17: Wetter: Das palmerische Wetter ist mal wieder kaum auszurechnen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es tüchtig Regen - verbunden mit kräftigen Windböen, sodass wieder viel Erde aus der Caldera geschwemmt wurde. In Tazacorte mündet der reißende Fluss im Meer und verfärbt das Meer in Brauntöne. Am Sonntag war dann der große Menschenauflauf an der Mündung, denn auch die Palmeros wollen mal einen halbwegs ordentlichen Fluss sehen. Die Brücke über denselben war teilweise so voll, dass man wegen der Statik schon mal ins Grübeln kommen konnte. Heute am Montag war es dann schon wieder vorbei und das Flussbett trocken. Immer wieder werden wir von Gästen und Interessenten gefragt, wie denn das Wetter in diesem oder jenen Monat sei. Unsere - zugegebenermaßen etwas schnippische - Antwort münzen wir in eine Gegenfrage um: Wie ist das Wetter im August in Deutschland? Da kommen dann doch die Frager ins Grübeln und erinnern sich an sehr unterschiedliche Jahre. Treffend ist die folgende Aussage in Bezug auf La Palma und die Kanaren insgesamt: Es sind die Inseln des ewigen Frühlings! Nur leider kommt dieser Spruch oft an einem Ohr an und am anderen als "Sommer" wieder heraus. Dies liegt sicher auch an der Tourismusindustrie, welche das Sommer-Klischee in allen Katalogen gerne bedient und dann sehen wir in den Bergen die sog. "Wanderer" mit kurzen Hosen und Latschen herumlaufen - was nicht nur frostig, sondern auch sehr leichtsinnig sein kann. Gestern kreiste wieder der Rettungshubschrauber trotz der für ihn gefährlichen Windböen. Grundsätzlich sollte man während und unmittelbar nach solchen Wetterereignissen die Bergregionen meiden und auch auf den Straßen - insbesondere im Norden sehr vorsichtig sein. Hinter jeder Kurve kann es einen mehr oder minder großen Erdrutsch gegeben haben. Bitte sind Sie sehr vorsichtig und beherzigen diese an sich selbstverständlichen Regeln.

11.02.17: Restaurante Volkmar: Ab sofort macht Volkmar 2 Ruhetage: Montag und Dienstag. Warme Küche gibt es ab 13.00 h. Nachdem nun schon länger alle "Überwinterer" eingetroffen sind, welche er zu seinen Stammgästen zählt, wird es eng im Lokal, sodass wir z.B. den Samstag meiden. Er kocht samstags immer etwas Spezielles und es ist das kleine Lokal dann übervoll. Leider ist die Bestuhlung und das übrige Inventar auch nicht mehr der neueste Stand bzw. wenigstens so gemütlich, dass man nur ungerne wieder aufbricht. Die Küche ist nach wie vor gut, aber das Ambiente könnte besser sein - trotz Blick aufs Meer und den Strand. Das alte Lokal war da besser, ist aber essensmäßig nicht unser Fall, da dort nun eine Pizzeria ihr Unwesen treibt. Wir probierten zu Viert und waren uns in der Enttäuschung einig. Nun denn, es gibt noch andere gute Lokale und wir kommen mit dem Ausprobieren nicht hinterher.   

25.01.17: Bananentumor: Damit wir uns nicht mißverstehen, wir haben erstens nichts gegen Bananen - auch konventionell angebaute, falls Bioqualität nicht zu bekommen ist - wenn sie denn unregelmäßig und möglichst in größeren Abständen gegessen werden und nicht auch noch die Nutztiere, wie z.B. Ziegen und Hühner damit gefüttert werden und somit das verwendete Gift multipliziert wird. Dies gilt natürlich auch für die Stauden und Blätter. Zweitens sind wir in dem Thema Beobachter und keine Wissenschaftler - allerdings glauben wir vom sog. "Lieben Gott" ein wenig Verstand mitbekommen zu haben und das Recht zu haben diesen auch einzusetzen. Wenn Sie regelmäßiger Leser unserer Kommentare sind, wird Ihnen noch der Grund für unsere "Bananenskepsis" bekannt sein. Kurze Wiederholung: Man schüttet das Gift gegen die wurzelfressenden Nematoden ins Gießwasser und dann wird es von der Pflanze über die Wurzeln aufgenommen und bis in die Früchte transportiert: Guten Appetit! Wir haben immer wieder über auffällige Tumor-Todesfälle im Bananenanbau und unserem Bekanntenkreis berichtet. Nun hat es wieder einen lieben Palmero erwischt, welcher uns früher schon mal im Garten geholfen hat. Er hatte eine kleine Bananenplantage in einem größeren Anbaugebiet und wohnte auch dort. Seine Frau hatte schon vor einigen Jahren Brustkrebs und nun wollte er sich wegen einer Herzgeschichte operieren lassen und man stellte fest, dass er bereits aussichtslos an div. Organen mit Tumoren befallen war. Ausgerechnet ihm hatten wir vor ca. 25-30 Jahren immer wieder angeboten, eine Blumenmischung gegen Nematoden aus Deutschland für ihn kostenfrei mitzubringen. An unseren "Bio-Bananen" konnte er sehen, dass diese Methode ohne Gift funktionierte und er fragte angesichts der gesunden Pflanzen öfters nach, ob wir denn wirklich kein Gift einsetzen würden. Obwohl er den Erfolg vor Augen hatte, lehnte er unser Angebot dankend ab. Nun ist er mit gerade mal 63 Jahren verstorben... Von dem vor einiger Zeit von der Inselregierung in Auftrag gegebenen Studie zu diesem Thema hört man seltsamer- oder verständlicherweise derzeit nichts mehr... Unser Rat: Niemals langfristig in der Nähe von größeren Plantagen wohnen - es werden auch noch andere Gifte verspritzt und den Konsum der konventionellen Früchte stark reduzieren oder möglichst ganz vermeiden.

23.01.17: El Remo: Heute haben wir es endlich geschafft und waren bei unserer geliebten und verehrten "Zigarren-Anna" - oder auf Spanisch "Fumadora" in El Remo in ihrem neuen Lokal auf Stelzen am Meer. Die Küche war so gut wie immer und meine Frau freute sich über die wohlschmeckenden Tintenfischringe . Die Sicht von oben ist mindestens so gut wie im alten Lokal. Leider sind die Sitzplätze begrenzt. Nachdem wir uns ausgiebig begrüßt hatten meinte Anna, klar wäre es nun kleiner, aber sie wäre ja nun auch älter und deshalb käme ihr diese Verkleinerung auch gelegen.. Sonntag ist Ruhetag..

Für das andere Lokal "7 Islas" wurden offensichtlich jetzt die Fundamente gegossen und man darf auf die Konstruktion gespannt sein. Der Platz ist fast der gleiche wie zuvor.

23.01.17: Infekt: Zwischenzeitlich wurde das Krankenhaus für Besucher geschlossen, damit der Infekt nicht unnötigerweise noch ins Hospital gelangt. Insgesamt scheint sich aber die Sache zu beruhigen - zumindest hören wir nichts mehr über neue Fälle. Es scheint sowieso die andere Inselseite mehr betroffen gewesen zu sein. Egal, wünschen wir allen Betroffenen baldige Genesung. Man sagte hier, es sei der gleiche Infekt, welcher auch in Frankreich wütet. Dort sollen ca. 800.000 bis 1 Million Menschen betroffen sein bzw. gewesen sein. In Deutschland wäre ein anderer Spezi unterwegs.

Zum Wetter ist zu sagen, dass der Dezember relativ warm war - einer der wärmsten... Es war nicht übermäßig, aber doch relativ konstant wärmer - bedingt in erster Linie durch die häufigen "Calimas" = warmer Wind aus afrikanischen Richtungen - also aus Ost bis Süd-Ost. bzw. auch direkt aus Süden und da dort nicht Afrika liegt, muss der Wind irgendwo südlich einen Haken geschlagen haben. Wurscht - Hauptsache milde Wärme.

Die Mandeln blühen insbesondere in der Gegend von Las Tricias und Puntagorda schon ziemlich voll. In den höheren Lagen beginnt die Blüte zuerst, um sich dann auch langsam nach unten auszubreiten. Im Norden startet sie auch einige Wochen früher als bei uns. Wir meinen, es liegt sehr an den Niederschlägen und die sind nun mal im Norden und den hohen Lagen reichlicher als bei uns.

13.01.17: Freitag der 13 . macht scheinbar seinem Namen alle Ehre: Wir wissen nicht, was genau drann ist an der Erzählung eines guten und eigentlich zuverlässigen Palmeros. Wir halten es aber für geboten, seinen Bericht weiterzugeben, auch wenn wir die Sache nicht genau überprüfen können - aber Vorsicht ist bekanntlich besser als sich ggfl. "etwas" einzufangen.  Unser Palmero berichtete von einem gestrigen Besuch in der Hauptstadt der Insel - also St. Cruz. Dort hätte er eine größere Anzahl Menschen mit Mundschutz herumlaufen gesehen. Da noch kein Karneval ist, habe er sich nach dem Grund für diese Verkleidung erkundigt und es wurde ihm berichtet, dass nunmehr auch auf den Kanaren ein nicht ungefährlicher Infekt die Runde macht. Dieser soll vom Festland eingeschleppt worden sein und grippeähnlich  verlaufen - aber nicht mal eben relativ harmlos, sondern kleine Kinder, Menschen mit angeschlagener Gesundheit und Ältere wären ziemlich betroffen. Wenn es stimmt, was er berichtet, so wären auf unserer Insel bereits 2 Kleinkinder daran verstorben und im Inselkrankenhaus wäre Alarm angesagt.

Wir glauben seinen Bericht auch deshalb, weil wir z.Zt. einen Gast mit genau diesen Symptomen bei uns haben. Dieser war vor ca. 2 Wochen noch in Portugal und hat sich dort vermutlich infiziert: Er flog angeschlagen nach Deutschland zurück, lag dort 6 Tage flach, wollte aber unbedingt als La Palma Fan kommen und lag nun bei uns 3 Tage im Bett. In Deutschland versorgte man ihn mit div. Medikamenten und wir empfahlen viel Tee von einem Kraut der Insel sowie frischgesammelten Thymiantee. Seit 3 Tagen kommt er nun ganz langsam wieder auf die Beine und meint, dass die Kräuter der Insel die Kehrtwende eingeleitet hätten.  Als wir ihm von der Sache hier auf der Insel erzählten, sagte er uns, er hätte dort in Portugal Berichte gehört, dass ca. 200.000 Menschen betroffen sein sollten und da liegt es nahe, dass der Infekt vor der Landesgrenze nicht Halt gemacht hat, sondern nach Spanien und letztlich auch auf unsere kleine Insel übergeschwappt ist.

Unser Tipp, wenn man sich nicht karnevalmäßig verkleiden will und auf der Insel ist: Größere Menschenansammlungen vermeiden (und das geht auf dieser schönen, noch nicht überfüllten Insel sehr gut) - vorsorglich täglich mögl. mehrere Tassen Cystus - Tee trinken. Zistrosen findet man in 2 Varianten auf der Insel - einmal als weißblühenden Strauch mit schmalen Blättern und dann als rosablühenden mit breiteren Blättern und meistens in noch höheren Lagen als die erstere Variante. Wenn Sie aber noch In Deutschland sind, können Sie sich auch in der Apotheke mit Cystus-Lutschtabletten eindecken. Wirkungsvoller glauben wir ist wohl der Tee, da gleichzeitig noch für die ausreichende Flüssigkeitszufuhr gesorgt wird. Wir selber haben heute gesammelt, denn frisch zubereitet ist er vermutlich noch wirkungsvoller und beugt entsprechend vor...

Sobald wir Neueres hören sollten, werden wir berichten. Bis dahin seien Sie vorsichtig - aber natürlich nicht ängstlich. Fallen Sie lieber nicht jedem um den Hals - insbesondere wenn er - oder sie - schon etwas angeschlagen aussieht !

12.01.17: Aloe oder Ehre wem Ehre gebührt: Wir hatten in der Vergangenheit schon öfters über diese wunderbare Pflanze berichtet. Nun gibt es wieder ein erfreuliches Ereignis: Eine liebe Freundin und Gast kam ganz frisch operiert zu uns - Sie wollte nicht auf ihren Urlaub verzichten. Nach wenigen Tagen bemerkte sie immer stärker werdende Wundschmerzen und allen war klar, da sitzt vermutlich ein Keim in der Wunde und dieser hat eine Entzündung ausgelöst. Unserer Hausverwalterin fiel als erste ein, man könne es ja mit Aloe versuchen. Gesagt - getan. Wir schnitten von unseren Unmengen Aloe ein schönes, dickes Blatt ab und dieses in der Mitte auf. Eine der Hälften legten wir auf die Wunde und fixierten sie. Nach nur 3 Stunden öffnete sich die Wunde und der angesammelte Eiter trat aus. Die Behandlung setzten wir einige Tage fort und auch ein zugezogener Arzt war vom Erfolg angetan und einverstanden. Die Wunde schloss sich wieder und unsere Freundin konnte den restlichen Urlaub unbeschwert auf "ihrer Insel" verleben. Diese Geschichte ist ein Grund mehr, sich in Notfällen sofort an diese heilende Pflanze zu erinnern...

01.01.17: Diverses: Zunächst einmal hoffen wir, dass Sie gut ins neue Jahr gerutscht sind und im neuen Jahr gesund und zufrieden sein werden - wäre es unverschämt oder weltfremd auch zu erwarten wenigstens ein wenig und hin und wieder auch glücklich zu sein, bei all den Krisen und Problemen ??? 

Kurz vor den Festtagen findet alljährlich ein Lauf statt von Sto. Domingo runter zum Meer und dann über Cueva de Aqua nach Llano Negro. Dies sind ca. 1.000 Höhenmeter und die im Laufschritt, das ist schon eine Leistung. Jedes Jahr findet dieser Lauf immer mehr Zuspruch. Wir ziehen es allerdings vor, diesen Lauf mit der gebührenden Anerkennung zu begleiten. Selbst wenn wir das körperlich könnten, schrecken uns schon alleine die vielen Ambulancia-Autos entlang der Route - ganz grundlos sind die wohl auch nicht da...

Dieser Tage hatten wir eine Begegnung aus dem vorigen Jahrhundert. Wir mussten eine kleine Gebührenrechnung einer Wassergesellschaft aus Garafia bezahlen und da wir in Sto. Domingo eine Bankfiliale kannten (die einzigste im Ort), mit welcher die Wassergesellschaft zusammenarbeitet, gingen wir hinein und legten Geld auf den abgewetzten Tresen im Spanplattenlook. Ja und dann war da jemand völlig überfordert über einen Barbetrag in Höhe von ca. 27 Euro. Es wurde nachgefragt, ob man diese Unsumme überhaupt in bar entgegennehmen dürfe. Der Filial-Vorsitzende nickte wichtig und gönnerhaft. Aber dann fing es erst richtig an. Der Computer (!) wurde immer wieder und immer wieder mit Informationen gespeist. Vermutlich um die aufkommende Langeweile bei uns zu unterbrechen, fragte man dann nach unserer Steuer-Nr. Pardon: Bei dieser Summe??? Da witterte die Angestellte Ihre Chance um sich diesen ungewöhnlichen Vorgang von der Backe zu wischen und Sie fragte gestreng, ob wir denn die Nr. auch als amtliches Zertifikat hätten. Da tat ich meiner Frau und Ihrer für mich oft unübersichtlichen Tasche insgeheim Abbitte. Sie hatte das Zertifikat und die Schalterdame musste nun, ob sie wollte oder nicht, den Vorgang weiterbearbeiten... Irgendwann kam ein weiterer Kunde und machte es sich auf einem klapprigen Stuhl bequem - vermutlich in der Erwartung einer längeren, dösigen Wartezeit. Aber dann kam doch noch die palmerische Freundlichkeit zum Schluß - und in Gestalt einer Entschuldigung für die lange Wartezeit. Wir verließen den Laden und werden bei der nächsten, gleichartigen Zahlung es nochmals versuchen... Erstens  hat sie dann den Vorgang und die Bearbeitung noch im Kopf (hoffentlich sitzt keine Neue dort) und zweitens ist so ein Trip in die Vergangenheit mit bankräuberfreundlichen Bankfilialen auch ein gewisser Nervenkitzel. Aber, aber, doch nicht in Garafia...

25.12.16: Festtage - El Remo: Passend zu den Feiertagen gibt es einen schönen Anlass uns gegenseitig zu beglückwünschen. Der Anfang ist gemacht: Das Kiosco "Reme" in El Remo hat eröffnet und unsere seit vielen Jahren geschätzte Senora "Anna" (spanisch Ana) hat wieder eröffnet - Sie erinnern sich, es ist die nette Dame mit der Zigarre (la fumadora). Es ist ein Bau auf Stelzen geworden mit ca. 10 Tischen - leider alles ein wenig beengt, aber die Aussicht stimmt. Inwieweit die Küche die "alte" ist, können wir noch nicht beurteilen, da wir keinen Platz fanden und unsere Reservierung für den nächsten Tag buchstäblich ins Wasser fiel. Derzeit beglückt uns Petrus mit mehreren unbeständigen Tagen und Nächten - die Bauern freut es und die Augen von Touristen erfreuen sich am üppigen Grün ... Wie uns Insider berichten, soll in einer Halle das 2. Kiosco vorgebaut werden, dann wird es wieder zerlegt und in den nächsten Tagen/Wochen an seinem Platz in El Remo aufgebaut werden. Hintergrund ist vermutlich eine Gesetzeslücke, wonach jetzt die Bauten in kurzer Zeit wieder zerlegbar sind. Blödsinnig war der Abriss der alten Kioscos trotzdem, da - wie man ja gesehen hat - mittels eines Baggers die alten Kioscos auch in Stunden abgerissen werden konnten... 

Allen unseren Lesern und Gästen wünschen wir ruhige, schöne Feiertage und - falls wir nicht nochmals dazu kommen - ein gesundes und glückliches Jahr 2017.  

26.11.16: Alle Vögel heben ab: Gemeint ist das "Rost-Denkmal" (eines von mehreren) auf der Westseite - kurz vor dem Tunnel. Vor einiger Zeit berichteten wir, dass dieses sog. Kunstobjekt eine Bauchlandung gemacht hatte. Es bestand aus großen, ausladenden "Armen" auf welche der Künstler "fliegende Vögel" gesetzt hatte - was eben schon in sich ein Widerspruch ist und die Vögel waren es irgendwann leid so tun zu müssen als flögen sie - oder als sei es ihnen überhaupt möglich zu fliegen. Sie legten eine komplette Bauchlandung hin mit der Begründung, sie wären es satt immer vom Rost angenagt zu werden. Wir hatten volles Verständnis für diese erdverbundene Lösung. Vielleicht lag es ja daran, dass wir im Laufe unseres Lebens schon viele Rostlauben gesehen hatten und einer solchen Kunst nichts abgewinnen konnten. Es fiel uns immer nur Anti-Rostspray, Grundierungen oder noch schlimmer: Schrottplatz ein. Klar doch, irgendwo muss das alte Eisen hin, warum nicht in die Kunst... Man ist dem Objekt nun mit Kran und Schweißgerät auf den Leib gerückt und hat den Vögeln das Fliegen wieder beigebracht und nun dürfen wir uns wieder ärgern über "Flugrost" auf unserer schönen, grünen Insel... 

25.11.16: Mandelblüte, unser Garten: Vielleicht sind wir vergesslich, aber wir können uns nicht erinnern, schon Ende November die ersten Mandelblüten gesehen zu haben. Sicher war es vorigen Winter auch schon sehr früh, aber Ende November ... ? Heute waren wir im Norden und sahen ein paar (wenige) Blüten an einem Baum. Nun hoffen wir mal, dass es in der Haupt-Blütenzeit (ca. Januar-Februar) nicht so kommt wie im vorigen Winter. Es gab leider nicht die volle Pracht und dann kamen auch noch heftige Winde, welche die Blüten weggeblasen hatten und vermutlich die Bienen in ihren Behausungen festhielten. Zur Zeit (ab heute) ist das Wetter unbeständig und die Vorhersage für die nächsten Tage lässt auch nicht gerade hoffen. Trotzdem genießen wir beim Blick auf die Wetterkarte im deutschen TV. Im Moment "schwimmen" wir in Avocados und unsere 5 Bäume sind voll. Dann verwöhnt uns noch ein Mangobaum mit einer üppigen Ernte und die Kakis - am Baum gereift - sind unvergleichlich zu denen im deutschen Supermarkt - da kaufen wir schon lange nicht mehr, weil die nur ein billiger Abklatsch sind zu den ausgereiften Früchten aus unserem Garten...

15.11.16: Strand-Restaurantes: Wie die Insider unter Ihnen sicher wissen, hat die Gemeinde Los Llanos - zu  welcher El Remo gehört - die 3 Strand-Kioscos "geplättet", mit Hinweis auf ein Gesetz aus den 70iger Jahren, wonach innerhalb von 100 m von der mittleren Küstenlinie und außerhalb von Urbanisationen jegliche Bebauung in ganz Spanien nicht gestattet ist. Zwei dieser Restaurationen zählten bei unseren Gästen, uns und vielen La-Palma-Freunden zu den Lieblingslokalen. Die Besitzer der 3 Strand-Kioscos hatten keinen Mut und vielleicht auch kein Geld um einen Prozess anzustrengen. Dies hatten bereits auf dem Festland einige Betroffene gemacht und siehe da, man erreichte eine Fristverlängerung um viele Jahre mit der Aussicht, dass diese nochmals verlängert wird. Nun denn, die Kioscos sind platt - aber nun kommt es, genau auf der Bebauungslinie der abgerissenen Kioscos wurde jetzt ein neues hingesetzt - ja was ist das jetzt??? Da kann u.E. etwas nicht so ganz korrekt gelaufen sein... Dieses Lokal hat allerdings noch nicht eröffnet (Stand heute). Es gibt aber schon jetzt noch zwei weitere Ausweichmöglichkeiten in ähnlichem Ambiente:

Kiosco Cocomar in La Bombilla  (nördl. von Puerto Naos). direkt am Wasser auf Stelzen gebaut und mit schöner Aussicht über die Küste. Die Kommentare zur Küche sind unterschiedlich. Wir selber waren noch nicht oft dort um uns ein abschließendes Urteil zu erlauben - sofern man dies überhaupt kann. Montag und Dienstag geschlossen. Tel. 661030907

Kiosco Los Guirres an der Playa Nueva - diese wird auch Playa Los Guirres genannt. Noch weiter nördlich als Bombilla - mitten durch die Bananen. Die Vorgeschichte in Bezug auf Abriss eines älteren Restaurants und der dortigen Wochenendhäuschen ist ähnlich wie oben beschrieben und ist für unser Rechtsempfinden zumindest undurchsichtig. Die Küche bietet Tapas. Die vorgelagerte Terrasse zum Meer hin ist geräumig und man kann es schon länger dort aushalten. Tel: 634818958.

Sie können uns gerne Ihre Erfahrungen mitteilen - wie natürlich auch zu anderen Restaurants - schließlich können wir unmöglich selber ständig die Gaststätten  auf der ganzen Insel testen.

Erwähnen wollen wir aber an dieser Stelle noch eines unserer Lieblingsrestaurants in Tazacorte-Hafen: Das El Trebol! Es befindet sich in schöner Lage in der verkehrsberuhigten Zone an einer kleinen Plaza mit Sicht über die Promenade und den Strand aufs Meer. Es gibt einen leckeren Salat und frischen Fisch. Was will man mehr?

08.11.16: Restaurante "Volkmar":  Nach unserer Rückkehr nach La Palma ist es uns endlich gelungen Volkmar wieder ausfindig zu machen - wie berichtet war er umgezogen und wir wussten nicht wohin. Also - er hat ein kleineres Lokal in Los Cancajos übernommen. Es liegt direkt am Strand und dicht gegenüber der Touristeninfo. Der Name: "El Sabrosito". Die Anschrift: Centro Cancajos, Local 216, Tel 680 236 161. Es gibt nur wenige Tische und jetzt kann er es auch alleine schaffen - was er immer wollte. Nach wie vor backt er schmackhaftes Brot und div. Torten. Seine Küche ist gut - die Portionen sind i.d.R. reichlich und die Rechnung ist völlig angemessen - manchmal meinen wir, er sollte lieber eine Idee aufschlagen, damit er überlebt...

31.10.16: Flugangst: Ist immer wieder einmal ein Thema.. Dieser Tage wollten wir eine ehemalige Angestellte überreden uns doch mit Ihrem Mann auf La Palma privat zu besuchen. Beide waren schon vor vielen Jahren bei uns gewesen und da sie eine Hobbymalerin ist, hängt ein von ihr gemaltes Bild mit einem Motiv von der Insel bei uns und erinnert uns an sie. Wir sprachen sie also an und sie offenbarte, sie hätte seit einigen Jahren eine Flugangst entwickelt und ihrem Mann ginge es auch nicht besser. Weil sie Beide ja schon bei uns waren, konnten wir zunächst nicht glauben, dass sich so etwas im Laufe des Lebens entwickeln kann. Es wurde uns jedoch von verschiedener Seite eine solche Möglichkeit bestätigt. Dies ist für uns selber zwar nicht richtig begreifbar, denn wir steigen in den Flieger und haben höchstens ein Problem mit dem angebotenen "Pappbrötchen"... Wir haben den Beiden dann geraten sich an eine Fluggesellschaft zu wenden, da wir hörten, dass fast alle Gesellschaften Kurse anbieten um die Flugangst zu überwinden. Nun sind wir erstens gespannt ob sie sich überwinden den Kurs zu besuchen und zweitens ob es dann hilft.

Unbedingt abraten wollen wir aber von "Selbstversuchen" welche ein Mitglied unserer Familie vor einigen Jahren gemacht hatte. Sie wollte ihrem neuen Partner (einem La-Palma-Fan) zuliebe mit auf die Insel fliegen und nahm kurz vor Abflug ein Schmerzmittel zusammen mit einem Antidepressiva. Sie kam auf der Insel an, konnte dann aber nicht mehr schlafen. Nach 2 Wochen und div. Behandlungen mit Hausmitteln - welche nicht wirkten - schickten wir sie zu einem Akupunkteur, welcher einen ausgezeichneten Ruf hat und den wir selber schon mehrfach aufgesucht hatten. Er setzte div. Nadeln und siehe da, sie schlief noch auf der Behandlungsliege ein. Man ließ sie so lange wie möglich dort schlafen, musste aber irgendwann sie dann doch wecken und sie fuhr in ihr gemietetes Haus und schlief dort weiter. Der Rest des Urlaubs war gerettet. Aber nun kommt es: Vor dem Rücklflug nahm sie tatsächlich (wegen der Angst) die gleiche Tabletten-Kombination und es kam wie es kommen musste. Die Angst muß fundamental sein, wenn man sich das antut. Wir können das nicht verstehen - haben aber eben auch nicht darunter zu leiden...

13.10.16: Nochmals Bananen: Es ist schon abenteuerlich wie manche Palmeros "ihre" Bananen sehen - oder besser gesagt die Qualität derselben. Vor wenigen Wochen gab es mal wieder einen Bericht über die Insel im deutschen TV und es wurde ein palmerischer Bauer gezeigt, welcher sich über die Qualität der Insel-Bananen ausließ und es klang so, als wären alle Bananen der Insel wörtlich:: BIO. Da fällt es einem schwer, ruhig sitzen zu bleiben und nicht aus der Haut zu fahren. Sie kippen Gift in ziemlicher Menge ins Gießwasser um die an den Wurzeln fressenden Nematoden zu bekämpfen. Das Gift wird von den Wurzeln aufgenommen und wandert durch den Stamm bis in die Früchte und da hilft dann auch kein "pellen". Die höchste Krebsrate in Spanien ist im Bananenanbau zu finden und vor Monaten hat die Regierung beschlossen (endlich) diesem Phänomen nachzugehen - allerdings haben wir Zweifel, dass der Bericht nicht geschönt sein wird - wenn er dann irgendwann mal kommen wird. Da stellt sich nun dieser Bauer hin und redet davon, dass man nur ein "Minimum" an Gift verwenden würde und somit wären das BIO-Bananen und er würde diese auch seinen Enkeln mit gutem Gewissen geben.. Wenn er das wirklich selber glaubt, so steckt er den Kopf in den Sand - wenn nicht, also wenn er es besser weiß und was anderes redet, um so schlimmer. Da fällt uns noch die Story ein, wo vor Jahren von der Inselregierung bezahlte Arbeiter mit Glyfos (Round up) und einer Spritze ausgerüstet wurden und das Lampenputzergras am Straßenrand bekämpfen sollten - völlig ungeschützt und ohne Masken. Man hatte ihnen angeblich erzählt, es sei ein ungefährliches Hormon! Wir waren natürlich nicht dabei, glauben es aber, weil die Arbeiter  so unbesorgt mit dem Zeug umgegangen waren. Übrigens waren bisher alle Aktionen umsonst - das Grasl wächst und blüht fast überall und pardon, es sieht auch noch gut aus... Die Bananen empfehlen wir bei längerem Inselaufenthalt lieber im Bioladen zu kaufen, oder aber Sie kennen den Bauern und seine Methoden persönlich. Zum Beispiel gibt es eine Blumenmischung welche man unter die Baumscheibe säen kann und hat dann 3 Jahre Ruhe vor den Nematoden.. Wäre auch noch erheblich billiger als Gift!

10.10.16: Air Berlin: Nachdem nun die Probleme offensichtlich sind - wir hatten verschiedentlich schon darauf hingewiesen - nehmen auch die letzten Optimisten die Probleme zur Kenntnis. Manche Kunden rufen nun besorgt an und fragen was zu tun ist. Antwort: Wir wissen auch keine sichere Lösung! Es scheint sinnvoll zu sein die nächsten Tage / Wochen abzuwarten und zu hoffen, dass die Parteien sich auf eine tragfähige Lösung einigen - also Air-Berlin, Ethiat, TUIfly und die Lufthansa. Wir hoffen, dass man nicht  noch an den wenigen Verbindungen von Deutschland nach La Palma herumstreichen wird, schließlich scheitert schon heute mancher Urlaubswunsch an dem passenden Flug. 

25.09.16: Restaurante "Volkmar": Es wurde uns mitgeteilt, dass Volkmar sein bisheriges Restaurant an der Promenade ( Los Cancajos ) aufgegeben hat. Wir wussten, dass er schon einige Zeit etwas Kleineres suchte. Scheinbar ist er jetzt fündig geworden. Er soll nun am Strand von Cancajos - neben oder in der Nähe der Touristen-Info etwas gefunden haben. Leider konnten wir ihn telefonisch noch nicht erreichen, bemühen uns aber weiterhin und informieren sobald uns der Name des Restaurants und die Anschrift bekannt ist. 

06.09.16 kurze Resttermine:  Zur Zeit gibt es bei uns noch ein paar kurze Resttermine bis Weihnachten 2016. Die genauen Zeiten ffinden Sie unter Preise. Für diese Zeiten gilt unser preiswerter Schnuppertarif - finden Sie ebenfalls unter Preise. Es sind Termine von 6 bis 12 Tage. Da es mit der Flugbeschaffung schwierig werden könnte, haben Sie keine Scheu uns anzurufen (02166-43801) oder anzumailen. Wir versuchen Ihnen zu helfen. Unter Umständen (nicht sicher!) ist es insbesondere bei den 6 Tageterminen eine Überlegung wert, sich auch Flüge mit Zwischenstopp anzusehen, wenn es mit den Direktflügen nicht möglich sein sollte. Bei Interesse wollen Sie sich bitte melden.

03.09.16: Wahlen: Wir verstehen es nicht! Wie Sie sicher aus den Nachrichten erfahren haben, ist der geschäftsführende Ministerpräsident von Spanien - Herr Rajoy - wieder gescheitert. Man ist in Madrid nicht in der Lage zu koalieren, obwohl auf den unteren Ebenen dies oftmals Praxis ist. In unserer Gemeinde El Paso gab es schon vor Jahren und über mehrere Jahre eine Koalition aus Konservativen und Sozialisten und siehe da, es funktionierte einigermaßen. Entscheidend scheint uns zu sein, dass die Spitzen ein gewisses Vertrauensverhältnis aufbauen können - zum Wohl des Landes bzw. der Provinz oder der Gemeinde. Im Fall El Pasos sah die Lösung so aus, dass man auf der Hälfte der Wahlperiode den jeweils anderen Spitzenkandidaten des Partners zum Bürgermeister wählte und so sich beide profilieren konnten. Warum sollte etwas Ähnliches nicht auch in Madrid möglich sein - oder wollen die uns zu verstehen geben, dass man in El Paso eben schlauer ist? Könnte ja sein, wenn man sich diesen Blödsinn dort anschaut... Manchmal kann es ja sinnvoll sein, dass die Politiker dazu verdonnert sind einfach nichts zu tun und keine neuen Gesetze zu produzieren... Bestes Beispiel hierfür war Belgien vor einigen Jahren. In der "regierungslosen" Zeit lief es im Land ganz ordentlich - zur Überraschung der angeblich Unverzichtbaren. Leider ist dies in Spanien nun aber nicht so. Investitionen werden zurückgehalten - es könnten ja die Linken ans Ruder kommen - und die Arbeitslosigkeit stagniert. Da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, hoffen wir mal, dass man vielleicht mit neuem Spitzenpersonal nochmals einen Versuch unternimmt und die gebeutelten Spanier nicht noch einmal in die Wahlkabinen beordert!

25.08.16: Hitze: Wie oft mussten wir uns in Bezug auf die Sommertemperaturen auf der Insel anhören: Im Sommer ist  es da bestimmt zu warm - oder ähnliche Kommentare. .. Wir sind nun derzeit in Deutschland und schwitzen, wie wir auf der Insel noch nie geschwitzt haben. Die jetzigen Temperaturen von 34 - 35 Grad in Mitteleuropa lassen uns die Insel vermissen. Oder denken Sie an den vergangenen Sommer 2015 mit Hitzewellen bis fast 40 Grad. Wir waren in Skandinavien und haben die Rückreise nach Mönchengladbach immer wieder verschoben, bzw. uns in Etappen dem deütschen Ziel genähert - abhängig von den Temperatur-Vorhersagen. Das hat dann 10 Tage gedauert u.a. mit einem längeren Stopp in Nord-Dänemark. Da loben wir uns doch die oft leichte Briese vom Meer auf der Insel gewünscht und wenn der Wind aus der östlichen, afrikanischen  Richtung bläst, so muß er erst mal ein paar hundert KM über kühleres Atlantikwasser und La Palma liegt bekanntlich weit im Westen. Damit wir uns nicht mißverstehen, auch dort können es - genau wie in Sommerdeutschland - tageweise über 30 Grad sein. Diese sind bei Wind - auch wenn es der wärmere aus dem Osten sein sollte - zumindest für uns besser erträglich und das Meer ist überall schnell erreichbar. Der Atlantik erfrischt und ist nicht mit der Badewanne des Mittelmeeres vergleichbar. Umgekehrt sind die Verhältnisse dann in den Wintermonaten. Dieses ausgeglichene Klima macht die Insel für uns Mitteleuropäer so angenehm... Wir freuen uns auf die Rückkehr!

14.08.16: Feigenkakteen:  Meiner Frau fiel ein Artikel in einer Gesundheitszeitung auf. Hierin wurde über einen Patienten mit div. Mangelerscheinungen berichtet und es wurde ihm verordnet u.a. Kaktusfeigensaft zu sich zu nehmen. Achtung : Die Rede ist von den rot-orangefarbenen Früchten - nicht von den dickfleischigen "Blättern" auf welchen die Früchte sitzen!! Die Früchte, bzw. der Saft derselben hätten einen positiven Einfluss auf den Zellstoffwechsel und helfe bei entzündlichen Prozessen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, sowie bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und man könne Früchte und Saft zur allgemeinen Vorbeugung einsetzen. Dies sei schon den Azteken bekannt gewesen und würde heute noch in der Volksmedizin in Mittelamerika eingesetzt. Auf der Insel und auch in unserem Garten gibt es genügend Feigenkakteen. Bisher kannten wir sie nur als Nährstoff-  und Wasserräuber für andere Nutzpflanzen, wenn sie denn in der Nähe standen. Die Wurzeln arbeiten sich meterweit bis zu den Wasser- und Nährstoffquellen vor und behindern das Wachstum der dortigen Pflanzen. Nun sehen wir die Kakteen in einem neuen Licht. Sicher wussten wir bisher, dass die Einheimischen die Früchte als Dessert essen und daraus eine Marmelade ( mit Zuckerzusatz) fabrizierten, aber uns sagte der Geschmack nicht viel, sodass wir die Ernte den Grajas (Rabenvögeln) überlassen hatten. Unangenehm bei der Ernte sind die vielen kleinen Stacheln. Die Palmeros entfernen sie vorsichtig, indem sie diese abreiben - natürlich nicht mit ungeschützten Händen. Wir wollen uns von unseren spanischen Freunden beraten lassen und werden versuchen einen Saft herzustellen - evtl. unter Zugabe von anderen Obstsäften...

12.08.16: Corazoncillo:  Man kann es mit Herzchen übersetzen und es ist ein kleines, gelbblühendes Blümchen in Herzform. In unseren Gärten konnten wir diesen Bodendecker heimisch machen und es ist zur Blütezeit eine Pracht. Wenn sie verblüht sind, sollte man einen Moment abwarten, bis die Blumen Samen tragen und es ist ratsam, die vertrockneten Pflanzen nicht auszureißen sondern abzuschneiden und die Wurzeln zu schonen. Warum erzählen wir von diesem kleinen Blümchen? Antwort: Es hat auf der Insel gebrannt und in der freien Natur der Insel wächst dieses Blümchen auf freien Flächen im Wald und nun kommt es: Die Bienen lieben dieses Blümchen und produzieren in den Jahren nach Waldbränden einen wunderbaren, milden, hellen Honig. So hat jeder Waldbrand eine kleine, aber schmackhafte Komponente...

05.08.16: Feuer II und vorsichtige Entwarnung auf der Westseite: Es scheint so, dass der Großteil der Brandherde auf der Westseite unter Kontrolle ist. Scheinbar ist das Feuer in den südlichen, oberen Bergbereichen aber auf die Ostseite übergegriffen und dort wird intensiv gelöscht. Noch ein Nachtrag zur Ursache bzw. zum Verursacher: Wenn unsere Informationen stimmen, soll es sich um einen 27-jährigen, deutschen "Aussteiger" handeln, welche in einer Höhle dort hauste - also wohl kein Tourist. Er soll geständig sein und diese ziemlich hirnverbrannte Idee mit dem Verbrennen von gebrauchtem Toilettenpapier kann ihm ca. 20 Jahre Knast einbringen. Da kommt einem automatisch der Gedanke, ob man ihn nicht lieber 20 Jahre bei den Geschädigten arbeiten lassen sollte  - natürlich kostenfrei für die Geschädigten. Wenn er jahrelang im Knast sitzt, hat kein Geschädigter etwas davon. Das würde sicher ganz schön hart werden für den Kameraden und wäre ein abschreckendes Beispiel für alle diese "Alternativlinge" in Höhlen u.ä. Behausungen. Manche von denen sind keine Freunde von regelmäßiger und womöglich noch anstrengender Arbeit. Vielleicht sitzt er im Knast ja noch schöner als in seiner Höhle ... Wenn man solche Gedanken öffentlich macht, kommen schnell - wie uns schon passiert ist - Bemerkungen, dass auch alternative Lebensformen ihre Berechtigung hätten. Stimmt! Aber bitte nicht unter Drogen, nicht auf Kosten anderer und schon überhaupt nicht im Ausland, wo auch noch der Ruf ramponiert wird. Wir erinnern an unseren Kommentar von vor einigen Monaten über sog. Aussteiger im Wald oberhalb von Cueva de Agua. Man haust dort mit Kind und Kegel in chaotischen Verhältnissen, bis hin zur Tatsache, dass die Kinder zum größten Teil keine Schule besuchen. Die Verschläge (wir nennen sie noch nicht einmal Hütten) bestehen teilweise aus hochbrennbaren Materialien wie Holzpaletten und Plastikfolien. Da es dort im Norden in der Höhe sehr frisch sein kann, hat man sich teilweise einen Holzofen gegönnt und das Ofenrohr durch die Folie nach außen geführt. Umgeben ist das Rohr zwar von einem Blech, was sich bei entsprechender Ofenbeheizung sicher auch erwärmt. Es wundert uns sehr, dass erstens dort noch kein Brand entstanden ist mit ebenfalls verheerenden Ausmaßen (freie Bahn bis zum Observatorium) und zweitens die zuständigen Behörden nichts unternehmen - noch nicht einmal wegen der Kinder. Man kann nur hoffen, dass man aus den jetzigen Geschehnissen lernt und anfängt genauer hinzusehen. Was nun den verbrannten Wald betrifft, so weiß der erfahrene La-Palma-Freund, dass dieser in 1 - 3 Jahren wieder so ausgeschlagen ist, dass der unbefangene Betrachter die Brandflächen nicht mehr erkennt. Dies ist kein leerer Spruch, schließlich haben wir seit 1981 bestimmt schon 10 Brände erlebt. Diese wurden oftmals durch Leichtsinn verursacht oder einfach nur durch Mißgeschicke wie der Fall mit dem alten Jeep, welche von seinem Besitzer - einem alten Bauern - im trockenen Sommer auf einer Fläche mit vertrockneten Piniennadeln abgestellt wurde. Durch die Hitze des Auspuffs entzündeten sich die Nadeln und der Brand griff auf den Wald über...

04.08.16: Feuer:  Es ist wieder passiert. Oberhalb der Straße von El Paso nach Las Manchas - zur Zt. näher an Las Manchas - brennt es wieder. Angeblich soll der Brandstifter (ein Tourist) gefasst sein. Der Grund für das Feuer ist so abenteuerlich abwegig, dass man schon wieder geneigt ist es zu glauben. Nachdem "er" sein Geschäft verrichtet und wie allgemein üblich mit Papier die Spuren an seinem Körper beseitigt hatte, wollte er evtl. etwas Gutes für die Natur tun und steckte das Papier an... Das klingt so dämlich und absurd, dass wir Probleme haben es zu glauben, zumal wenn man weiß, dass die Insel im Sommer ziemlich trocken ist und die Temperaturen gestern - als es anfing - immerhin 26- 28 Grad warm waren. Zu allem Unglück kommt auch noch Pech hinzu, denn die Temperaturen steigen heute und vermutlich auch morgen auf deutlich über 30 Grad. Es sind div. Löschhubschrauber und Löschflugzeuge im Einsatz, da man oben im Wald nicht anders der Sache Herr werden kann. Hoffen wir, dass der Wind nicht zu stark wird - auch das war angekündigt worden. Klopfen wir auf Holz (auch wenn dies brennbares Material ist) bei all den vielen Bränden, welche wir dort schon erlebt haben, waren diese immer noch weit genug entfernt von unseren Häusern. Es bestätigt mal wieder unsere Ansicht, dass es nicht ungefährlich sein kann unmittelbar im oder am Wald zu wohnen. Betroffen könnte auch ein uns bekannter Biobauer sein und dies erneut innerhalb weniger Jahre (zuletzt 2012). Wir drücken ihm alle verfügbaren Daumen - natürlich auch allen anderen dort verstreut lebenden Palmeros und auch Landsleuten.

.03.08.16: Mi ventita: Es soll - insbesondere bei längeren Aufenthalten auf der Insel - vorkommen, dass in der Gaumengegend Gelüste nach heimischer Kost aufkommen. An der Straße zwischen El Paso und Las Manchas (Nähe Ortsgrenze El Paso) finden Sie ein kleines Lebensmittelgeschäft, was Ihnen teilweise Erlösung verschaffen kann. Der Name: mi ventita - also sinngemäß: Mein kleiner Verkauf. Er hat sich ein wenig auf deutsche Produkte eingestellt, vermutlich weil in der Umgebung doch einige unserer Landsleute wohnen, welche sich dort Wurstwaren von einem deutschen Metzger aus Teneriffa und noch andere Lebensmittel kaufen. Meine Frau - eine anerkannte Eierlikör-Vernichterin - wurde dort ebenfalls fündig - bisher sonst nirgendwo auf der Insel.. Nach dem Genuss der heimischen Spezialität meinte sie allerdings, er wäre nicht schlecht, aber sie hätte auch schon besseren Eierlikör getrunken... Ich meine jedoch, man sollte zufrieden sein, dass man so etwas dort bekommt - und dann auch noch in der Nähe. Natürlich gibt es auch palmerische und spanische Produkte. Vielleicht schauen Sie dort auch mal vorbei, denn man sollte auch die kleinen Läden unterstützen - insbesondere wenn sie sich bemühen eine Marktlücke zu finden. Klar, es gibt auch Lidl auf der Insel, aber deren Produkte sind noch lange nicht immer toll - z.B. junger Käse - der mittelalte geht - zumindest meinen wir dies...

25.07.16: Terror: Wir sind derzeit noch in Deutschland und sehr betroffen und erschrocken, über die div. Attentate aus unterschiedlichen Gründen und vermissen immer mehr "unsere" kleine, ruhige Insel im Atlantik. Auch wenn wir genau wissen, dass es einen überall erwischen kann, so erscheint uns diese Vorstellung in Bezug auf  La Palma fast abwegig - wenigstens derzeit. Wir kennen die Insel seit 1981 und haben logischerweise auch dort nicht nur Postives erlebt. Wie überall gibt es auch dort "solche" und "solche"...  Die negativen Ereignisse haben mit diesen Dimensionen nichts zu tun und sind im Bereich von Schlitzohrigkeit, Korruption u.ä. angesiedelt und das auch nur in einem sehr engen Kreis. Sicher ist das auch nicht besonders nett - aber Terror ist doch eine völlig andere Nummer. Ausserdem bekommt der Tourist von diesen Machenschafften nichts mit und kann sich auf die schönen Seiten der Insel konzentrieren und deren gibt es nun wirklich genügend - jedenfalls so viele, dass manche Menschen nach La Palma süchtig werden - so wie wir es geworden sind. Glücklicherweise wurden und werden Ausländer i.d.R. willkommen geheißen und das liegt wohl auch an der Geschichte der Insel, welche Auswanderungswellen in der Vergangenheit aus wrtschaftlicher Not erlebt hat. Man wanderte nach Venezuela, Kuba und aufs Festland aus. Viele kamen irgendwann zurück und hatten Verständnis für Fremde. Wir sind immer wieder einmal überwältigt von der natürlichen Herzlichkeit ganz einfacher Menschen und schämen uns wegen PEGIDA usw. Es ist unser großer Wunsch, dass die Palmeros - und somit die Insel - diesen besonderen Charme nicht verliert und wir vom Terror weiterhin verschont bleiben...  

23.07.16: Air Berlin: Aus Pressemitteilungen entnehmen wir, dass nun wohl doch noch Hoffnung für den Fortbestand der Air Berlin besteht. In unseren div Kommentaren von vor einigen Monaten haben wir auf sorgenvolle Berichte in der Wirtschaftspresse hingewiesen. Dies geschah natürlich mit der Absicht, dass sich unsere Gäste über das Risiko informieren sollten. Wenn sich nun die neuesten, positiven Gerüchte stabilisieren, so sind wir darüber sehr froh. Ganz besonders deshalb, weil uns die Condor im Sommer sehr stiefmütterlich behandelt und Abflugorte - wie z.B. Düsseldorf  - streicht und dies nun schon mehrere Jahre hintereinander. Da war die Air Berlin manchmal der Rettungsanker - insbesondere wenn die Gäste aus den unterschiedlichsten Gründen nicht umsteigen wollten - z.B. in Madrid (Iberia). Diese letztgenannte Verbindung mit der Iberea war und ist oft .- trotz Zwischenstopp - eine gute Alternative, Bei frühzeitiger Buchung ist auch der Preis i.d.R. vertretbar und die übliche Aufenthaltszeit in Madrid überschaubar. Man spricht nun bei dem Sanierungsplan von der Möglichkeit, dass die Lufthansatochter Eurowings die Ferienrouten incl. Flugzeugen und Personal übernehmen könnte und die Rumpf-Air-Berlin nur noch (oder überwiegend) Zubringerflüge für den Großaktionär Ethiat durchführen wird. Die Kanaren fallen sicher unter Ferienziele und sollte es so kommen wie angedacht, wollen wir hoffen, dass Eurowings auch unsere Insel weiter bedienen wird.

09.07.16: Span. Wahlen für EU- Residente: Die letzten Wahlen vom 26.06. erinnern uns an seltsame Vorkommnisse bei den letzten Kommunalwahlem an welchen auch residente EU-ler teilnehmen dürfen. Wohlgemerkt: NUR bei den Kommunalwahlen. Der Wahltermin war bekannt und wir warteten auf die Wahlbenachrichtigungen. Es wurde langsam knapp und wir gingen zum Amt und erhielten die ganz offene Antwort, dass wir aus dem Melderegister gesrichen wurden, weil man angenommen hätte, wir wären nicht mehr auf der Insel und hätten vergessen uns abzumelden, wie dies viele Ausländer machen würden. Unser Hinweis, dass wir doch brav unsere Steuern, sowohl die Einkommensteuer als auch die Grundsteuer, sowie die Gemeindegebühren - wie z.B. für den Müll - bezahlt hätten und man dies hätte leicht prüfen können, wurde abgeschmettert mit der Bemerkung, man sei ja das Gemeinderegister und nicht die Gebührenabteilung und nun sei sowieso das Register für die Wahlbenachrichtigungen seit gestern geschlossen. OK - unsere Seeligkeit hängt nicht von einer Wahl ab. Da es aber schon einmal so ähnlich passierte, ist ein Schelm, wer eine Absicht dahinter vermuten würde. Man denke nach und könnte dann zu dem Ergebnis kommen, dass "jemand" auf den Gedanken kommen könnte, alle Ausländer wählen konservativ - schließlich haben sie ja i.d.R. Immobilienbesitz - sind also nicht die Ärmsten der Armen. Bei der letzten, für uns schiefgelaufenen Wahl, hatte El Paso zuvor eine sozialistische Bürgermeisterin und wir hatten eine gute Meinung von ihr (weil eine ehrliche Haut) und hätten sie gerne unterstützt. Sollte es also so wie vermutet gewesen sein, so hätte dieser "Jemand" seiner Partei seber ins Knie  geschossen. 

 26.06.16: Spanischer Politikerwitz: Rajoy (Spanischer Ministerpräsident) hat eine enorme Erfolgsbilanz über Nacht und praktisch im Sclaf vorzuweisen: Er legt sich am Abend des 23.06. ins Bett als Präsident der fünftstärksten Wirtschaft der EU. Am nächsten Morgen wacht er als Präsident der viertstärksten Volkswirtschaft wieder auf und alle Spanier müssen ihn nun lieben und wiederwählen..... Zur Erinnerung: Es gab in dieser Nacht den Brexit....

17.06.16: Noch etwas "Nichtendemisches":  Wir sind zwar nur Hobbygärtner, interessieren uns aber auch für die Pflanzen und Gwächse der Insel. Manche sind schön - andere sind weniger schön, dafür aber irgendwie nützlich. Bei der Pflanze, über welche wir berichten wollen, trifft weder Schönheit noch Nützlichkeit zu und nun wundern Sie sich nicht, es sind wildwachsende Brombeeren! Diese sind uns schon lange aufgefallen und das ganz Verwunderliche an Ihnen ist, sie breiten sich punktuell auf der Insel ziemlich aus (vermutlich über Wurzeltriebe) und tragen nie Blüten oder gar Früchte. Erste Frage: Wie kommt dieses Gewächs auf die Insel und zweite Frage: Was hat das für einen Sinn ohne Früchte??? Wir erinnern uns an eine Wanderung im Nord-Osten der Inse, bei welcher wir (wegen falscher Beschilderung) einem Weg folgten, welcher immer enger wurde und schließlich in einem Brombeer-Gestrüpp endete und wir die letzten Meter rückwärts wieder aus dem Gesträuch gehen mussten, weil es unmöglich war sich incl. Rucksack zu drehen. Da wurde uns erst richtig klar, dass bei dieser fruchtlosen Pflanze auf dieser Insel eigentlich nichts klar ist und was sie wohl auf der Insel zu suchen hat. Es gibt andere Wanderstrecken im Norden, da bilden die Pflanzen meterlange Triebe, welche dann dem Wanderer den Kopf oder andere Körperteile "kratzen". Da wünscht man sich eine Machete... Hat jemand eine Idee?

11.06.16: Lampenputzergras: Wenn Sie schon auf La-Palma waren, kennen Sie dieses an sich hübsche Gras, welches jedoch bei Umweltschützern und "Endemikern" in Ungnade gefallen ist und dies - trotz aller Sympathie unsererseits - scheinbar zu Recht. Wir schrieben bereits darüber, dass dieses Gras sich ziemlich auf der Insel ausbreitet und andere Pflanzen und Gräser behindert. Nun hat vor einigen Wochen wieder eine größere Säuberungsaktion angefangen und die Inselregierung und div. Gemeinden versuchen wieder das Gras durch Ausrottung zurückzudrängen. Wir beobachteten, dass die eingesetzten Leute für diese Aktion zunächst einmal die Ähren (Samen) der Gräser abstreifen, weil man sonst befürchtet, dass sich der Samen beim radikalen Herausreißen der ganzen Pflanze verabschiedet und sich das Gras nur noch mehr ausbreiten könnte. Der Samen wird sofort in Plastiksäcke verpackt und später verbrannt. Soweit so gut... Das passiert nun überwiegend an den Straßenrändern. In den Schluchten aber wird es lustig weiterwachsen, da man dort teilweise nur unter lebensgefährlichen Kletterpartien an die Gräser kommen könnte. Wir sind gespannt, ob die Sache einen sichtbaren Erfolg haben wird und werden berichten. Unseres Erachtens wird das schiefgehen und man wird sich wohl an den neuen Inselbewohner gewöhnen müssen - genauso wie an nicht endemische Mandelbäume, Bananen - bis hin zu zugewanderten Menschen...

21.05.16: Pause: Der Zahn der Zeit nagt auch an uns und daher machen wir eine kleine Sommerpause was Neuigkeiten und Infos auf dieser Seite betrifft - zunächst für ca. 3-4 Wochen. Natürlich können Sie uns telefonisch erreichen über unsere Festnetz-Nr. 02166-43801 oder Sie schicken uns eine Mail unter : lapalma-ferienhaeuser@gmx.de Vielen Dank für Ihr Verständnis - aber so um die 70 muss man schon mal an kleinere und größere Renovierungen denken...

17.05.16: Was sind schon Auszeichnungen wert? Ein palmerisches Hotel wurde kürzlich ausgezeichnet. Ausgerechnet von diesem Hotel wurde uns von 2 Gästen berichtet, welche unabhängig von einander und auch zu unterschiedlichen Zeiten dieses Hotel besichtigen "wollten": Man hat uns nicht reingelassen und uns mit Prospekten "abgespeist". Nun kann es zwar sein, dass die Einrichtung exclusiv ist (wir selber waren auch nicht drinn) und man Angst um seine Ausstattung hat, aber wir würden bei einer derartigen Verweigerung eher annehmen, dass etwas wohl nicht so ok ist. Wir wollen das nicht unterstellen, aber andererseits wird mit diesem Verhalten dem Interessenten unterstellt, er könne sich nicht benehmen oder schlimmer, er wolle evtl. etwas "mitgehen" lassen. Unser Fazit wäre: Danke für den freundlichen Empfang und das wars dann. Übrigens Kinder sind natürlich auch nicht zugelassen - angeblich egal wie alt. Da sich das Hotel und seine Anlagen im "Dunstkreis" von Bananenfincas befindet, käme es für uns schon alleine deshalb nicht infrage. Wir wundern uns ein wenig über diese Auszeichnung und einige Kommentare hierzu...

15.05.16: Garten: Weil wir unser kleines Paradies (wie jedes Jahr um diese Zeit) verlassen haben - der männliche Teil von uns nicht ganz freiwillig - sind wir nun in Deutschland und jammern den vielen "Biofrüchten" unserer Gärten hinterher. Der vergangene Winter war - wie schon berichtet - im Aridanetal sehr trocken und .das fanden div. Gemüsearten und Obstbäume nicht schlecht. Sicher hatten wir viel gewässert und manche Pflanzen bevorzugen sowieso die Nässe von unten - die meisten allerdings die Wasserzufuhr in ausreichenden Mengen "vom Himmel hoch". Wir hatten noch nie solche Mengen an Tomaten in einer solch hervorragenden Qualität. Selbst einige Kohlarten - von denen wir das nicht geglaubt hätten -  wuchsen prächtig. Wir ernteten einen Rotkohl von fast 5 kg (nach Entfernung der Deckblätter). Dieser wurde natürlich mit unseren Gästen geteilt. Genauso machen wir es mit allem übrigen Gemüse wenn wir es selber nicht mehr essen können. Fast jedes Jahr sind das div. Salate, Gemüse und Obst. Den Winter 14/15 hatten wir eine enorme Avocadoschwämme und vermutlich haben sich die Gäste schon gefürchtet wenn wir wieder mit Eimern um die Ecke kamen. Vergewaltigt haben wir aber keinen Gast, sondern dann auch die Nachbarn sowohl in Vista Valle als auch in Garafia beglückt. Diesen Winter waren es zwar weniger Früchte, aber immer noch genug für unsere Gäste und uns. Praktisch mit der letzten Avocado sind wir nach Deutschland geflogen und nun sehen wir hier Preise zwischen 1,20 und 2 Euro pro Stück! Wir ernteten in Garafia einige gut schmeckenden Papaya und kauften hier ein vernünftig aussehendes (aber nicht schmeckendes) Exemplar für 14,90 E / kg. Da denkt man mit Wehmut an die bei Abreise noch an den Bäumen hängenden, noch unreifen Exemplare in besserer Qualität...Nachdem wir im Oktober - wie jedes Jahr - bei den Apfelbäumen "Herbst gespielt" hatten, indem wir von Hand die Blätter abstreiften, blühten die Bäume dann im Dezember und wir haben den ganzen April geerntet. Der Apfelbaum ist für unsere Höhe und unser Klima eigentlich nicht geeignet (zu tief) - daher die o.a. Nachhilfe - und dazu kommen noch die Schädlinge, welche mangels Frost den Winter nicht nur überleben, sondern auch aktiv sind. Wir geben unser Bestes, um uns "biologisch - ökologisch" korrekt zu wehren. Manchmal gelingt es und manchmal auch nicht und wir ärgern uns dann ein wenig - aber nicht zu sehr...Schließlich sind wir keine Erwerbsbauern und leben nicht vom Garten-Ertrag. Deshalb sind unsere Vitaminzuteilungen an unsere Gäste natürlich auch gratis.  Wir hoffen nun sehr, dass die Trockenheit den Mandelbäumen nicht zu sehr geschadet hat und verzichten auch im Notfall auf die Ernte - Hauptsache sie überstehen noch den kommenden Sommer mit geringem bis keinem Niederschlag...

01.05.16: "Mi Ventita" (Mein kleiner Verkauf/Laden): Wenn Sie schon auf der Insel waren und in der Nähe von El Paso gewohnt haben, kennen Sie diesen "kleinen Laden" vielleicht schon, zumal er auch im Gratis-Inselblatt "Ocasión" Anzeigen schaltet und zwar mit der Überschrift "Deutsche Lebensmittel". Auch der Vorbesitzer hatte schon etwas "Deutsches" im Angebot. Der jetzige Chef baute das aus und scheint eine Marktlücke besetzen zu wollen. Sicher haben wir auch Lidl auf der Insel und wir wundern uns über den Mut. Aber Lidl ist weiter entfernt und so hat der kleine Laden vielleicht eine Chance. Wir essen hin und wieder - aber "gebremst" - Fleischwaren und davon findet man in der Tiefkühltruhe Produkte aus Süddeutschland in guter Qualität. Wenn Sie länger auf der Insel sind, vermisst man irgendwann schon mal so etwas. Bitte haben Sie Nachsicht mit uns. Sie finden den Laden auf der Ctr. San Nicolas 41 - Tel. 922 486800. Wie der Name schon sagt, ist dies ein kleiner Laden und die angeführte Straße ist die Verbindungsstraße zwischen El Paso und San Nicolas.

27.04.16: Nachtrag Autorennen: Nachträglich wurde uns klar, dass die Straßensperrung wegen des Rennens evtl. auch lebensgefährlich sein kann. Man muss sich nur die Frage stellen, was passieren würde, wenn z.B. ein Schlaganfall-, oder Herzinfarkt-Patient aus Tijarafe oder Puntagorda ins Krankenhaus auf de anderen Inselseite müsste. Muss der dann den viel weiteren Weg über den Norden transportiert werden? Man kann sich kaum vorstellen, dass die von den Rennfahrern belegte Hauptstraße zwischen El Time und Argual innerhalb von Sekunden/Minuten freigemacht werden kann und ein Hubschrauber kann auch nicht überall mal eben landen und ist sofort vor Ort. Dieses Rennen auf dieser kleinen Insel erscheint uns nicht nur überflüssig, sondern ggfl. auch noch gefährlich

23.04.16: Autorennen, Läuferrennen: Fangen wir mit dem Autorennen an. Jedes Jahr - ca. um diese Zeit - findet ein Autorennen auf der Insel statt. Heute war wieder ein solcher Tag. Wir fuhren ahnungslos heute morgen gegen 8.oo h in Richtung Norden und in Argual (westl. von Los Llanos) standen schon Absperrungen und Verbotsschilder in Warteposition. Wir hatten Glück und kamen noch wenige Minuten vor dem Spektakel durch. Die Hauptstraße von Argual durch die Schlucht bis hinter El Time / La Punta war gesäumt von Menschen, welche sich in jede noch so kleine Felsennische drückten bzw. in den Bananenfeldern standen und dem "großen Ereignis" entgegenfieberten. Dies waren überwiegend junge Menschen. Wir wollen nun etwas Wasser in den Rennfahrer-Wein schütten mit der Frage: Muss man auf dieser kleinen Insel mit vielen kurvigen Straßen die jungen Leute noch mit einem Autorennen anheizen? Dann sollte man sich aber auch nicht beschweren, wenn diese außerhalb des Rennens anfangen zu üben und das mit oftmals üblen Folgen für die sog. Rennfahrer und leider auch Unbeteiligte. Es gibt auf der Insel nun mal kein entsprechendes Übungsgelände wie den Nürburgring Da loben wir uns schon eher den "Reventon - Lauf" quer über die höchsten Berge der Insel. Aber auch dazu gehört schon eine gewisse Portion Anabollika und eine gute Versorgung der Kollabierten, insbesondere bei hohen Temperaturen. Nun denn, das Krankenhaus will auch leben... Sie merken, für uns sind beide Veranstaltungen nichts. Wir lieben die möglichst unberührte Natur welche es auf der Insel noch gibt und versuchen solche Ereignisse weiträumig zu umgehen. Bisher ist es uns noch immer gelungen! 

20.04.16: Regen: Wer unsere Infos in den letzten Wochen gelesen hat weiß, dass "unser" Aridanetal im vergangenen Winter vom Regen sehr stiefmütterlich behandelt worden ist. In den letzten Tagen bzw. Nächten holte "Don Pedro" einiges nach und nun freuen wir uns, dass erstes, zartes Grün sichtbar wird - auch wenn es überwiegend sog. Unkraut ist... Das Tal sieht frisch gewaschen aus und die Gäste freuen sich, dass die Ereignisse überwiegend in der Nacht stattgefunden haben.

11.04.16: Erdrutsche: Zunächst die Info, dass bei uns im Aridanetal es noch immer trocken ist. Der Regen macht einfach einen großen Bogen um uns. Im Norden und Osten der Insel sieht die Sache (Gott-sei-Dank) anders aus und es gab in den letzten Tagen/Wochen immer wieder ergiebige Niederschläge mit der Folge, dass sich die Erde vollsaugt, das Gewicht zunimmt und es an einigen Hängen im Osten, besonders auch im Norden gefährlich werden kann während oder nach den Niederschlägen. So ist es jetzt wieder gewesen. Wir fuhren im Osten Richtung St. Cruz und ca. 1 Std. später wieder zurück. Kurz vor dem alten Flugplatz (Hospital) hielt die Polizei den Verkehr an und wir sahen einen nicht unerheblichen Abrutsch auf einer Seite der Straße liegen. Eine Stunde zuvor war noch alles frei und an diesem Tag regnete es auch nicht. Das beweist, es können sich auch deutlich nach einem ausgiebigen Regen Erde und Gestein lösen. Gestern fuhren wir nach Norden und sahen an mehreren Stellen der Insel-Rundstraße frische Abbruchspuren. Von einem Abbruch zwischen Hoya - Grande und Briestas hatte uns schon ein spanischer Freund erzählt, welcher uns ein Foto zeigte mit einem riesigen Felsbrocken. Gestern war die Straße wieder frei und beim Anblick der Abbruchstelle wurde uns etwas mulmig zumute. Ja so ist er der Norden der Insel - ziemlich unberechenbar - sowohl in der Wettervorhersage, als eben auch in Bezug auf die Folgen von ergiebigen Niederschlägen. Unser Rat: Wenn im Norden das Wetter "schlecht" ist, lieber nicht dorthin fahren und falls es sich nicht vermeiden lässt, sehr vorsichtig um die Kurven fahren, damit Sie nicht plötzlich in eine kritische Situation geraten. Wenn jemand aber zur falschen Zeit am absolut falschen Ort ist, dann kann man nur hoffen, dass nicht gerade ein solcher Brocken wie in Hoya Grande sich selbständig macht. Das ist erfreulicherweise selten, aber auch kleinere Abbrüche können zumindest nicht unerhebliche Sach- und Personenschäden verursachen. Vor Jahren fuhren wir in die Schlucht hinter Puntagorda (Fayal) und kurz vor uns war es passiert. Es stand dort von Schutt umgeben ein Fahrzeug mit einem eingedrückten Dach. Der oder die Insassen waren wohl schon auf dem Wege ins Hospital. Ein oder zwei Jahre später hat man dann dort den Hang mit Zaun und Draht befestigt und seit dieser Zeit ist Ruhe. Spätestens seit diesem Erlebnis haben wir Respekt vor der Natur des Nordens und wir raten allen Touristen es uns gleichzutun. 

04.04.16: Restaurante El Bernegal: Wir freuen uns, dass dieses Lokal in Sto. Domingo wieder seit Ostern geöffnet ist. Es zählte früher zu unseren Lieblingslokalen - insbesondere natürlich wegen der guten Küche. Am Samstag probierten wir es erneut und es war gut wie früher. Es steht der "alte"  Koch in der Küche und dann kann es ja eigentlich auch nicht schlechter sein. Er hat nichts vergessen! Wie Sie vielleicht wissen, ist der Norden nicht gerade mit Restaurants gesegnet und man freut sich ganz besonders, wenn es dann wieder ein gutes Restaurant mehr gibt. Wenn Sie also dort wandern, oder aber eine Inselumrundung machen wollen, empfehlen wir dort einzukehren. Hier die Öffnungszeiten für die Küche: Mittwoch bis Sonntag von 12 - 17 h  Zusätzlich Freitag und Samstag von 19 - 22 h, Montag und Dienstag geschlossen.   

30.03.16: Regen bringt Segen: Der Spruch heißt eigentlich anders - aber in unserem Fall im Aridanetal wollen wir ihn mal etwas verbiegen. Es regnet hier seit ca. 13.ooh immer wieder in Schauern. Endlich! Liebe Urlauber, bitte verzeiht uns die fröhlichen Gefühle, die Natur braucht dringend Wasser und natürlich wollen wir auch Wasser bekommen, wenn wir den Wasserhahn aufdrehen und sicher wollen auch Touristen sich waschen und trinken! Vermutlich wird es diese Nacht und auch morgen noch schauern. Danke Petrus (oder wer auch immer für Niederschläge zuständig ist)

28.03.16: Waschmaschine +++++ usw.: Ja wir wollen alle für die Umwelt etwas Gutes tun - ganz besonders dann, wenn sowieso etwas ersetzt werden muss - so wie unsere Gäste-Waschmaschine, bei welcher einige Programme die Arbeit verweigerten. Sicher, die wichtigsten Programme waren noch möglich, aber nun streikte hin und wieder der Schleudergang. Wir kauften also eine neue Maschine - natürlich mit div. "+"-Zeichen und trauern nun doch ein wenig der alten nach. Mit der war es möglich, in kurzer Zeit einen ordentlichen Waschgang zu bekommen und nicht kostbare Urlaubszeit vor der Maschine sitzend zu verbringen. Man sagte uns schon vor dem Kauf, dass alle sog. "++++"-Maschinen wesentlich länger laufen würden. Warum dies so sein muss, wissen wir nicht, oder haben es evtl. nicht richtig verstanden. Wenn man Zeit sparen will, sollte man tunlichst eine Temperaturstufe niedriger wählen - was i.d.R. ja auch ausreicht. Es wurde uns gesagt, dass in den USA Kaltwasser-Waschmaschinen die Regel wären und die Leute dort würden auch nicht unsauber aussehen. Nun denn, vielleicht lassen wir es mal auf einen Geruchstest ankommen, wenn der nächste Amerikaner an uns vorbeigeht....

25.03.16: Ku-Klux-Klan:  Pardon klingt nicht sehr österlich... : Am Karfreitag gibt es nach Sonnenuntergang in einigen Städten der Insel - z.B. auch in Los Llanos - eine Prozession. Nun sind wir weder katholisch, noch sind wir tief in der Lehre verwurzelt - das war zugegebenermaßen früher mal anders - aber das ist schon länger her. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern nur erklären, warum wir vielleicht einige Bestandteile des Festes falsch deuten könnten o.ä. daneben liegen. Fakt ist aber, als wir vor vielen Jahren uns die Prozession "angetan" haben - schließlich muss man das ja wenigstens einmal gesehen haben - und warum uns der Auftritt bzw. Umzug der "Kapuzen-Menschen" beeindruckt hat. Man ging barfuß und in Ketten. Die Gesichter waren mit Kapuzen verdeckt und die Kleidung erinnerte an den Ku-Klux-Klan. Da der Umzug erst nach Sonnenuntergang stattfindet und begleitet wird von dumpfen Trommeln, sollten empfindliche Gemüter vielleicht doch lieber etwas anderes unternehmen. Ein wenig gruselig und mittelalterlich sieht das schon aus. Vielleicht und wahrscheinlich gibt es Mitmenschen, welche mit diesen Ritualen etwas anfangen können und für welche das bedeutsam ist - wir zählen nicht dazu...

12.03.16: Gepäck: Viele unserer Gäste und auch wir stöhnen über das rigorose Verhalten der Fluggesellschaften bei Übergepäck - gemeint sind keine 10 kg o.ä., sondern das kleine Übergepäck von 1-3 kg bei 2 Personen. Dazu kommt, dass manche Gesellschaften sogar die Gepäckstücke einzeln bewerten. Wenn also 2 Personen zusammen zwar nur die 40 kg (44 Kg Air-Berlin z.Zt.) Gepäck in 2 Koffern präsentieren - also insgesamt betrachtet das Freigewicht nicht überschreiten - aber der eine Koffer wiegt beispielsweise 16 kg und der nächste 24 kg, so kann es passieren, dass man für 4 kg. Übergepäck bezahlen soll. Für diesen Fall empfehlen wir lautstarken Protest und dies führt auch manchmal zum Erfolg. Insbesondere für unsere Stammgäste bzw. Langzeitgäste mit viel Gepäck haben wir die Möglichkeit eingeräumt, dass man bis zu 2 Kartons (Weinkartongröße) bei uns deponieren kann. Natürlich nicht für Zucker und Salz - oder wie schon passiert für die letzten Rollen Toilettenpapier - sondern wir denken da eher an schwere Wanderschuhe, Kleidung u.ä.  Diese Möglichkeit gilt logischerweise nur so lange wir auch den entsprechenden Platz haben. Bei Interesse fragen Sie bitte unsere Hausverwaltung oder uns.  Früher hatte die LTU (Sie erinnern sich....?) die Regelung, dass bei 4 Wochen 25 Kg pro Person möglich waren und wenn dann noch das eine oder andere KG darüber waren, so wurde nicht gemeutert. Man hatte auch die Möglichkeit eine sog. LTU-Karte zu erwerben und dann waren sogar 30 kg / Person frei. Wir zwei (2 x LTU-Karte) flogen seinerzeit mit unserer Mutter (keine LTU-Karte) über 4 Wochen nach La Palma. Wir hatten also insgesamt für diese 3 Personen 85 kg frei. Sicher können Sie sich vorstellen, dass wir für einen langen Aufenthalt und zuzüglich vielem technischen Ballast die 85 kg locker zusammen bekommen haben. Ja es war sogar deutlich darüber, nämlich mit Sondergepäck waren es ca. 140 Kg. Ohne jede Hoffnung auf Gnade präsentierten wir unsere Gepäckstücke mit der Geldbörse in der Hand... Siehe da, wir durften die Börse wieder ohne jeden Wertschwund wieder einstecken. Wir liebten die LTU dafür und haben ihr sehr nachgetrauert, als sie dann in der Air-Berlin "unterging".

08.03.16: Mandelbäume: Es darf und wird spekuliert! Die Mandelbäume generell und speziell bei uns im Ardianetal,  blühen ungewohnt "zurückhaltend". Hier und da ist mal einer welcher seine gewohnte Pracht entfaltet. Die meisten Bäume aber blühen nur spärlich. Bei uns (zwischen El Paso und Los Llanos) beginnt normalerweise die Blüte so ca. Anfang März. Leider ist noch nichts zu sehen in unserem Garten und nun fangen die ersten Spekulanten an mit Theorien, welche wir lieber nicht hören wollen. Es würde sich ein Schädling an den Wurzeln zu schaffen machen und weil die Niederschläge so schlapp in diesem Winter waren, würden auch die Bäume anfällig sein und das unfreundliche Wesen hätte leichtes Spiel. Sollte sich dies so bestätigen, wäre es wieder ein herber Schlag für die Insel. Im Moment noch weigern wir uns daran zu glauben und werden aber vorsichtshalber einige Bäume ein wenig zurechtstutzen - auch wenn die Zeit dafür eigentlich vorbei ist. Auf diese Weise hoffen wir den Wasserbedarf der Bäume etwas zu reduzieren, wenn sie denn endlich ausschlagen werden. Sie sehen, auch im Paradies hat man seine alltäglichen Sorgen.

01.03.16: Wettervorhersagen: Wir können uns nicht erinnern, dass die Wetterpropheten jemals so oft und so gründlich danebengelegen haben wie in diesem Winter und für unser Aridanetal. Das Wochenende ist vorbei und man hatte uns Hoffnungen auf Niederschläge gemacht. Wenn wir allerdings uns die SAT-Bilder angesehen haben, konnten wir nicht so recht erkennen woher es denn kommen sollte - das Niederschlagsgebiet. Sobald sich ein Wolkengebilde bis auf einige 100 KM den Kanaren näherte, zerfiel es - oder zerbröselte es - oder was man sonst noch dazu sagen würde. Jedenfalls kam kein nennenswerter Niederschlag bis in unsere Gärten. OK - in den Bergen regnete es ein wenig, aber das war dann die Feuchtigkeit aus den mehr oder minder üblichen Wolkenformationen des Nord-Ost-Passats. Im Vorfeld der Wetterprognose mit Niederschlägen besorgten wir uns Stallmist und düngten die Baumscheiben div. Obstbäume und einiger Ziergehölze. Wir hofften, der Regen würde nun genügend wässern und der Dünger so an die Wurzeln gelangen. Nach einigen hilflosen Blicken gen Himmel und einigen Flüchen über die Wetterfrösche, müssen wir nun unser wunderschön weiches und sauberes Trinkwasser dafür benutzen. Liebe Wetterfrösche, wenn ihr es nicht genau wisst was kommt, sagt es doch einfach so - oder schaut mal aus dem Fenster in den überwiegend blauen Himmel. Oder ihr hört mal auf die Alten mit ihrer Erfahrung und den Bauernregeln, vielleicht wird es dann genauer.... (???) 

23.02.16 Tropical Race 4: Das wird Ihnen als Nichtbiologen sicher nichts sagen. Es handelt sich hierbei um einen teuflischen Pilz - und dieser ist der Bananen Tod! In Asien, Australien und neuerdings auch in Afrika breitet er sich rasant aus. Es gibt kein Gegenmittel und dieser Pilz vernichtet in wenigen Wochen / Monaten eine ganze Plantage und nicht nur eine, sondern ganze Landstriche werden befallen und die Stauden sterben ab. Nicht nur das ist schon erschreckend, nein man schätzt, dass die Plantage so um die 50 Jahre nicht mehr für Bananen genutzt werden kann. Da ist er wieder: Der Fluch der Monokultur!!! Noch sind die Kanaren und auch die Gebiete in Mittelamerika nicht befallen, aber in einer globalisierten Welt ist dies sicher nur eine Frage der Zeit. Ein nicht, oder nicht gründlich desinfizierter Schuh soll genügen, eine ganze Plantage zu vernichten. Der Schaden ist unvorstellbar für die betroffenen Landwirte und alle welche auch indirekt an diesem Geschäft verdienen. Es soll im Moment ein Forschungsprojekt (in Deutschland!!) laufen mit dem Ziel durch Einkreuzung mit einer sehr sehr seltenen Sorte die Sache in den Griff zu bekommen. Wann dies aber gelingt, weiß derzeit niemand und bis dahin ist der Schaden sicher schon riesig. Obwohl wir ja bekanntermaßen keine Freunde der konventionell gezogenen Banane sind - wegen der Giftmengen, welche da verspritzt werden - sind wir dennoch betroffen, weil wir an die vielen Menschen denken, deren Auskommen an dieser Frucht hängt. Der Schaden auch hier auf unserer kleinen Insel wäre unvorstellbar und die wirtschaftlichen Auswirkungen auch. Es wurde in der Vergangenheit eine bestimmte Bananensorte bevorzugt und großflächig angeboten und diese ist wohl besonders anfällig. Die Konsequenzen wollen wir uns momentan noch gar nicht so ausmahlen und hoffen auf ein kleines - besser größeres - Wunder.

21.02.16 Tasca Fuente: Dieses schon lange existierende Lokal auf der Calle Real 70 in Los Llanos (breite Str. von der Plaza bergauf /  beim Brunnen) hat einen neuen Pächter und Koch. Wir waren gestern mit Gästen dort und alle sind sehr zufrieden gewesen. Man kann vor dem Lokal quasi in der Fußgängerzone sitzen - oder direkt im Schankraum - oder hinten im Hof. Die Karte reicht von Fleischgerichten (u.a. auch Ziege) über Fisch bis zu vegetarischen Gerichten. Es findet sicher jeder etwas. Geöffnet ist das Lokal zur Zeit Mo - Fr. 13 - 15.30 und von 18 - 22.30h sowie Samstag von 13 - 23.oo h. Eine Tisch-Vorbestellung ist sicher nicht falsch!  

19.02.16 Wetter / Flugpläne Winter 16/17: Nun ist es so wie lange erhofft: ES REGNET im Aridanetal und das ist gut so und lange überfällig. Auch wenn uns die Mandelblüte in den höheren Lagen etwas leid tut - insbesondere wegen der gestrigen Sturmböen - es wurde wirklich Zeit! In unserer Höhenlage kommt die Mandelblüte sowieso erst noch in nennenswertem Umfang und wir freuen uns schon auf einen blühenden Garten. Sicher blüht immer irgendetwas, aber die Mandelblüte ist schon besonders schön. Nun hoffen wir, dass noch mehr von oben kommt - bitte noch 1-2 Tage - wenn wir eine Bitte äußern dürfen.

Seit einigen Tagen sind die ersten Winterflugpläne für die Zeit von Nov. 16 bis April 17 erschienen und nun beginnt wieder für uns die Schwierigkeit, alle Gästewünsche irgendwie und so gut wie möglich zu erfüllen. Schließlich ist diese Zeit unsere Hauptsaison, auch wenn dies scheinbar einige Interessenten nicht für möglich halten und meinen, dies sei doch der Winter und es gäbe alle Termine für kleines Geld. Offensichtlich verwechseln diese Mitmenschen die Kanaren mit dem spanischen Festland oder den Balearen, wo dies so ist. Diese Saison ist mit einer noch stärkeren Nachfrage zu rechnen, da einige Urlaubsziele wegen Terrorgefahr und ähnlichen Unsicherheiten für manche nicht mehr in Frage kommen. Wir bemühen uns sehr, sind aber sicher, dass wir nicht alle Wünsche zu allen Wunschterminen werden erfüllen können und hoffen auf ein wenig Flexibilität...

16.02.16 Karneval / Sturm / span. Geburtstag: Hier ist der Samba-Karneval noch nicht gänzlich vorbei. In einigen Gemeinden wird "die Sardine" erst Tage und Wochen später beerdigt. In Llano Negro findet in der Regel die letzte Beerdigung per Feuerbestattung statt. Nun haben wir aber derzeit einen erheblichen Sturm aus Nord-Ost und wer die Insel kennt weiß, dass Llano Negro im Norden liegt und da ist vermutlich jedes Feuer nicht angesagt und man wird sich wohl noch etwas gedulden müssen. Bei uns hat der Sturm leider Spuren bei Blumentöpfen und Abdeckplanen hinterlassen und er ist noch nicht vorbei...

Wir wurden von spanischen Freunden am vergangenen Wochenende zu einer Geburtstagsfeier in San Antonio del Monte eingeladen. Es war dort zwar "saukalt" (ca. 1.000 m hoch) und schon sehr windig, aber die Einheimischen saßen teilweise mit offenen Hemd und trösteten oder wärmten sich mit einigen Promille. Das Geburtstagskind ist ein großer Angler und seine Fische haben teilweise schon beeindruckende Ausmaße. Er angelt im Norden und steigt dazu über abenteuerliche Klippen zum Meer hinunter. Es schüttelt uns, wenn wir aus sicherem Abstand uns die Steilküste dort ansehen und es schüttelt uns noch mehr, wenn wir uns klarmachen, dass er mit den dort gefangenen Fischen von 20 und mehr kg über diese wieder aufsteigen muß. Aber so ist das dort: Man ist trittsicher und kennt jeden Stein. Zurück zum Geburtstag. Der letzte "Großfisch" durfte dann in kochendem Wasser noch eine Runde drehen und wurde zu einer ausgezeichneten Fischsuppe für ca. 50 Personen - und es war noch etwas übrig. Zum Abschluß kam die obligatorische Geburtstagstorte und im Tortenguß hatte man ein Foto vom Geburtstagskind mit dem gerade verspeisten Fisch auf dem Schoß gezaubert - wie auch immer - wir haben keine Ahnung wie das geht und der Konditor war nicht greifbar. Irgendwann kamen die Gitarren zum Einsatz und es war ein gelungener Nachmittag.

29.01.16 Wetter / Hippies: Pardon liebe Touristen, aber wir freuen uns über Regen auf welchen viele Palmeros schon seit Wochen und Monaten warten. Es darf auch gerne noch 1-2 Tage so weitergehen, schließlich wollen wir alle eine "Isla verde" (grüne Insel) haben. Kleiner Wermutstropfen: Die Mandelblüte wird wohl ziemlich leiden, da auch der Wind aufgefrischt hat. Am kommenden Wochenende ist das bekannte Mandelblütenfest in Puntagorda - aber da ist die Blüte an sich weniger im Mittelpunkt als Wein, Weib und Gesang o.ä. Sollte das Wetter es zulassen, fahren Sie in die Berge zu den Mandelbäumen - evtl. treffen Sie dort keinen....

Nun zu unseren Mitmenschen mit dem abweichenden Lebensentwürfen und Verhalten. Bereits vorigen Winter erzählte uns ein spanischer Freund aus Sto. Domingo, es hätte im Internet gestanden (wo?) es mögen doch bitte noch einige Hippies nach Garafia kommen - es wären dort noch viele Höhlen frei... Wir hielten das damals für einen Internetwitz - haben uns aber getäuscht. Auf einer unserer letzten Wanderung vor ein paar Tagen konnten wir uns überzeugen, dass dieser Aufruf wohl Wirkung gezeigt hat. Auf dieser Tour (wir sagen nicht wo, um nicht noch mehr Hippies anzulocken) gab es schon seit einigen Jahren in einem stillen Seitental ein seltsames Lager einer "Aussteigerfamilie" (oder waren es zwei?), bestehend aus Paletten, Plastikfolien und einem Knüppelzaun und ansonsten viel herumliegenden Müll. In dieser Komposition spielten div. Kinder und verteilten ihr Spielzeug im umliegenden Wald. Schon damals wunderten wir uns, wieso sich nicht die örtlichen Behörden für dieses Lager interessierten. Aber dies war nur der Anfang. Nun gibt es weitere "Niederlassungen" aus obigem Baumaterial, Lehm- und Lattenhütten sowie scheinbar isolierte Rundzelte. Am schlimmsten erscheint uns ein Bauwerk, welches wie oben beschrieben aus Paletten und Plastikfolie besteht und welches einen Holzofen mit einem Rohr durch diese Materialien nach außen hat. Wenn es nun kälter wird (ca. 900 Höhenmeter!) und man diese Zeitbombe in Betrieb nimmt, wird sich dieses Lager wohl erledigt haben - hoffentlich merken sie es rechtzeitig. Schlimm ist auch, dass diese Bombe sich in einer bewaldeten Gegend befindet und es eben seit vielen Wochen trocken war. Ein greifbarer Feuerlöscher dürfte wohl nicht vorhanden und ggfl. und evtl. die Reaktionsfähigkeit der Bewohner  wegen bekannter Stoffe herabgesetzt sein. Wir wollen niemanden anschwärzen, aber man sollte es alleine wegen der kleinen Kinder tun - es ist absolut verantwortungslos. 

27.01.16: Autovermietung: Der Hinweis eines Gastes auf einen "gefühlt preiswerten" Autovermieter veranlasst uns ein paar Worte dazu zu schreiben. Zunächst noch mal zur Erinnerung, wir sind quasi Insider und waren bis vor wenigen Jahren über viele Jahrzehnte selber Autovermieter in Deutschland. Sie können davon ausgehen, dass wir einen Haufen Fallstricke kennen und uns sehr bemühen unseren Kunden unangenehme Überraschungen zu ersparen!!! Niemand ist perfekt - auch "unser" Autovermieter nicht . Wenn wir aber den Eindruck haben, dass etwas so nicht im deutschen Verständnis richtig ist oder sein könnte, so intervenieren wir für unsere Kunden und das i.d.R. mit Erfolg.... In der Vergangenheit haben wir auch sog. Billiganbieter ausprobiert und es war oft nur auf den ersten Blick den einen oder anderen Euro billiger. Wichtig ist, nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wenn Sie mal ein größeres KFZ als das bestellte bekommen haben, so ist dies ganz schön, hätte aber auch der kleinere Wagen sein können und Sie hätten nichts machen können. Niemals darauf verlassen, dass es so kommt. Hier eine kleine Auswahl der Beanstandungen: Zustand der Fahrzeuge, KM-Stände, abgefahrene Reifen, Kosten für 2. Fahrer, Zustellungs- und Reinigungskosten, Sicherheitshinterlegungen und zur Krönung: Überbuchungen insbesondere zu Hauptreisezeiten. Dieser letztere Punkt resultiert aus dem Druck wegen der vermeintlich günstigen Preise unbedingt eine sehr hohe Auslastung erreichen zu wollen. Man weiß, so und soviel Prozent der Besteller kommen nicht, also nimmt man schon mal mehr an, als man eigentlich an Autos zur Verfügung hat. Wenn nun doch alle kommen, ist es leicht die weniger lukrativen Besteller abblitzen zu lassen. In den Bedingungen, welche die meisten Mieter nicht lesen - oder lesen können - gibt es Ausstiegsklauseln für den Vermieter wie z.B. Auto ist defekt, verunfallt oder der Vormieter hat selbständig verlängert usw. Übel ist auch die Klausel bzw. die hemdsärmelige Verfahrensweise, keinen Ersatz bei Unfall (ob schuldig oder nicht) zu ermöglichen. Bei manchem gilt dies auch bei technischen Defekten und steht dann irgendwo im Kleingedruckten. Überhaupt die Bedingungen: Wir hatten uns vor einiger Zeit mal wieder dieselben eines Billigheimers aus altem beruflichem Interesse "reingezogen" Manches was wir fanden war schlicht ungesetzlich und hätte vor einem Gericht keinen Bestand gehabt und damit wären wir beim Gerichtsstand: Diesen findet man noch lange nicht immer in Spanien oder Deutschland (EU-Recht) - sondern wir fanden sogar außereuropäische Orte. Wir haben übrigens keinen einzigen Wettbewerber "unseres" Autovermieters gefunden, welcher den sog. Gepäckservice ( bei mehreren Personen mit entsprechendem Gepäck - zum Haus oder zurück zum Flughafen) oder den Begleitservice für neue Gäste (fährt vor den Gästen bis zu unseren Häusern)  überhaupt und dann auch noch gratis angeboten hätte. Außerdem ruft "unser" Vermieter uns an, wenn die Maschinen gelandet sind und die Gäste abfahren. Er verständigt uns bei Verspätungen, damit auch jemand am Haus ist wenn Sie ankommen und dort nicht warten müssten. Dies war nun eine Auswahl - es gibt noch mehr Gründe welche für unseren Vermieter sprechen. Fazit: Billig ist noch lange nicht immer billig...! Wir glauben, dass "unser" Vermieter absolut preiswert ist für die Leistung die er erbringt. Wer sparen möchte oder muß,  kann auch bei ihm ein kleineres Fahrzeug mieten - z.B. einen Fiat Panda - natürlich mit den dann mitgemieteten Einschränkungen in Bezug auf Motorleistung (Gebirge) und Platz. Das müssen Sie dann entscheiden.

24.01.16.: Bernegal / Sto. Domingo:  Unsere Freunde aus Sto. Domingo berichteten, dass eines unserer Lieblingsrestaurants im Nord-Westen der Insel - genau in Sto. Domingo - wieder eröffnen wird. Es soll ein Koch sein, welcher bereits im "alten" Bernegal gekocht hat. Für die etwas abgelegene Gegend ist dies sehr wichtig. Für die übrigen sog. "Restaurants" im Ort wird das wohl schwierig werden, da dort - für unseren Geschmack - die Küchen nicht wirklich als gut zu bezeichnen sind. Kleiner Nachteil des Bernegals ist die fehlende Außenterrasse . Diese wird aber wettgemacht durch die schöne, altspanische Innenausstattung mit sehr schönen Wandfliesen - aber die will man ja nicht unbedingt essen. Wir freuen uns und werden berichten wenn das Bernegal wieder eröffnet hat!

12.01.16: Ärztl. Versorgung: Die Insel ist eigentlich sehr gut mit Ärzten "bestückt" - incl. eines Krankenhauses. Besonders freuen wir uns natürlich über einige deutschsprachige Ärzte - allen voran wollen wir "unseren" Allgemeinmediziner Klaus Voss erwähnen, welcher seit vielen Jahrzehnten auf der Insel praktiziert und sich ganz in unserer Nähe befindet. Sicher gibt es immer mal wieder Stimmen welche ihn kritisch sehen - alles kann auch er nicht heilen.... Wir selber hatten seine Hilfe schon mehrfach nachgefragt und haben uns immer gut bei ihm aufgehoben gefühlt. Er hat sicher alleine schon wegen seines Alters (über 70) eine große Erfahrung und wir hoffen, dass er noch lange weitermachen wird. Die Insellage bedingt, dass sich hier ein Arzt - wie ein Schiffsarzt - in vielen med. Bereichen auskennt. Es praktizieren auch noch andere deutschsprachige Ärzte neben einer ganzen Palette spanischer Mediziner. Manche arbeiten tage- oder stundenweise auch im Krankenhaus und haben noch eine Privatpraxis. Dann gibt es noch in jedem größeren Ort eine sog. "Urgencia" - also eine Notfallstation. Diese ist i.d.R. mit medizinisch ausgebildetem Personal und teilweise auch mit ständig anwesenden Ärzten besetzt - zumindest kann man schnell einen Mediziner hinzuziehen. Wir selber waren bereits in einer solchen Urgencia und hatten auch hier den Eindruck, dass kompetentes Personal am Werk war. Ganz in unserer Nähe gibt des die Clinica Dental Dos Palmas. Man spricht Deutsch. Zur Zeit wechseln sich 7 deutsche Zahnärzte ca. im Monatsrhythmus  ab. Diese Ärzte haben alle eine Zahnklinik in Deutschland. Es ist auch noch ein Labor angeschlossen. Manche Gäste aus Deutschland planen schon von dort aus ihre Termine in dieser Klinik, weil sie gute Erfahrungen gemacht haben. Auch für komplizierte Fälle haben sie oft eine Lösung und wir selber haben uns schon 2 Implantate dort machen lassen. Lachen Sie nicht, aber wir müssten überlegen wo genau sie sitzen - so gut sind sie gemacht. ( Labor ist nebenan und nicht in China...)   Der Preis ist erheblich unter dem in Deutschland. Uns ist kein Fall bekannt, in welchem eine Krankenkassen Probleme gemacht hat, da eben der Preis günstiger ist. Man erfragt einen Kostenplan und reicht diesen bei seiner Kasse ein. und wenn Sie eine großzügige Kasse haben, erlässt man Ihnen u.U. den Selbstbehalt, weil es ja erheblich preiswerter auch für die Kasse ist. 

11.01.16: San Antonio del Monte: Zur Orientierung: San Antonio del Monte befindet sich im Norden der Insel und zwar, wenn Sie über die Insel-Ringstraße an Llano Negro in Richtung Ostseite vorbeifahren, kommt nach wenigen KM rechts eine Tankstelle. Hier nach links abbiegen. Bei der schnell folgenden Gabelung weiter geradeaus. Übrigens rechter Hand ist ein kleiner Laden in welchem man überwiegend Produkte der Insel kaufen kann - incl. Fleischwaren, Wein, Mandelplätzchen, Gemüse und Obst. Aber zurück zum Thema. Irgendwann erreichen Sie einen Kreisverkehr und dahinter befindet sich der Rast- und Grillplatz von San Antonio del Monte. An Feiertagen und zu den Wochenenden, wenn das Wetter gut vorhergesagt ist, sind die aus Stein gebauten Grillhütten von den Palmeros oft belegt. Bei klarer Sicht kann man die Observatorien auf der höchsten Spitze der Insel sehen. Nun hat man seit einigen Wochen den doch sehr großen Platz unterteilt, ein Sanitärhäuschen gebaut und einen Campingplatz auf der 1. Hälfte eingerichtet. Die Idee ist nicht schlecht, denn es gibt mittlerweile immer mehr Wohnwagen und Reisemobile auf der Insel. Unsere Meinung hierzu: Dies ist die Folge von den div. Abrissen einiger küstennaher "illegaler" Bauten. Die Palmeros nutzten diese als Wochenendhäuschen und suchen nun einen Ersatz dafür, was durchaus verständlich ist! Wir waren und sind ja sowieso gegen den Abriss div. Siedlungen, weil so ein Teil der Ursprünglichkeit der Insel verloren geht... Als wir den Platz besichtigten, kam ein sehr "Alternativer" und schien kassieren zu wollen. Da wir nicht beabsichtigten dort zu bleiben, brauchten wir auch nichts bezahlen. Wir hätten ihm auch nur sehr ungerne Geld gegeben, da wir bezweifelten, dass er dazu überhaupt befugt ist - schließlich schien er keinen Schlüssel zur Rezeption zu haben und fing uns draußen ab. Vielleicht ist das eine neue Einnahmequelle dieser Typen... Man sollte sich auf jeden Fall einen entsprechenden Ausweis / Bevollmächtigung zeigen lassen...

05.01.16: Heilig. Drei Könige: Morgen ist hier Feiertag - genau wie im Süden Deutschlands. Dies ist der Tag bzw. die Nacht der Geschenke - zumindest war es so früher. Mittlerweile hat es sich mit anderen Gepflogenheiten gemischt und es gibt auch schon zu Weihnachten das eine oder andere Geschenk. Vor mehreren Jahren wurden wir von einem spanischen Freund eingeladen im abgelegenen Norden der Insel uns diese Fiesta anzusehen. Es begann abends auf der Plaza mit dem Aufmarsch der 3 Könige welche in blumigen Versen nach dem Neugeborenen fragten und setzte sich dann in der Kirche fort, wo der Herr Priester eine (für die vielen Kinder und uns) endlose Predigt hielt. Die Kinder wurden immer unruhiger. Die 3 Könige erschienen und begrüßten dann "Maria und Sohn" ausgiebigst. Die Kinder wurden noch unruhiger und dann kam die Erlösung in der Form, dass die 3 Gekrönten auf die Empore stiegen, sich gefüllter schwarzer Müllsäcke bemächtigten und den Inhalt auf die unten schon sehnsüchtig wartenden Kinder regnen ließen. Damit war die Veranstaltung beendet, denn die Kinder interessierten sich nicht mehr wirklich für den Priester, sondern waren mit der Sicherung der Süßigkeiten und anderen Geschenke durch Flucht nach draußen beschäftigt. Unser Freund meinte, wir sollten nun unbedingt am Dorfplatztanz in den Feiertag teilnehmen. Da es bereits nach Mitternacht war und der Heimweg ca. 1 Std. dauert, verabschiedeten wir uns. Es war schon ganz nett zu sehen wie man dort die Tradition pflegt und das ganze Dorf an der Veranstaltung teilnahm. Unser zwischenzeitlich verstorbener Freund war nicht für seine Religiosität bekannt, trotzdem war ihm wohl dieses traditionelle Ereignis wichtig.

03.01.16: Feiertagsversenkung / Ginster: Wir sind wieder aufgetaucht aus unserer "Feiertagsversenkung"  bzw. konkret aus unserer Wochenendhütte im Norden der Insel. Es hatte wahrhaftig in der Nacht vom 26. auf den 27.12. stark geregnet - verbunden mit einem heftigen Südsturm. Diese Stürme aus Süden sind sowieso i.d.R. heftiger als unser Nord-Ost-Passat, welcher auch schon mal kräftig blasen kann. Bei diesen Stürmen, verbunden mit Starkregen, da schaut man schon mal sorgenvoll auf den Garten und die Pflanzen. Es ist aber alles gutgegangen und am 27. bekrabbelte sich das Wetter wieder und dann war es bis heute nur noch eitel Sonnenschein. Ganz besonders lieben wir den "weißen Ginster", welcher insbesondere in den nördlichen Regionen üppig wächst (gibt es aber auch woanders - aber eben nicht so viel). Jetzt blüht er wieder. Die ganze Gegend riecht betörend und ein kleiner Zweig in der Vase verströmt im Zimmer einen wunderbaren Geruch. Wir sind eigentlich erstaunt, dass noch kein Parfümeur sich dieser Duftnote angenommen hat - jedenfalls kennen wir kein solches Parfum. Ein lieber Freund und Gast, mit welchem wir vor Jahren zur Ginsterblühte dort wanderten, war so hin und weg, dass er uns nach einem Schlafsack fragte und meinte, er wolle die kommende Nacht unter einem Ginsterstrauch  schlafen... Leider konnten wir ihm nur raten sich einen Zweig neben sein Bett zu stellen. In manchen Jahren mischt sich dieser Geruch mit dem der Mandelbäume und dieses Jahr könnte es wieder so sein, denn die Mandeln blühen schon im Norden und zwar beginnt das immer in der Höhe und kommt dann langsam runter in die "Ginsterzone" - da fehlt derzeit nicht mehr viel...

24.12.15: Wünsche / u.a.: Wir möchten allen Gästen und Lesern ein frohes Fest und ein gesundes und glückliches Jahr 2016  wünschen! Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns auch für Ihre Kommentare zu unseren Infos und hoffen, dass Sie die Inselnachrichten auch weiterhin lesen, denn es wäre sonst etwas frustrierend, in einen "luftleeren Raum" hinein immer wieder etwas zu erzählen. Ihre Reaktionen motivieren uns und wir freuen uns hierüber...

Frida / La Tarta: Mit Friede ist das relativ neue Eiskaffee in Los Llanos gemeint - auf der Calle Calvo Sotelo 24. Diese beginnt an der zentralen Plaza und es ist die mittlere Straße, welche von der Plaza aus gesehen Richtung Osten führt. Wir erwähnen dieses Kaffee - in welchem auch Backwaren angeboten werden - der Vollständigkeit halber. Die Eissorten sollen prämiert worden sein und schon entsteht ein Run oder Hype auf dieses Lokal. Ob dies nun so berechtigt ist, wird wohl eine Geschmacksfrage sein. Wir selber haben preiswerter und auch für unseren Geschmack besseres Eis und auch Torten gegessen. Letztere sollten Sie unbedingt bei "La Tarta" in El Paso probieren. Anschrift: Avda. Islas Canarias 12 - geöffnet Di. - Sa. 8.30 - 14.oo Auf jeden Fall gibt es wieder etwas mehr Auswahl auf der Insel welche auch den mitteleuropäischen Geschmack trifft.  

15.12.15: Wetter: Ob Sie es nun glauben oder nicht, wir haben seit ca. 5-6 Wochen einen wunderbaren, milden Sommer mit vielen sonnigen Tagen und ohne Wetterkapriolen. Erstaunlicherweise gab es im September / Oktober div. Regentage, obwohl diese Monate normalerweise voll zum Sommer gezählt werden. Trotzdem wollen wir uns nicht beschweren, da deshalb die Insel wunderbar grün ist und sogar an einigen Mandelbäumen schon Blüten zu sehen sind - dies allerdings meistens im Norden. Im Aridanetal - also in unserer Lage - kommt dies immer später. Auch wir haben in unserem Garten div. Mandelbäume und diese blühen i.d.R. erst im Februar / März. Dies liegt an der Wärme und Trockenheit in unserer Zone. Den Beginn der Blüte beobachtet man immer zuerst in den nördlichen Gegenden und in der Höhe. Die Feuchtigkeit scheint eine große Rolle zu spielen und es ist ja bekannt, dass der Norden da mehr zu bieten hat mit Niederschlägen und Passatwolken. Bedauerlicherweise hat unsere Lage aber auch einen Nachteil für alle Gartenliebhaber: Die Schädlinge fühlen sich auch wohl und werden nicht durch Kälte und Frost gestört in ihrem manchmal übergroßen Appetit. Derzeit kämpfen wir im Gemüsegarten mit kleinen Raupen, welche eine ganze Reihe Salate sich einverleibt haben. Es ist zwar gut, dass diese wieder ausschlagen, aber eigentlich wollten unsere Gäste und wir den selber essen. Sie sehen, auch das Paradies ist nicht fehlerfrei - zumindest nicht aus unserer Sicht - vielleicht aber aus Sicht der Raupen...

13.12.15: Allergien: Vorgestern hatten wir gute Bekannte in eines unserer Lieblingslokale eingeladen. Während des Essens bekam eine Person plötzlich Schwellungen und Ausschlag im Gesicht. Sie aß ein vegetarisches Pastagericht mit gesundem Gemüse und einigen "normalen" Zutaten. Sie wusste, dass sie auf Nüsse allergisch reagiert, vermutete diese aber nicht in dem Gericht und diese waren auch nicht so leicht erkennbar, da sie   gut zerkleinert waren. Bedauerlicherweise hatte sie kein Gegenmittel greifbar, welches man eigentlich als Betroffener immer mitführen sollte. Um es kurz zu machen, es ist trotzdem gutgegangen, war aber sicher erst einmal unangenehm. Diese Begebenheit machte uns nachdenklich, da auf den Speisekarten trotz Deklarationspflicht noch lange nicht immer alle Bestandteile aufgeführt sind. Dies ist sicher auch nicht ganz einfach und vielleicht sogar nicht immer möglich. Wir möchten deshalb alle Allergiker bitten, auch hier auf La-Palma bei der Bestellung der Speisen keine Scheu zu haben und nachzufragen. "Allergie" versteht hier jeder. Es ist unsere Erfahrung, dass man hier sehr offen damit umgeht und sicher keine Probleme bekommen will. Wir hatten schon Gäste mit anderen Allergien und haben immer wieder festgestellt, dass  wenn diese Unverträglichkeiten angesprochen wurden, es leicht war entweder das Gericht zu variieren oder eben ein anderes zu bekommen. 

03.12.15: Stromausfälle: So ist das nun mal auf unserer kleinen Insel: So ca. 8 - 10 x pro Jahr fällt kürzer oder auch manchmal einige Stunden der Strom aus. Daran hat sich seit nun fast 30 Jahren - in denen wir auf dieser Insel Häuser haben - nichts Entscheidendes geändert. Die Gründe sind sehr unterschiedlich und reichen von Gewittern mit Blitzschlägen in irgendwelche Leitungen bis hin zu einfach völlig veralteter Technik. Ein weiteres Problem sind die immer wieder auftretenden Überspannungen. Diese entstehen schon alleine deshalb, weil es auf der Insel nur eine relativ kleine Anzahl von Verbrauchern gibt und davon nur wenige Großverbraucher. Wenn nun einer dieser Großverbraucher ein- bzw. abschaltet, kommt es zu erheblichen Schwankungen und infolge dessen verabschieden sich immer wieder empfindliche Geräte, wie z.B. Elektronik in den Waschmaschinen, Fernseher, Router, Telefone usw. Unserem Nachbarn ging während der Arbeit sein Häcksler kaputt. Da er ein Ingenieur ist, erfasst er die Situation sofort und kontrollierte die Spannung der Stromleitung: Es waren über 300V. Er reklamierte sofort und siehe da, der sonst sehr zugeknöpfte Stromversorger erstattete den Schaden! Dies ist aber beileibe nicht die gängige Praxis. Wir durften bisher immer alle Geräte selber bezahlen. Wenigstens die Telefonica sollte mal Geld in die Hand nehmen und einen ausreichenden Überspannungsschutz ins Netz einbauen. Die üblichen, diesbezüglichen Kleingeräte, welche man überall in den Baumärkten kaufen kann, nützen wenig bis nichts. So bleibt uns allen nur die absolut sichere Möglichkeit, bei Gewitter alle Stecker zu ziehen und zwar sowohl von den Elektrogeräten, als auch von den Telefonen usw. Wenn Sie uns also mal nicht erreichen, schauen Sie in den Wetterbericht und wenn dort Gewitter vorhergesagt werden, erreichen Sie uns evtl. ein paar Stunden nicht...   wir bedauern, können es aber nicht ändern!

27.11.15: El-Remo-Ersatz: OK - es ist eigentlich unmöglich für die 3 Fisch-Cioscos Ersatz zu finden. Es bleibt uns aber dank einiger - oder eines Menschen im öffentlichen Dienst, welcher scheinbar sonst nichts zu tun hatte als das touristische Image der Insel zu schädigen und den Abriss der 3 Cioscos zu veranlassen - nichts sonst übrig, als zu suchen und auch alte, schon länger bekannte Restaurants neu auszuprobieren. Vielleicht hat je der Besitzer oder Koch gewechselt und nun ist es ok ... Wir waren also kürzlich in Bombilla und probierten das "Cocomar". Gemeint ist das "Restaurant" direkt am Meer auf einer Stahl-Stelzen-Konstruktion. Der Platz ist sehr begrernzt - nur wenige Tische sind verfügbar. Aber wenn man nicht unbedingt dann kommt, wenn alle einen Platz suchen, hat man Chancen. Die Sicht ist fast besser als in El Remo. Wir bestellten Calamaris und hofften auf eine Qualität, ähnlich der Calamaris welche wir bei "ANNA" (mittlere Ex-Fischbude El Remo) oft genossen hatten. Siehe da, sie waren zwar nicht ganz so gut, aber durchaus ok - wenn bloß nicht die Portion aus 2/3 Fritten bestanden hätte. Bei Anna gab es 100 % Calamaris d.h. der Teller war voll und reichte bei 2 schlappen Essern auch schon mal für 2 Personen. Auf der Karte war von Fritten keine Rede bzw. nirgendwo gab es einen Hinweis auf die Zwangsbeilage. Wir werden nochmals testen und dann um eine Portion ohne Fritten bitten... Bei einer Südtour kamen wir am Ciosco  in Punta Larga vorbei. Für diejenigen welche nicht wissen wo das ist: Mman fährt über Fuencaliente und Las Indias Richtung Meer und dann die Küstenstr. Richtung Leuchtturm. Rechts gibt es dann den kleinen Weiler Punta Larga, welcher mit seinen Hütten direkt am Meer liegt. Das Ciosco liegt aber oberhalb der Hütten direkt an der wenig befahrenen Str. Der Blick über die Bucht auf das Meer ist sehr gut. Wir probierten div. Tapas und waren eigentlich alle zufrieden. Sicher ist die Küche palmerisch einfach - aber uns hat es geschmeckt. Wir suchen weiter...

25.11.15: "Endemische Gerichte": Wir sind locker befreundet mit - nennen wir sie "Anna". Selbige vertritt - zumindest im Moment - die Ansicht, dass alles was sie auf dieser Insel isst, auch von hier stammen sollte - oder doch zumindest aus Spanien. Übertreiben wir mal, sie würde natürlich kein Eisbein mit Sauerkraut essen wollen - obwohl was wäre, wenn es sich um ein iberisches Schwein handeln würde, welches freilaufend sich von Eicheln und Kräutern ernährt hat - also aus kontrollierter Aufzucht. Das Sauerkraut könnte man dann ja evtl. weglassen, da es sich ja um ein "vegetarisches Schwein" handeln würde.... Auch beim Rindfleisch sollte man ggfl. bedenken, es gibt ziemlich große Herden auf dem Festland und auch hier auf der Insel sieht man sie. Warum also keine Rinderroulade? Damit sind wir beim Auslöser dieser Geschichte. Beim mehrfach empfohlenen Restaurant von "Volkmar" in Cancajos gab es als Tagesgericht Rinderroulade mit köstlichem Rotkohl (u.a. angemacht mit endemischen Feigen). Nein! Das würde sie hier niemals essen wollen - und uns läuft schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen. Wir wollen nicht langweilen - es gibt noch genügend andere Gerichte welche sowohl in Deutschland, als auch auf La Palma zu Standardgerichten zählen. Wenn "Anna" es also ganz konsequent machen will, müsste sie anfangen Gofio  und Bienmesabe zu essen. Gofio ist eine - zumindest für uns - geschmacklose Mehlspeise, welche früher im Sack aus Ziegenleder mit Wasser vermischt und durchgeknetet wurde. Bienmesabe ist ein fürchterlich süsser und damit ungesunder Nachtisch. Sicher kann man Kaninchen- und Ziegenfleisch noch in manchen Restaurants bestellen. Aber bei "Anna" fällt das Kaninchen sowieso flach, weil sie früher einmal ein Hauskaninchen in der Wohnung gehalten hat und die Ziege sollte um Gottes Willen nicht nach Ziege schmecken - besser nach Schwein o.ä. Man meint, da bleibt fast nur noch Fisch - bitte mögl. ohne endemische Gräten. Wenn der dann als "Filete"  in großen Kartons angeliefert wird, ist der schon wieder nicht von hier. Die geliebte Seezunge auf der Speisekarte stammt leider auch nicht von hier. Gott sei Dank gibt es noch einige hiesige Fische welche nicht aus einer Zucht stammen - aber unser Eindruck ist, es werden immer weniger angeboten. Liebe Anna - bevor Du verhungerst, solltest Du noch mal über Deine Essensgewohnheiten auf der Insel nachdenken....

15.11.15: Tazacorte - Hafen: Eigentlich wollten wir über etwas anderes schreiben, aber unser heutiger Besuch im Hafen von Tazacorte war so beeindruckend, dass wir unserem Herzen Luft machen müssen. Da steht er nun, dieser riesige Fracht- und Fährhafen und weit und breit ist keines von den vorgesehenen Schiffen zu sehen. Der neue Teil ist abgesperrt für Fahrzeuge und es ist eine riesige, asphaltierte Fläche entstanden - vermutlich für die hunderte von Fahrzeugen welche von hier aus in die ganze Welt wollen... In diesem neuen Teil schwimmen an der Stelle wo die Schiffe anlegen sollten 2 Fischzuchtbecken. Hieraus ist zu schließen, dass wohl auch in den kommenden Monaten/Jahren nicht mit dem entsprechenden Betrieb zu rechnen sein wird. Was für eine Geldverschwendung! Da vollzieht man Uraltgesetze (Küstengesetz aus den Siebzigern), reißt die unscheinbaren  und überall beliebten 3 Kioskos in El Remo ab, weil die Küste nicht verschandelt werden soll und baut dann eine pompöse Konstruktion aus Beton  direkt ins Meer welche niemand braucht.. Was sagen denn die Väter des Küstengesetzes zu einem solchen Mist? Der alte, schon nicht benutzte Fähr- und Frachtanleger wurde heute von ca. 20 Anglern zum Wettangeln genutzt. Da freut man sich doch als europäischer Steuerzahler und trinkt sich einen Cortado o.ä. in der Hafenkneipe um den Frust herunter zu spülen. Danke liebe EU, dass ihr so sorgsam mit unserem Geld umgeht und jeden Unsinn finanziert, ohne zu prüfen ob es sinnvoll ist! Vielleicht geben wir Euch mal unsere Konto-Nr. und ihr finanziert uns auch das Unkrautzupfen in unseren Gärten - ist auch enorm wichtig für die Insel, damit diese nicht verunkrautet...

13.11.15: Wifi: Nachdem es uns gelungen ist im Frühjahr die hiesige DSL-Verbindung zu bekommen, haben wir nun den nächsten Schritt tun können und eine Wifi-Antenne montiert. Zur Zeit ist es möglich in beiden Häusern hierüber ins Internet zu gelangen. In den nächsten Tagen folgt noch das Appartement. Da die Datenmenge eingeschränkt ist, sind normale Arbeiten (E-Mails - Wetterberichte usw.) möglich. Nicht möglich ist jedoch Musiktitel, Filme u.ä. herunterzuladen. Da diese Möglichkeit kostenlos ist und auf dieser Insel nichts dauerhaft perfekt klappt in Bezug auf Telefonverbindungen, haben die Nutzer leider keinen "Rechtsanspruch" auf diese Leistung. Wir bitten um Verständnis. Ganz kritisch wird es, wenn z.B. irgendwo in der Nähe ein Gewitter aufzieht. Dann bleibt nichts anderes übrig als alle Stecker zu ziehen. Die Telefonica ist zwar groß im kassieren - aber winzig in Bezug auf Investitionen. Wir selber haben schon div. Telefonanlagen im Laufe der Jahre erneuern müssen, weil nicht nur Überspannungen im Stromnetz ein Problem sind, sondern auch im Telefonnetz. Da sind wir hier fast ein "Dritteweltland"

11.11.15: Essenge(he)n: Vielleicht haben auch Sie das Essengen und müssen Essen gehen von Zeit zu Zeit. Wir gehen öfters mit lieben Gästen und probieren gerne alte und neue Restaurants aus. Heute waren wir nach einigen Monaten mal wieder im "Carmen" (Urbanisation Celta / ein paar Meter oberhalb der Hauptstr. welche von El Paso nach Los Llanos führt). Die Küche war wieder wirklich sehr gut. Leider aber verkleinerten sich die Portionen seit unserem letzten Besuch und es trifft nun der Spruch zu: Große Teller mit übersichtlichen Portionen. Wir empfehlen das Restaurant trotzdem, denken aber man sollte schon eine Vorspeise einplanen wenn der Appetit groß ist - auf jeden Fall aber probieren Sie mal ein "Postre" ( Nachspeise). Das inselübliche "Principe Alberto" wird in einer Schokoladenschale serviert - schmeckte hervorragend! Ansonsten wurden u.a. endemische Kaninchen, nicht endemischer Hirsch, Forelle usw. angeboten. Es hatte allen gut geschmeckt und es wurden auch - dank Nachspeise - alle satt! Leider war die freundliche Bedienung etwas überfordert und wir saßen 3 Std. für 1 Hauptgericht und die Nachspeise auf zwar bequemen Stühlen, wären aber nach 2 Stunden gerne fertig gewesen. OK - es war viel los, da der Abend mild und die Terrasse gut besetzt war. Eine Bedienung zusätzlich wäre nicht schlecht gewesen. Nun denn, wir werden sicher erneut testen und berichten.

08.11.15: Leuchtturm Fuencaliente: Die Rede ist vom alten Leuchtturm, welchen man zu einem Meeres-Biologie-Museum umgebaut hat. Wir hatten einen Besuch dort schon länger vor, aber ihn immer verschoben weil wir dies als nicht besonders wichtig angesehen haben und wurden - wenn wir ehrlich sind - in dieser Meinung mehr oder minder bestätigt. Gegen Eintrittsgebühr betritt man einen abgedunkelten Raum in welchem der verglaste, beleuchtete Boden den Blick auf einen nachgestellten Meeresboden freigibt. Dort befindet sich ein Haufen Zivilisationsmüll kombiniert mit Müll aus der Schiffahrt. Pardon, in einer Vielzahl von TV-Reportagen ist dieses Problem bereits hinlänglich breitgetreten und sollte mittlerweile auch den dortigen Besuchern bekannt sein. Dann hängt ein Delphin in einem Netz von der Decke - wir wissen nicht, ob der jemals das Meer gesehen hat oder nur gut nachgebildet war. Und irgendwann läuft ein Film ab über die Tiere und Pflanzen im dortigen Meeres-Naturschutzgebiet. Weltbewegend Neues ist Fehlanzeige und schöne bunte Unterwasserbilder kann man auch woanders finden - ohne Eintritt... Bedauerlicherweise gibt es den dazugehörigen Filmton nur in Spanisch oder Englisch. Das ist wieder einmal typisch für unsere Inselverantwortlichen. Man weiß genau, dass die allermeisten Gäste der Insel Deutsche bzw. Deutschsprachige sind und ist nicht in der Lage auch einen deutschen Kommentar anzubieten. Viele ältere Touristen, welche vielleicht vor Jahrzenten in der Schule Englisch hatten - in nicht gerade in Meeresbiologie - haben dann Schwierigkeiten dem Kommentar zu folgen... Und noch was, eine Sitzgelegenheit wäre nicht schlecht, denn einige fußkranke Wanderer oder ältere Menschen nehmen bereits vor Filmende Reißaus. Persönliches Fazit: Hat vermutlich viel Geld gekostet welches man anderswo hätte sinnvoller einsetzen können...

03.11.15: Palmerische Sonntags-Feiertage: Nun fiel mal wieder ein Feiertag auf einen Sonntag - nämlich Allerheiligen auf den 01.11. Da fühlt sich jeder anständige Palmero doch glatt betrogen und daher stellte man schon vor langer Zeit die hemdsärmelige Regelung auf, dass in einem solchen Fall der Feiertag bitteschön am Montag nachgeholt werden muß. Das ist doch sehr arbeitnehmerfreundlich - oder? Diese Regel gilt grundsätzlich für alle wichtigen Feiertage - kirchliche und auch staatliche. Nun muß man wissen, dass die Urlaubsansprüche nicht so sind wie z.B. in Deutschland - daher wollen wir ihnen das gönnen. In der Regel haben auch die größeren Lebensmittelläden vormittags geöffnet und in den Touristenorten sowieso. Es wird also niemand verhungern!

31.10.15: Bauchspeicheldrüsenkrebs: Einen sehr lieben Freund und langjährigen La-Palma-Gast hat es erwischt und wir wollen an dieser Stelle rundfragen, ob irgendein Leser einen Tipp hat, welchen wir umgehend an unseren Freund weitergeben würden. Grundsätzlich sehen 3 spezialisierte Kliniken keine Hoffnung mehr und geben ihm noch wenige Wochen / Monate. Sicher hat er sich mit seiner langjährigen Diabetes nicht immer an das gehalten, was er hätte tun müssen. Aber das ist Schnee von gestern. Er ist zwar kein Armer, aber was nützt das, wenn es evtl. nichts gibt was noch helfen könnte. Falls also einer unserer Leser einen Rat / Tipp hat, so wären wir für einen Anruf (02166-43801) oder eine Mail (lapalma-ferienhaeuser@gmx.de) sehr dankbar.

Wir bitten um Entschuldigung für diesen sehr persönlichen Beitrag, welcher nur indirekt mit der Insel zu tun hat. Wir wollen aber jede Möglichkeit nutzen um zu helfen - auch wenn es vielleicht zu spät sein könnte.

30.10.15: Restaurantbesuche: Es sind Freunde auf der Insel und da nutzen wir schon mal die Gelegenheit und probieren ein neues, oder lange nicht besuchtes Restaurant aus, bevor wir dieses unseren Gästen empfehlen - oder eben nicht. Der Vorteil ist, 4 Gaumen schmecken zuverlässiger als vielleicht nur 2. Weil uns leider unsere geliebten Kioskos in El Remo abhanden gekommen sind - siehe 26.10. - suchten wir in Tazacorte Puerto Ersatz. In diesem Ort zählt schon lange zu unseren Favoriten das "El Trebol"., welches neuerdings mittwochs geschlossen ist. Wir versuchten also den nächsten Nachbarn, das "Teneguia", welches wir früher öfters besuchten. Nun wird es etwas schwierig, weil wir uns nicht unbedingt in die Nesseln setzen wollen. Aber soviel sei gesagt: Keiner von uns meinte etwas vermissen zu müssen, wenn man dort nicht so schnell wieder einen Versuch startet. Leider gab es für unsere 4 Gaumen nichts Erfreuliches zu vermelden - schade! Dann hatte man uns zu einem Besuch im Restaurante "Thai" in Cancajos (im Hotel Las Olas) geraten und da wir u.a. auch diese asiatische Küche mögen und die Köchin vor einiger Zeit in Bombilla (bei Puerto Naos) ein Kiosko betrieben hatte und wir dort auch zufrieden waren, probierten wir heute erneut. Nun ist die asiatische Küche nicht jedermanns Sache, aber es gab auch die Internationale Küche. Wir aber wollten was Asiatisches haben. OK - die Frühlingsrollen kennen wir auch mit Sojasprossen - aber vielleicht waren die nicht zu bekommen und wurden durch Kohl ersetzt. Wir waren trotzdem zufrieden. Dann aßen wir Huhn mit süß-saurer Soße und unsere Begleitung teilweise ganz vegetarisch bzw. auch fischig und alle waren zufrieden. Unsere Anna aus El Remo hatte für unseren Geschmack bisher die besten Calamaris der Insel und die im Restaurante "Thai" angebotenen waren sehr dicht an dieser Qualität - sehr erfreulich. Wir werden dort sicher wieder mal vorbeischauen.

28.10.15: Air-Berlin: Wir wollen unseren Kommentar vom 09.08. zu diesem Thema ergänzen: Es scheint so (nicht sicher) zu sein, dass die Air-Berlin evtl. "ungeschoren" über den Winter kommen könnte. Wie das Bundes-Verkehrsministerium - bzw. der Minister - verlauten ließ, besteht derzeit wenig Interesse sich mit den Kombiflügen (Etihat - Air Berlin) zu befassen. Vermutlich läuft es auf eine Verlängerung hinaus und somit hätten die Araber evtl. doch Interesse weiterhin Air-Berlin zu helfen. Ob es wirklich so kommt, kann derzeit niemand sagen, aber es besteht mehr Hoffnung als noch vor wenigen Monaten.

26.10.15: El Remo :  Wenn Dummheit mit einem Orden belohnt würde, hätten wir jetzt einen Vorschlag zu machen und würden die Orden kiloweise an die Zuständigen vergeben. Vor wenigen Wochen hat der Amtsschimmel wieder zugeschlagen. Unsere geliebten (zumindest 2) drei Kioske am Meer in El Remo wurden durch die Behörden plattgemacht. Alle drei mussten jeweils ihren Kiosk auf eigene Kosten abreißen. Zur Begründung wurde ein Küstengesetz aus den 70iger Jahren aus der Mottenkiste geholt, welches für ganz Spanien gilt und in Kurzform besagt, dass innerhalb von 100 Metern ab der Wasserlinie keine Gebäude stehen dürfen außerhalb städt. Urbanisationen. Voriges Jahr noch asphaltierte man noch die Dorfstraßen und legte Kanal u.ä. um vermutlich den Nachweis einer städt. Urbanisation zu erbringen. Hierbei wurde wohl mehr oder minder bewusst "vergessen", die 3 Kioske in die Maßnahme zu integrieren. Sinnigerweise hat die Bürgermeisterin von Los Llanos dort auch eine "Hütte" im "Wohnbereich" und siehe da, dort wurde nicht abgerissen... Es ist bekannt, dass woanders in Spanien bei solchen typischen Bauten zwar der Zeigefinger erhoben wurde, aber man "genehmigte" noch einige Jahrzehnte den Betrieb. Klar, die Betroffenen hätten sich mit Anwalt usw. wehren müssen. Leider aber herrscht wohl immer noch bei vielen Palmeros die "Francomentalität" - wonach es besser ist still zu leiden. Touristisch ist nun der Insel ein schönes Stück Ursprünglichkeit verlorengegangen und wir hoffen nun, dass vielleicht ein Betroffener praktisch in der 2. Reihe wieder etwas eröffnet. Außerdem sind nun mal eben 20 - 25 Arbeitsplätze ohne Not futsch... Liebes Spanien, so klappt das nicht mit der Arbeitslosigkeit!!! Bestimmt 90 % unserer Gäste und wir selber auch sind traurig und wir fragen uns, ob das denn wirklich sein musste, zumal in Tazacorte zwischen Caldera - Auslauf und Hafen ein neues Appartementhaus seit Jahren in einer nicht bebaubaren Zone steht und abgerissen werden müsste!

26.09.15: Kastanien und Kiefern: Passend zur Pilzsaison beginnt nun langsam auch die Kastanienzeit. Auf La Palma gibt es div. kleine und größere Kastanienwälder und viele Palmeros gehen sammeln. Wer sich nicht bücken will, kann sie auch auf den div. Märkten kaufen. Aber Achtung: Man weiß dann nicht wie alt sie sind und da bevorzugen wir die selbstgesammelten Früchte. Sicher sind sie stachelig und man ist gut beraten sich vernünftige Handschuhe mitzunehmen. Nach Waldbränden schlagen auch die Kastanien wieder von unten aus der Wurzel aus. Leider werden das dann Büsche wenn nicht der Gärtner mit der Schere nachhilft. In den Restaurants werden jetzt auch wieder Gerichte mit Kastanien angeboten. Sie sollen auch sehr gesund sein, zumindest meinen das die Palmeros und wir glauben, da liegen sie nicht falsch. Bei Waldbränden fallen uns natürlich sofort auh wieder unsere geliebten Kiefern/Pinien ein. Weitaus die meisten Bäume - insbesondere die dickeren, älteren schlagen wieder aus. Da fällt uns der Kommentar eines Reiseführer-Schreiberlings ein, welcher in einem renomierten Reiseführer schrieb, diese Pinien mit den kurzen Ästen (wohlgemerkt: KURZE ÄSTE) sei eine "endemische Sorte" der Insel... Dass die beim letzten Brand zuvor langen Äste bei diesem Ereignis gekürzt wurden, wusste er scheinbar nicht. In diesen Reiseführern wird teilweise ein regelrechter Mist verzapft von Pseudo-Insidern, welche zum Schreiben des Buches mal 2 oder 3 Monate auf der Insel Urlaub gemacht haben. Aber zurück zum Thema: Kiefern. Haben Sie sich schon mal die Nadeln angesehen. Ein Büschel besteht aus 3 Nadeln. Woanders haben sie nur 2. Auf diese Weise können sie die Wolken besser "melken" d.h., die Passatwolke zieht durch den Wald und mit 3 Nadeln kann man mehr Feuchtigkeit abstreifen als mit 2 Nadeln. Die Tropfen fallen dann zu Boden und der Baum bekommt genügend Flüssigkeit. Ja und was der Baum nicht braucht sickert in den Boden und so bekommen wir unser tolles Wasser. Es werden sog. Galerien (Schächte) in den Berg getrieben und dort wird das Wasser gesammelt und später in langen Kanälen und Rohren abtransportiert.

20.09.15: Flüchtlinge: Ja auch auf La Palma scheint dies ein Thema zu werden. Seit Tagen wird spekuliert und scheinbar ist es auch schon entschieden, dass der Insel von der Regierung Flüchtlinge zugewiesen werden. Wenn man bedenkt, dass in der Vergangenheit viele Palmeros in andere Länder aus wirtschaftlichen Gründen ausgewandert sind, so sollte eigentlich das Mitgefühl der Einheimischen, für Menschen deren Leben bedroht ist, groß sein. Wir sind gespannt, wie sich diese Seite der Medaille entwickeln wird. Falls geplant ist, die Menschen auf La Palma zu belassen, ist die andere Seite der Medaille: Kann man auf einer so kleinen Insel - ohne Industrie und wenigen Verdienstmöglichkeiten - den Menschen eine Perspektive bieten? Sicher gibt es da die Landwirtschaft und dort insbesondere die Bananenplantagen. Aber die leiden wirtschaftlich nun schon seit Jahren und werden subventioniert. Im Tourismus kann man sich nennenswerte Möglichkeiten derzeit zumindest auch nicht recht vorstellen - von einigen Putzstellen und gärtnerischen Tätigkeiten abgesehen. Sollte das dann zu Lohndumping führen, wird sicher schnell die Stimmung kippen... Wir sind gespannt. Überwiegend untergebracht werden sollen die Flüchtlinge in der weitestgehend stillgelegten Kaserne auf der Ostseite zwischen St. Cruz und dem Flughafen. Das scheint sinnvoll, weil dort genügend Platz ist und die Hauptstadt fußläufig erreichbar ist. Was allerdings Flüchtlinge in der Gemeinde Garafia sollen, verschließt sich uns, da die Menschen dort selber kaum Arbeit haben. Einziger Vorteil, sie könnten dort "zur Ruhe kommen" - was sicher auch etwas wert wäre...

14.09.15: Pilze: Viele Gäste sind ganz überrascht wenn wir ihnen erzählen, dass es auf der Insel Pfifferlinge, Steinpilze und viele andere essbare Pilze gibt. Unter anderem gibt es einen sehr verbreiteten gelben Bovisten - jedenfalls würden wir ihn so bezeichnen. Er ist klein und steht oft am Wegesrand und man muss ihn nur einsammeln. Er sollte noch fest und innen weiß sein. Die Palmeros schneiden ihn in Scheiben und braten ihn mit Knoblauch in der Pfanne. Er schmeckt ganz gut. In einigen Gebieten wächst der Blutreizker, der schon als junger Pilz giftig aussieht (er ist nicht giftig) und die grünliche Farbe macht ihn nicht besonders sympathisch. Trotzdem schmeckt er. Die Palmeros meiden ihn wegen seines Aussehens - das finden wir ganz gut... Häufig sieht man auch den Maronen-Röhrling. Jung geerntet schmeckt er ausgezeichnet. Empfindliche sollten die Haut vom Schirm abziehen. Jetzt im Herbst ist - genau wie in Deutschland  - Pilzzeit. Wichtig ist ein Regentag und die anschließende Wärme. Leider kennen wir nicht sehr viele Pilze und lassen dann lieber trotz Pilzbestimmungsbuch die Finger davon. Wir haben einen Gast, welcher sich gut auskennt und häufig in der Pilzzeit bei uns Urlaub macht. Das Wandern mag zwar des Müllers Lust sein, aber der Pilzsammler kriecht dann lieber durch die Büsche.

27.08.15: Jagdsaison: Bald ist wieder Jagdsaison auf La Palma. In Ermanglung größerer Objekte ballert man auf ausgemergelte Kaninchen und das i.d.R. mit Schrotladungen. An einigen Stellen der Insel findet man auf markanten Felsen " Caza controlada". Dies bedeutet, dass dort im Gebiet die Jagd kontrolliert oder reglementiert ist. Das Wort "Caza" bitte nicht mit "Casa" = Haus verwechseln. Nach unseren Beobachtungen ist das mit dem "reglementieren" nicht wörtlich zu nehmen, wie sonst passieren immer wieder Jagdunfälle - oder liegt es am fehlenden Großwild, dass hin und wieder Jagdhunde und selten - aber immerhin auch - Menschen etwas abbekommen? Während unserer Bauzeit merkten wir, dass einer der Maurer plötzlich fehlte und seine Kollegen erzählten, man habe auf der Jagd ihn am Auge verletzt. Also tragen Sie in dieser Zeit nicht unbedingt Tarnkleidung im Wald - ganz besonders nicht samstags oder sonntags, wenn die "Sonntagsjäger" unterwegs sind. Fast immer sind die Schrot-"Scharfschützen" mit Hunden auf der Jagd, welche kläffend die Kaninchen in den meist unwegsamen Schluchten aufspüren und - wenn sie brav sind - Herrchen vor die Füße legen (sollten). Mancher Hund wittert jedoch die Freiheit und macht sich mit dem Proviant aus dem Staub... Wenn Sie also mehrere Hunde kläffen hören, sind die Jäger nicht weit und wir empfehlen sich dann nicht anzuschleichen, sondern sich durchaus bemerkbar zu machen. Übrigens sind die "dürren" Hunde - mit wirklich ganz, ganz wenigen Ausnahmen - völlig harmlos und lassen sich mit einer Handbewegung verscheuchen bzw. wedeln freundlich mit dem Schwanz. Unser Freund Santi hatte uns vor Jahren mal angeboten an einer Jagd teilzunehmen und wir mussten uns div. Ausreden einfallen lassen - ohne ihn dabei vor den Kopf zu stoßen. Schließlich ist so ein Geballer ein großes Ereignis... Nur eben nicht für uns!

22.08.15: Falschgeld: Einer Pressemitteilung entnehmen wir, dass in Europa eine eklatante Zunahme von Blüten zu verzeichnen ist - insbesondere 20er und 50er Euro-Scheine. Es sollen ca 40 % mehr sein als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Leider ist auch sporadisch unsere Insel betroffen. Meist allerdings merkt man die Fälschung schon am Papier. Vor einigen Jahren tankte ein ankommender Gast an der Flughafen-Tankstelle, bezahlte mit einem großen Schein und bekam mehrere Scheine zurück. Der unterste Schein - ein 50er - war eine Blüte. Er merkte dies erst, als er am gleichen Tag mit diesem Schein in einem Laden bezahlen wollte und die Kassiererin die Annahme verweigerte. Eigentlich hätte sie den Schein nicht mehr rausrücken dürfen. Sie war aber sehr nett und glaubte dem Gast, dass ihm der Schein selber untergeschoben sei und wollte ihm die Chance lassen ihn zurückzubringen. Zusammen mit Anna von Autos Ferraz ging er zur Tankstelle. Es war die gleiche Bedienung anwesend wie bei der ersten Tanke. Diese bekam einen roten Kopf (sie wusste wohl was sie gemacht hatte...) - und entschuldigte sich und sagte später zur Anna, ihr sei der Schein auch von einem ankommenden Touristen untergejubelt worden... Vermutlich hat sie das dann beim nächsten Tanker erneut versucht...  

20.08.15: Bankautomaten: Einer Pressemitteilung entnehmen wir, dass die spanische Regierung einem großen Bankinstitut untersagt hat für Abhebungungen am Bankautomaten einen Aufschlag von 2 Euro zu nehmen. Auch die anderen Banken planten einen solchen Aufschlag. Es bleibt also bei den bekannten Gebühren. Vielleicht ist das verbraucherfreundliche Verhalten der Regierung auf die im Herbst anstehenden Wahlen zurückzuführen - aber das sollte uns egal sein. Falls die Sozialisten die Wahl gewinnen würden, können wir uns eine Rücknahme dieser Anordnung kaum vorstellen. So gibt es doch mal etwas Positives von einer Regierung zu berichten - nicht immer nur Korruption, Vetternwirtschaft u.ä.

113.08.15: Haarschnitt 6,-- € gefällig? Sie haben richtig gelesen, diese Summe zahlten wir jeweils (meine Frau und auch ich) bei einer alten Friseurin in Garafia - natürlich mit einem (ausnahmsweise mal) satten Zufriedenheitsaufschlag. Nennen wir sie einfach "Carmen", damit sie zukünftig nicht überlaufen wird, was ihr sicher nicht gefallen würde. Wieso nun dieser Preis? Nun denn, die Einrichtung ist taufrisch aus den 60igern - geerbte Anrichte mit Spiegel (teilweise blind), ausgeleiertes Wartesofa und auch kein höhenverstellbarer "Behandlungssessel". Letzteres ist auch nicht nötig, da die sehr freundliche Dame des Hauses den Kopf eines mittelgroßen, sitzenden Menschen in Augenhöhe hat. Jetzt kommen Sie bitte nicht mit Mindestlohn - schließlich ist sie seit vielen Jahrzehnten selbständig, die Einrichtung schon an die 100 x abgeschrieben und die Räumlichkeiten sind im eigenen Haus. Außerdem - und das gilt auch für Friseure in Deutschland - rechnen Sie mal die Zeit nach welche für Ihren Kopf verbraucht wurde. Dann mal Anzahl der Köpfe welche in einer Stunde geschoren wurden. Da kommt dann doch schon was zusammen.  Klar, unsere liebe "Carmen" ist schon einige Jahre in Rente und macht das vermutlich um sich einerseits die Rente aufzubessern und andererseits um am Dorfklatsch teilzuhaben. Egal - wir sind sehr mit ihr und ihrer Kunst zufrieden, auf der Straße werden wir noch gegrüßt - also auch wiedererkannt - und wir meinen, auch noch ein gutes Werk zu tun.

10.08.15: "Das alternative Duzen": Vielleicht sind wir von gestern - oder sogar vorgestern. Aber wir sind einerseits ganz gerne von gestern, wenn wir das auf Umgangsformen beziehen. Auf der Insel scheint es in  Aussteigerkreisen (oder Pseudo-Aussteigerkreisen) besonders schick zu sein alle Menschen um sich herum zu "Duzen". Die Duzer sind zu 90 % Landsleute - nicht dass Sie meinen, es könnte an der Sprache liegen. Sie - die Aussteiger - wissen also was sie sagen... Vor etlichen Jahren gipfelte diese (Un-)Sitte für uns in einem von Deutschen geführten Restaurant, in welches wir mit unserem 85-jährigen Onkel eingekehrt waren. Wenn man nur uns geduzt hätte, so hätten wir dies achselzuckend in Kauf genommen - aber den alten Onkel, welcher in seinem Leben trotz Krieg und armer Nachkriegszeit es immer wieder auf die Beine geschafft und schon eine ansehnliche Lebensleistung vollbracht hatte - dieser wird nun von einer flippigen Bedienung auch geduzt. Pardon, aber wir haben uns schon etwas geschämt den Onkel in dieses Restaurant entführt zu haben... Wir meinen, wenn die Chemie stimmt, man sich öfters sieht und sympathisch ist und wenn dann - wie sonst üblich - der Ältere das Duzen vorschlägt und auch der Jüngere damit einverstanden ist, so ist das eine gute Sache und kann Vertrauen aufbauen. Also liebe alternative Aussteiger: Bitte bremst Euch - untereinander könnt ihr machen was ihr wollt - aber lasst uns bitte außen vor!

09.08.15: Fluglinie: Wichtig für alle Interessenten und Gäste welche schon gebucht haben: Wir wollen uns keine juristische Laus in den Pelz setzen und verweisen lieber auf einen Artikel in der "Wirtschaftswoche" Ausgabe 33 vom 07.08.15 und die Seite 6. Bedauerlicherweise ist die dort aufgeführte Fluglinie wohl derzeit diejenige, welche La Palma und Deutschland ziemlich gut verbindet. Es wäre hart, wenn sie ausfallen würde. Klar, andere Gesellschaften könnten schon in den Startlöchern stehen - nur wissen wir das derzeit nicht. Dann noch der evtl. finanzielle Verlust der Fluggäste, welche bereits gebucht haben. Die Aussichten scheinen nicht gerade rosig... Kurzfristig ist vielleicht alles noch kein Problem - längerfristig würden WIR uns anderweitig entscheiden.

19.07.15: Falken-Nachtrag / Echsen: Noch ein ironischer Nachschlag zum Thema Falken. Wir erwähnten die Einwände einiger Palmeros gegen die Falken: Die Käfigvögel würden bei Ansicht der Falken vor Angst tot von der Stange fallen. Vielleicht platzen sie aber vor Neid auf die Falken, dass diese so herrlich frei durch die Lüfte schweben und fliegen können/dürfen...

Gäste welche noch nie auf den Kanaren waren - und dann überwiegend die weiblichen Gäste - blicken schon mal etwas - na sagen wir mal - irritiert auf unsere Echsentierwelt. Wir erklären dann, dass alle Echsen völlig harmlos und sogar teilweise nützlich sind. Man wird 2 Arten zu Gesicht bekommen - einmal die abendaktiven, grauen Gecos (Geckos)  und dann die tagaktiven, schwarz-blauen und gelb-grün gemusterten Lagartas (-tos). Die Geckos sind oft in den Häusern anzutreffen und freuen sich sehr über jede Art der Beleuchtung welche Motten u.ä. Getier anzieht, um dann blitzschnell zuzuschlagen - sind also sehr nützlich. Sie haben Saugnäpfe an den Füßen und können so auch kopfüber laufen und da beginnt die Angst einiger Zweibeiner: Wenn die nun runterfallen - möglichst noch während ich friedlich im Bett schlafe... Die Angst ist wegen der beschriebenen Saugvorrichtungen an den Füßen völlig unbegründet und wir selber haben in den vielen Jahren noch keinen von der Decke fallen sehen. In einem unserer Häuser - welches wir anfangs selber bewohnten - hatten wir einen solchen liebenswerten Gesellen, welcher sein Versteck hinter einem großen Bild hatte. Weil wir ihn wegen seiner Nützlichkeit so mochten, hatten wir ihn geadelt und den Namen "Sir Henry" gegeben. Wenn das TV-Programm wieder einmal nicht so besonders war, konnte man lieber ihm zuschauen, wie er versuchte in die richtige Jagdposition zu kommen. Die anderen Echsen - die Lagartas (-tos) sind oft schreckhaft (wenn sie nicht angefüttert werden), völlig harmlos - aber leider nicht in unserem Garten. Sie lieben div. Obst- und Feldfrüchte - insbesondere die süßen Früchte. Im Nutzgarten wehren wir sie mit einer glatten Blechumrandung von ca. 30 cm Höhe ab. Wenn nicht durch umfallende Pflanzen eine Brücke entsteht, wirkt das zwar nicht hundertprozentig, aber es ist schon eine Verbesserung zu merken. Und nun noch eine nette Geschichte zum Schluß welche uns von spanischen Freunden berichtet wurde. Ein frisch zugereister Ausländer (wer sonst...) wollte seine angebauten Früchte selber essen, legte sich mit einem Gewehr auf die Lauer und hatte hin und wieder "Jagdglück". Dies beobachtete sein Nachbar - ein Spanier mit Humor - und wollte ihn wieder auf den Pfad der Tugend zurückbringen und erklärte ihm: Dies sind alles meine Haustiere und die willst Du doch sicher nicht umbringen. Dies überzeugte und der Ausländer stellte sein Gewehr in den Schrank. Es gibt natürlich auch noch andere Geschichten, denn nicht alle sind so tierlieb wie der zitierte Spanier - aber dazu vielleicht später mehr.

17.07.15: Falken: Wir freuen uns sehr über unsere "Hausfalken". Diese Bezeichnung ist zwar etwas übertrieben, aber sie "stehen in der Luft" über unseren Gärten und jagen dort auch. Bevorzugte Beute sind in erster Linie die auf vorbeifliegende Insekten lauernden Echsen. Wenn die Falken im Sturzflug zu Boden schießen, ist das oft von Erfolg gekrönt. Als wir vor Jahren unser Privathaus bauten, gab es Lieferschwierigkeiten mit den Fenstern und wir verschlossen einige mit Brettern. Ein Falke fand das toll und nistete dann in der Fensterhöhle. Leider hinterließ er auch auf der Fensterbank seine Spuren - aber egal, wir waren auf "unseren" Falken stolz. Vor etlichen Jahren stand in der Inselzeitung ein Artikel, wonach einige Palmeros der Ansicht waren, man müsse die Falken abschießen. Begründung: Sie wären Klein-Vogelhalter, die Vögel säßen in Käfigen und könnten nicht flüchten wenn der Falke in die Nähe käme. Sie fielen dann vor Schreck tot von der Stange. So ist das: Wenn man um sich herum genug Natur hat, verlernt man sie zu schätzen. Dieser Vorschlag ist dann aber in der Versenkung verschwunden - Gott sei Dank!

16.07.15: Trinkgelder im Restaurant: Hin und wieder werden wir zu diesem Thema befragt. Es gibt wohl - zumindestens früher - eine sog. Goldene Regel welche besagt, man gibt kein Kupfergeld! Man sagt, dass sei beleidigend. Was nun die Höhe betrifft, so sind 5 % "normal". Wenn es denn ganz besonders gut war, natürlich auch mehr - aber den "dicken Willi" braucht niemand raushängen zu lassen, dass kommt u.U. noch nicht einmal gut an (Großkotz - Angeber). Zusätzlich zum Trinkgeld und wenn es denn sehr gut war: Loben Sie! Das wird sehr positiv gesehen und man freut sich, wenn Sie als netter Gast wiederkommen und strengt sich an.

10.07.15: Zurück: Wir sind wieder zurück. Es hat länger gedauert als geplant, da wir wegen der Hitze in Deutschland einige Tage in Nord-Dänemark angehängt hatten. In dieser Hitzeperiode gab es auf La Palma 25 - 30 Grad. Da hören wir immer wieder: Ja ist denn im Sommer auf La Palma nicht zu heiß? Dabei wird vergessen, dass der Atlantik die Temperaturen i.d.R. viel besser ausgleichen kann. Und wenn dann noch ein wenig Wind weht, will man eigentlich nicht mehr weg. Norwegen ist schön - leider aber dieses Jahr wohl doch zu kalt und es regnete auch immer wieder. Wir waren schon mehrfach in Norwegen - und auch im Juni. Bisher hatten wir eigentlich überwiegend Glück mit dem Wetter. Dieses Jahr lag noch viel Schnee in den Bergen bis auf 1.000 Höhenmeter herunter. Die Straßen waren zwar fast alle geräumt, aber weil das Thermometer nachts bis nahe 0 Grad in den Bergen fiel, blieb doch ein wenig Unsicherheit in Bezug auf die Weiterfahrt am nächsten Morgen. Leider findet man an den bekannten touristischen Höhepunkten Busladungen von Touristen und das ist erheblich mehr geworden. Außerdem ist es auch nicht jedermanns Sache am Tag einige zig-KM durch Tunnels zu fahren - mal 2-3 KM - aber dann auch mal locker 7 - 8 KM pro Tunnel! Es gibt Tunnels mit Kreuzung drinnen bzw. wir trafen auf einen mit 2 Kreisverkehren. Wir waren so überrascht, dass wir natürlich falsch abgebogen sind. Dann noch die Sache mit dem Wegezoll (Maut). Diese ist in gewissen großen Städten obligatorisch. Unberechenbar sind jedoch die flexiblen, welche bei einer Baumaßnahme solange erhoben wird, bis die Kosten gedeckt sind. Also auch auf  unspektakulären Abschnitten kann es einen erwischen und es gibt dann oft keine Ausweichmöglichkeit mehr. Die Maut wird elektronisch erhoben. Wir meldeten uns vor Einreise bei der Behörde per Internet an und dann wird lustig abgebucht. Gott sei Dank bleibt das aber nicht als bleibende Erinnerung - das wäre auch zu schade bei dieser wunderschönen Natur. Wir wollen nun nicht überheblich sein, aber manche Landschaften erinnern auch zumindest ein wenig an La-Palma - z.B. die Verbindung von Meer, Berge und Wald - nur bei anderen Temperaturen. Wenn dann der Nachtwind über die Schneefelder geblasen hatte und man sich frostig die schöne Pracht ansah, dachte man schon ein wenig sehnsüchtig an "unsere" kleine Insel - die "Isla bonita"!

01.06.15: Urlaub! Lachen Sie nicht, auch wir haben uns unseren Urlaub redlich verdient und wollen nun ein paar Wochen ausspannen und nach langer Pause wieder einmal Skandinavien besuchen. Erreichbar sind wir aber per Mail unter lapalma-ferienhaeuser@gmx.de und stundenweise in dringenden Fällen über eine Rufweiterschaltung der Nr. 02166-43801. Wir danken für Ihr Verständnis!

 

27.05.15: Alle Vögel sind schon da!  Das überrascht uns immer wieder auf La Palma. Es gibt doch viele Vögel - gemeint sind in diesem Artikel die fliegenden Vögel -  die zweibeinigen und erdverbundenen erwähnen wir an anderer Stelle von Zeit zu Zeit. Insbesondere im April tauchen wie aus dem Nichts regelmäßig Schwalben bzw. Mauersegler auf (können wir nicht so genau unterscheiden). Vermutlich sind sie auf der Durchreise - aber wir fragen uns, woher sie gekommen sind? Neben einer Reihe,  uns Mitteleuropäern bekannten Vögeln, gibt es noch eine endemische Krähenart, welche bezeichnet wird als "Grajas" - haben einen rötlichen Schnabel. Mit ein wenig Phantasie könnte man dem Namen auch "Krach" oder "Krachas" entlocken. Wenn diese Vögel in Schwärmen von 100 und mehr konzentriert auftauchen, verstummt jedes menschliche Gespräch... das tierische ist dann um so lauter. Stolz sind wir aber auf ein anderes, fliegendes Exemplar: Eine bzw. mehrere Eulen. Wenn wir im Wohnzimmer zum Sonnenuntergang sitzen und es schon fast dunkel ist, fliegt regelmäßig, völlig lautlos, auf fast immer gleicher Route ein großer Vogel in wenigen Metern Entfernung vorbei. Irgendwo in der Nähe muß ein Nest sein. Über diesen sehr nützlichen Vogel sind wir sehr erfreut, zeigt es uns doch, dass unser Umfeld noch natürlich und in Ordnung ist. Auch unsere Gäste finden das kurze Schauspiel imposant, wenn die Eule ohne einen hörbaren Flügelschlag dahingleitet.

 

23.05.15: Namen  wie Pedro, Antonio, Carlos usw. kennt jeder und sie sind sehr häufig. Manchmal fast zu häufig. Als wir seinerzeit unser Privathaus bauten, waren dort i.d.R. 10 - 12 Handwerker beschäftigt. Die o.a. Namen waren mindestens 2 x vertreten. Da es z.B. schwierig war die Pedros auseinander zu halten, gab es also einen Pedro (das war dann der Star unter seinen Namensvettern) einen Pedrito (der kleine Pedro) und noch einen Pedri (war der Sohn vom Pedro dem 1.). Sinnigerweise hatten wir in dieser Zeit auch noch einen Pedro welcher uns im Garten half. Da kann man fast verstehen, dass einige Eltern auf seltsame Namen für Ihre Kleinen verfallen sind. Was halten Sie von "Superancio"? In unserem Dialekt in Deutschland bezeichnet man einen durch und durch geizigen Menschen als "ranzig" - oder denken Sie an alte Fette/Öle usw. welche diese Bezeichnung auch tragen. Die Krönung fanden wir jedoch, als wir einem Don "Primitivo" vorgestellt wurden. Wie wir den Namen in Deutsch empfinden, brauchen wir wohl nicht erklären. Wir fragten diskret nach und man sagte uns, es sei im Sinne von "einfach" zu verstehen - also nicht anrüchig... Na ja, ob man in Deutschland sein Kind "der Einfache" nennen würde wagen wir auch zu bezweifeln.... Vermutlich sind wohl einige Palmeros mit ihren Namen nicht so einverstanden gewesen, wie sich das die Eltern vorgestellt haben - oder Freunde und Nachbarn haben nachgeholfen. Wir kennen z.B. einen Leo, welcher aber Clemente heißt. Das ganze Dorf sagt Leo zu ihm. Dann gibt es z.B. einen Antonio de Bonifacio - hört sich doch gut an oder? Er heißt aber stinknormal Pedro Lorenzo usw. Und nun stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Kataster und wollen wissen welche Parzelle wem gehört. Das Kataster ist bedauerlicherweise 40-50 Jahre nicht beigeschrieben worden und es stehen viele Tote darin. Nun lesen Sie, die Parzelle gehört(e) einem Clemente und fragen im Dorf nach, wer das denn wohl ist oder gewesen sei. Das gibt ganz schön Verwirrung! Davon können auch wir ein mehrstrophiges Lied singen... Mittlerweile haben wir uns eingewöhnt und tasten uns im Bedarfsfall langsam vor.

13.05.15: Nochmals Heilpflanzen: Vorab eine kleine Begebenheit: Ich hatte vor einigen Jahren mit Nierensteinen zu tun. Diese wurden in einer Klinik zertrümmert. Hiervon berichtete ich Antonia  - der Chefin von dem Restaurant und der Bar El Pino in Puntagorda. Sie meinte, da hätte sie aber etwas ganz Tolles und schickte eine freundliche Palmera los, mir ein Kraut zu holen was wohl zumindest in der Gegend von Puntagorda wächst. Sie bezeichnete dieses Kraut als "Romper Piedras" - also Steinzerkleinerer. Ich solle mir davon einen Tee machen und damit bekäme ich alle Steine weg. Vor lauter Begeisterung mir zu helfen hatte sie vermutlich überhört, dass meine Steine schon weg waren und ich wollte sie nicht enttäuschen, nahm das Kraut und bedankte mich ein halbes Dutzend mal. Nun sind die Steine ja nicht von heute auf morgen entstanden und vielleicht ist es sinnvoll alle paar Jahre eine mehrwöchige Trinkkur zu machen. Ich werde sie nochmals ansprechen und bitten mir zu verraten wo das Kraut wächst - und wer das schon alles überlebt hat. Na ja - Letzteres werde ich mir vermutlich doch verkneifen und lieber mit kleinen Mengen beginnen.

12.05.15: Heilpflanzen: Dass La Palma viel zu bieten hat, wussten wir schon immer. Vor Jahren wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die auf der Insel in rauhen Mengen wachsenden Zistrosen hervorragende Bakterien- und Vierenjäger sein sollen. Man unterscheidet zwischen den schmal- und breitblättrigen Pflanzen. Insbesondere die breitblättrigen Zistrosen sollen sehr heilkräftig sein. Wir sammeln auf unseren Wanderungen die Blätter, gießen einen (nicht besonders schmeckenden - aber trinkbaren) Tee zur Vorbeugung auf und haben eigentlich seit Jahren mit typischen Erkältungskrankheiten nicht viel zu tun. Hin und wieder erwischt es uns auch - aber lange nicht mehr in der Häufigkeit wie früher und wenn es denn kommt, ist es auch schnell wieder vorbei. In der Apotheke kosten entsprechende Pillen aus der Pflanze viel Geld und da haben wir es doch vor Ort ganz gut.

07.05.15: Palmerischer Humor: Vor einigen Jahren besuchten wir ein neues Restaurant. Natürlich wussten wir nicht, was denn nun dem Koch besonders gut gelingen würde. Also fragten wir den Ober: "Was können Sie uns empfehlen (wir meinten Fisch, Fleisch oder Sonstiges)" Schlagfertig antwortete er mit einem breiten Grinsen: "Ich empfehle Ihnen die Rechnung!"  ....

25.04.15: Bajada 2015 : Es ist wieder ein "5er"-Jahr. Alle 5 Jahre - also z.B. 2005 / 2010 und nun 2015 - findet die große Bajada statt. Dies ist das größte Fest der Insel. Viele ausgewanderte Palmeros kommen wieder auf die Insel um an diesem Fest teilzuhaben. Wir selber - als ehemalige Protestanten - haben ein wenig Probleme mit dem emotionalen Zugang zu diesem und anderen kirchlichen Festen dieser Art - aber wir bemühen uns immer wieder. An einem Tag, ca. um die Jahresmitte, wird die "Jungfrau vom Schnee" (eine Heiligenfigur) in einer großen Prozession von der Kirche in Las Nieves heruntergetragen nach Sta. Cruz. Viele Tausende stehen am Straßenrand und warten darauf, dass die Heilige vorbeigetragen wird. Begleitet wird die Prozession von Knallerei als Ausdruck der Freude und - wie kann es im Süden anders sein - mit mancher Flasche Wein - schließlich findet das ja im Sommer statt und da ist sowieso Flüssigkeit angesagt. Es gibt ein größeres Rahmenprogramm über mehrere Tage - u.a. auch der bekannte Zwergentanz. Es ist fast unmöglich für diese Veranstaltung eine Eintrittskarte zu ergattern - geht sicher nur über gute Beziehungen... Auch die Straßen über welche die Prozession stattfindet sind proppenvoll, sodaß wir bei unserem letzten Versuch irgendwann uns die Sache lieber aus der Ferne von einem Mirador (Aussichtspunkt) angesehen haben. Ist vermutlich aber kein wirklicher Ersatz für eine "hautnahe" Teilnahme...

21.04.15: Gewerbliches Mietrecht: Nun wird es eng für einige Geschäfte: Die Mietpreisbremse für gewerbliche Objekte ist gefallen. Diese galt bis zum 31.12.14 und für Objekte welche vor dem 09.05.85 vermietet wurden. Insbesondere in guten Lagen in Spanien sind das nicht gerade wenige - und leider viele mit langer Tradition. Der Eigentümer durfte nur um die allgemeine Inflationsrate erhöhen. Das ist nun sehr plötzlich und ohne jede Übergangsfristen gefallen und es ist zu befürchten, dass die Innenstädte nun von Klamotten- und Fast-Food-Ketten und ähnlich ansprechenden Läden besiedelt werden, weil die alten Mieter die Miete nicht mehr zahlen können. Da werden manche Innenstädte ihren Charakter verlieren. Es wird mit der Schließung von ca. 65.000 Geschäften gerechnet - außerdem dürften ca. 190.000 Mitarbeiter betroffen sein. Klar werden auch die neuen Mieter Leute brauchen - aber so viele? Vermutlich auch zu schlechteren, sozialen Bedingungen. Ob dies nun in der Kriese eine richtige Maßnahme war, bleibt stark zu bezweifeln. Natürlich gilt diese Maßnahme für das ganze Land. Nachschieben wollen wir zu diesem Thema noch unsere Beobachtungen welche wir schon vor Jahren sowohl in Cadiz als auch in Tarifa gemacht haben. Die dortigen, teils sehr schönen alten Markthallen haben sich im Laufe der Zeit immer mehr entleert und bilden eigentlich kaum noch einen Anziehungspunkt für evtl. Käufer. Dies war sicher begründet durch die neu entstandenen, sehr großen  Supermärkte bzw. Discounter - Ketten. Wir können es nicht zurückdrehen und wenn man ehrlich ist, muß man zugeben, dass man mit dem eigenen Kaufverhalten auch diese Entwicklung befördert hat... In unserer Markthalle in Los Llanos ist diese Entwicklung auch schon seit einiger Zeit zu beobachten...

17.04.15: Asphalt im Wald: Vor einigen Tagen wanderten wir wieder einmal im Süden der Insel über ein Teilstück des Wanderweges GR130. Wir starteten in Monte de Luna in Richtung Fuencaliente und nach ungefähr einem Drittel der Strecke trauten wir unseren Augen nicht. Einige hundert Meter des Waldweges waren asphaltiert worden. Dort wohnt niemand und der Nutzen der Asphalt-Orgie ist nicht erkennbar. Genau in diesem Bereich war der nicht asphaltierte Waldweg auch für Normal-Fahrzeuge sehr gut befahrbar. Wenn man also meint einen Asphaltüberschuss zu haben, so gäbe es sicher auf der Insel noch genügend Nebenstraßen in schlechtem Zustand, welche man hätte beglücken und den Anwohnern so etwas "Gutes" tun können. Es ist doch sonst immer Methode, vor den Wahlen sein Herz für angeblich "bedürftige" Straßen und Pisten zu entdecken. Aber an dieser Piste wohnt niemand, den man mit dieser "Wo(a)hltat" hätte bestechen können. Und sowieso, das Wandern auf Asphalt ist nicht des "Müllers Lust"!!!

06.04.15: Hippies: Sicher haben wir nichts gegen alternative Lebensformen - solange dies nicht zu Lasten und auf Kosten anderer Mitmenschen geschieht, nicht lästig ist und nicht ins Kriminelle abgleitet. Derzeit erscheint uns Tazacorte eine Hochburg der Alternativen zu sein und in der Zone zwischen Las Tricias und Sto. Domingo (Garafia) erobern sie leerstehende Höhlen. Vielen Palmeros - zumindest viele von denen welche wir näher kennen - finden diese Entwicklung nicht besonders (um es vorsichtig auszudrücken). In Tazacorte taten sich Geschäftsleute und die Gemeinde zusammen und verschlossen die Höhlen am Weg vom Hafen hoch zum El Time mit Eisenstäben . Scheinbar hält es die "Alternativen" aber nicht davon ab, sich trotzdem irgendwie dort nächtens einzurichten. Wir beobachteten am Abend ein Katz- und Mausspiel: Die Alternativen (ca. 30-40) standen mit Kindern, Hunden und großem Gepäck auf der Promenade und oben auf dem Weg stand die lokale Polizei mit verschränkten Armen. Beide Parteien beobachteten sich und jede hoffte wohl auf ein Aufgeben der anderen Partei. Uns wurde es irgendwann zu langweilig und wir fuhren weg. Man könnte nun sagen, lasst sie doch dort schlafen wenn sie wollen - schließlich wandert dort sicher nachts niemand mehr. Leider aber machen die Alternativen dort auch ihr "Geschäft" und das riecht auch noch am nächsten Tag... In Garafia nun besetzen sie Höhlen - günstigstenfalls mieten sie diese. Es stellt sich dem unbefangenen Beobachter die Frage, wovon leben sie. Zu diesem Thema erzählte uns eine dortige Nachbarin, sie hätte einen Zitronenbaum. An diesem waren über 50 Früchte. Abends beobachtete ihr Mann, dass diese Alternativen an ihrem Haus und dem Baum vorbeischlenderten, sich den Baum ansahen und morgens war der Baum leer. Frage: Was tut ein Mensch mit 50 Zitronen? Das kann kaum sog. "Mundraub" sein, sondern die Zitronen wird man auf einem Markt wiederfinden. Diese Geschichte ist noch harmlos gegen die anderen welche unter den Palmeros kursieren. Fakt scheint zu sein, man ist heute auf palmerischer Seite nicht mehr so unbefangen freundlich gegenüber diesen sog. Alternativen, welche auch oft nicht besonders gepflegt aussehen (vorsichtig ausgedrückt) - ja wie denn auch ohne Wasser usw.? Liebe Alternative, wir werden Euch auch weiterhin nicht mitnehmen wenn Ihr am Straßenrand mit erhobenen Daumen steht. Unser Auto soll geruchsneutral bleiben und frei von kleinen Krabbeltieren... Und grundsätzlich: Bitte vergesst nicht, Ihr seid auf dieser Insel mit den liebenswerten Einheimischen nur zu Gast und Euer Verhalten kann leicht diese Freundlichkeit erlöschen lassen und das wäre absolut jammerschade!

28.03.15: Noch eine Sardine: (Fortsetzung vom 17.03.15) Wir trauten heute unseren Augen nicht. Auf dem Parkplatz vor der Bar "Dos Pinos" und dem gleichnamigen Spar-Supermarkt war erneut eine Pappsardine zur Verbrennung präsentiert. Daneben eine lange Theke, damit man den eigenen Brand praktischerweise auch schnell löschen kann... Ob das nun wirklich die letzte Beisetzung für dieses Jahr gewesen ist? Wir wissen es nicht...

22.03.15: Führerschein: Als Tourist brauchen Sie sich keine Gedanken machen - Ihr Deutscher Führerschein ist nach wie vor gültig - das schon mal vorab. Anders sieht das jetzt bei den sog. Residenten aus. Deren unbegrenzter Deutscher Führerschein ist nun in Spanien nicht mehr gültig und wenn man einen Residenten mit einem solchen Dokument bei einer Kontrolle erwischt, wird es sehr teuer. Es sollen schon 500 Euro Strafe gefordert worden sein. Für Residenten ist also das Thema ernst zu nehmen. Vor wenigen Tagen wurde einer unserer Gäste kontrolliert und die erste Frage war: Sind Sie ein Resident? Die Polizei scheint also gezielt sich für diese Personen zu interessieren - klar, die Kassen sind leer... Abgesehen von der Möglichkeit einen Spanischen Führerschein zu beantragen, gibt es noch die Möglichkeit in Deutschland den unbegrenzten in einen begrenzten Führerschein zu tauschen und der wird dann auch in Spanien bei den Residenten anerkannt. Dritte Variante: Der Resident meldet sich bei seiner Gemeinde ab, geht mit der Abmeldung zur "Fremdenpolizei" und beantragt die Löschung aus dem Residentenverzeichnis. Er ist dann also ein ganz normaler Tourist und sein zeitlich unbegrenzter FS wird anerkannt. Man unterscheidet bisher zwischen der steuerlichen Residencia - also Versteuerung auch Deutscher Einkünfte in Spanien und einer "Residencia light" - um z.B. bei Flügen oder Fähren von den Kanaren zum Festland oder umgekehrt subventionierte Nachlässe zu bekommen. Diese Form hatten wohl die meisten Residenten. Es sollen viele Residente nun ihre Residencia zurückgegeben haben. Der Spanische Führerschein - welcher begrenzt ist - muss immer wieder erneuert werden. Es ist eine Gesundheitsprüfung erforderlich und das scheuen wohl viele Landsleute - insbesondere ab einem gewissen Alter... Nochmals: Für den Touristen bleibt alles so wie es ist - es gilt auch der unbegrenzte Deutsche FS!

17.03.15: "Karneval - Ende": Für uns sehr ungewöhnlich ist das langgezogene Ende der Karneval-Saison . Immer wieder - zuletzt noch am 14.03. - feiert man ein Abschiedsfest vom palmerischen Karneval, mal in dieser Stadt oder Dorf und mal in einem anderen Ort. Am letzten Freitag berichteten uns unsere Freunde aus Garafia mit leuchtenden Augen von der "Beerdigung der Sardine" in Llano Negro - einem kleinen Dorf im Norden und dass dieses Fest mit viel Alkohol, Tanz und ähnlichen Vergnügungen bis in den Morgen groß gefeiert würde. Wir hörten dann in unserer mehrere KM entfernten "Hütte" gegen Mitternacht auch Böllerschüsse. Vermutlich wurde die Sardine standrechtlich erschossen, weil sie für dieses Jahr keine Lust mehr am Karneval hatte. Üblicherweise wird sie aber nicht erschossen sondern verbrannt, was auch kein schöner Tod sein soll. Es handelt sich i.d.R. um ein sardinenähnliches Gebilde aus Pappe und Holz und daher ist die Verbrennung sicher auch effektiver und das Viech kann nicht so schnell wieder auf die Flossen kommen und womöglich noch ausbüchsen. Nun denn, wir gönnen unseren Palmeros ihre Fiestas, solange diese nicht ausarten wie noch vor ca. 15 Jahren in La Laguna. Dort feierte man jedes Jahr im Mai eine 14-tägige (!!!) Fiesta und zwar jede Nacht. Wenn nun der Wind richtig (also falsch) stand, hatten auch wir etwas davon, zwar gedämpft, aber ab der 3. Nacht auch etwas eintönig. Diese Fiesta ist aber radikal "entschärft' worden und stört heute nicht mehr. Leider haben wir vergessen um was es da eigentlich ging - vermutlich div. Alkoholisierte auch...

16.03.15  WiFi: Nach 3 (!) Jahren vergeblicher Versuche bei uns ADSL (vergleichbar mit DSL) zu bekommen, scheint es uns nun gelungen zu sein - zumindest funktioniert es bereits einige Tage. Nun wollen wir uns mit dem nächsten Schritt beschäftigen, nämlich WiFi zu installieren. Da wir davon "0"-Ahnung haben, werden wir einen Fachmann zunächst um Infos bitten und dann - wenn wir durchblicken und zufrieden sind - mit der Ausführung beauftragen. Wir hoffen, dass dann unsere Gäste über ein Passwort sich einschalten können. Besonders unsere jüngeren Gäste werden das sicher begrüßen. Natürlich müssen wir die Nutzung etwas begrenzen, damit nicht die ganze Kapazität für irgendwelche heruntergeladenen Filme futsch ist. Wir sind gespannt.

11.03.15 Restaurante von Volkmar - Los Cancajos: Eines unserer Lieblingslokale auf der Ostseite in Los Cancajos - direkt am Meer - ist derzeit geschlossen. Volkmar hat es erwischt, er liegt derzeit mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus. Wenn wir ehrlich sind, haben wir schon länger befürchtet, dass er sich kräftemäßig gewaltig übernimmt. Dienstag bis Sonntag geöffnet von 10 - 22 Uhr, In der Küche alleine bei einem gut besuchten Restaurant und häufigen Familienfesten mit bis zu 130 Personen. Bäckerei und Konditorei usw. usw. Wenn man dann noch raucht und am sogenannten freien Montag einkaufen und andere Arbeiten erledigen, sowie täglich auch noch eine ziemliche Fahrstrecke zurücklegen muß, dann musste es fast so kommen. Hoffentlich nutzt er die Gelegenheit und denkt über eine durchgreifende Änderung nach. Vor Mitte April ist mit einer Wiedereröffnung kaum zu rechnen. Viele unserer Gäste und wir wünschen ihm eine vollständige und baldige Genesung. Wir werden berichten wenn wir wissen wann und wie er wieder eröffnen wird!

10.03.15 TomTom: Nun werden wir bestimmt einigen Navi-Fetischisten auf die Füße treten, aber hier stehen wir, wir können nicht anders... Vor wenigen Tagen sichteten wir zunächst in Los Llanos, dann zwischen Tijarafe und Puntagorde und zuletzt unterhalb von Cueva de Agua (Garafia) ein Fahrzeug mit belgischem Kennzeichen und hoch aufgebauter Kamera. Die Fa. TomTom ist Navi-Anbieter und nun wird auch La Palma ins System aufgenommen - andere Anbieter waren auch schon da. Man fragt sich, ob auf dieser kleinen, überschaubaren Insel wirklich ein Navigerät notwendig ist. Beim letzten Autokauf gab uns der Händler eine Gutschrift dafür, dass wir auf das serienmäßig vorhandene Navi verzichteten und auf unsere Frage was er damit tun würde meinte er, man könne es auf dem Festland loswerden. Auch in Deutschland sind wir Navi-Verweigerer und ganz besonders nachdem wir eine TV-Sendung gesehen haben, in welcher anhand einer Studie ein Zusammenhang zwischen der häufigen Navinutzung und einer verstärkten Neigung zur Demenz nachgewiesen wurde. Das "Orientierungsareal" im Gehirn wird wohl nicht mehr ausreichend gefordert. Nun denn, wir können es weder ändern noch verhindern, aber empfinden es doch seltsam, dass offensichtlich ein Markt für diese Fotografiererei vorhanden ist - sonst würde man es ja wohl kaum machen... Wir meinen, das ist überflüssig wie ein Kropf!

27.02.15 Wind:  Zur Zeit beutelt uns der Wind - und bei dieser Formulierung fallen uns die in Deutschland in den Konditoreien angebotenen "Windbeutel" ein und es läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Also diese Windbeutel meinen wir jetzt nicht, sondern die aufgeblasenen Freunde aus Nord-Ost, welche teilweise zum Sturm mutieren und dafür sorgen, dass die Vögel nicht mehr vernünftig geradeaus fliegen können. Soeben beobachtete ich ein Krähenpaar, welches Mühe hatte irgendwie hintereinander zu fliegen... Vergangenen Mittwoch wollten wir im Norden wandern. Hierzu beabsichtigten wir ein Auto an den Endpunkt in Sto. Domingo abzustellen. Dieses Vorhaben war nicht ohne, da es kaum gelang eine Autotür zu öffnen. Als wir dann an den baumlosen Anfang der Wanderung (weiter im Norden) dachten, wurde uns klar, dass es wohl mehr mit fliegen denn mit wandern zu tun gehabt hätte und wir nahmen eine geschütztere Route in der Nähe. Wir wollten auch wegen der schmalen Wege in den Schluchten lieber nichts riskieren. Es braucht nur einer zu stolpern und bekommt dann noch eine Windböe. Was dann passieren kann, wollen wir uns lieber nicht vorstellen. Es gibt auch eine positive Wind-Seite: Der Himmel über unserer Westseite ist seit Tagen blankgeputzt. Sicher hat manche Dame mit einer gestylten Frisur ein Problem. Aber da haben wir mehr Mitleid mit unseren Blumen im Garten... So ist das nun mal auf einer kleinen Insel mitten im Atlantik. Da kann es schon mal stürmisch zugehen. Weil wir das wissen, haben wir alle Häuser mit Wintergärten ausgestattet, sodaß man völlig windgeschützt quasi "wie draußen" sitzen kann wenn es bläst. Aber: Auch wenn es periodisch windig ist, wir lieben die Insel trotzdem und sind nicht so glücklich, wenn wir an die immer näher rückende Abreise denken!

15.02.15 Restaurante "Perla negra": Dieses Restaurant gibt es noch nicht so sehr lange. Da öfters mal Restaurants eröffnen und wieder kurze Zeit später schließen, sind wir zunächst immer etwas zurückhaltend - ganz besonders mit Empfehlungen. Vor wenigen Tagen nun haben wir mit Freunden das "Perla negra" besucht und waren von der Küche angetan - alle waren zufrieden und der Preis war durchaus angemessen. Das Lokal befindet sich in El Paso und zwar von uns aus gesehen (also von Süden aus gesehen) kurz nach dem Ortseingang links an der Hauptstraße. Damit sind wir schon beim Nachteil des Restaurants: Die Lage! Dieses nett eingerichtete Lokal mit guter Küche liegt an der Hauptverkehrsstraße und die Aussicht ist eben auf dieselbe. Das empfanden wir als einen Nachteil. Schließlich sitzt man ja 1-2 Stunden und schaut auf den Verkehr - oder man sitzt mit Sicht ins Lokal, welches sonst keine Fenster nach draußen hat. Wenn draußen mal schlechtes Wetter ist oder es ist dunkel, kann man sicher aber auch damit leben...

11.02.15: Restaurante "Carmen": Nach vielen Jahren probierten wir wieder dieses Restaurant aus und - wir machen es kurz - wir waren alle zufrieden. Vor etlichen Jahren probierten wir bereits mit mäßigem Ergebnis und haben uns weitere Besuche verkniffen. Als wir jetzt aber von verschiedenen Bekannten nur Gutes hörten, haben wir es erneut gewagt und waren überrascht, wie gut es war bei akzeptablen Preisen. Das Restaurant ist nett gestaltet. Man kann auf der Terrasse und auch drinnen sitzen. Es gibt auch einen Rundtisch für eine größere Gesellschaft. Das Tollste aber ist, dass wir mit dem Auto in 5 Minuten von uns aus dort sein können. Es liegt in der Urbanisation CELTA - also kurz vor dem Sparladen DOS PINOS auf der rechten Seite (von uns aus gesehen). Man biegt am Hinweisschild CELTA rechts ab und noch eine Kurve nach links und dort sieht man rechts schon Hinweisschilder. Eigentlich gefällt uns die Urbanisation CELTA weniger gut, da die Häuser dicht an dicht stehen und man sich gegenseitig in den Suppentopf schauen kann - vom Geruch ganz zu schweigen. Aber damit hat das Restaurant nichts zu tun! Probieren Sie es einfach mal aus bei Ihrem nächsten La-Palma-Besuch. Am Sonntag ist das Restaurant geschlossen - Stand heute.

08.02.15: "Halleluja - es regnet": Lachen Sie nicht, es ist ernst gemeint. Praktisch seit irgenwann um Weihnachten herum gab es keinen vernünftigen Niederschlag mehr im unteren Aridanetal - also auch in unseren Gärten. Sicher haben wir auch eine künstliche Bewässerung in unseren Gärten, aber offen gestanden geht nichts über die Bewässerung von oben. Wenn in der Nacht noch mehr kommen sollte, könnten wir morgen sogar die automatische Bewässerung abstellen - warten wirs ab. An den Straßenrändern ließen schon viele Gräser und Blumen die Köpfe hängen und wurden sommerlich in den Farben. Der Nachteil des Regens ist natürlich, dass die Mandelblüte teilweise betroffen ist. Leider sind die Temperaturen in den vergangenen Wochen gefühlte 2-3 Grad zu niedrig gewesen, sodaß die Bienen (gemeint sind die fliegenden...) ihre Tätigkeit sehr eingeschränkt hatten und wenn nun die Blüten fallen, ist es zumindest für diese Blüten zu spät... Wenigstens der Wind hat nachgelassen und es fallen dann vielleicht doch nicht so viele Blüten wie befürchtet. Bei unserer Hütte im Norden haben wir heute trotzdem getränkt. Dort hatte es noch nicht angefangen zu regnen, weil der Regen erst langsam aus Süd oder Süd-West kam. Na ja - hätten wir uns vielleicht schenken können... Andererseits machten wir aus der Wassernot eine Tugend und konnten bei einer kleineren Wanderung dort die herrliche Blütenpracht genießen und zur Krönung des Tages besuchten wir wieder eines unserer Lieblingsrestaurants, die "Tasca El Castillo". Der Lammbraten ist der beste der Insel - jedenfalls nach unserem Geschmack. Ansonsten gab es im Norden viel Autoverkehr, weil an diesem Wochende das Mandelblütenfest in Puntagorda gefeiert wurde. Es hätte sonniger und wärmer sein können und müssen. Man hätte den Verantwortlichen raten sollen, vorsichtshalber Petrus einzuladen und dieser hätte sicher etwas tun können für die Fiesta....

04.02.15: "Wir ertrinken": Nicht wie Sie sich das jetzt vorstellen in einer wässrigen Flüssigkeit - womöglich im Meer o.ä. Nein, wir ertrinken in einer Avocado-Superernte. In unserem Garten sind ein paar Bäume und die tragen dieses Jahr wie noch nie. Fragen Sie uns nicht, woran das gelegen haben könnte - wir wissen es nicht. Sicher gab es immer Schwankungen, aber so voll, dass fast die Zweige brechen, waren die Bäume noch nie. Unsere Gäste verkriechen sich schon vermutlich, wenn wir mit diesen herrlichen Früchten vorbeikommen und sie untertänigst bitten, uns doch bitte einige Exemplare abzunehmen - natürlich kostenfrei. Die wunderbaren und gesunden Früchte schmecken hier einige Klassen besser als die in Deutschland angebotenen. Wir nehmen sie als Brotaufstrich und Butterersatz und sie schmecken zu herzhaftem und sogar süßem Brotbelag - selbst unter Honig. Besonders essen wir sie gerne als Salat. Dazu schneiden wir sie in längliche Stücke, legen sie auf Tomatenscheiben und wer mag, legt kleine Sardinillas (Sardinen) und/oder Zwiebelscheiben/Knoblauch dazu. Essig und Öl, sowie ein wenig Salz und Pfeffer und fertig ist ein schneller und köstlicher Salat. Aber Vorsicht: Natürlich sättigt die Avocado sehr. Die Avocado ist sehr vielfältig einsetzbar - als Suppe (nicht kochen) - gequetscht als Beilage zu diversen Gerichten wie z.B. Blumenkohl oder Spargel (Butterersatz) usw. Wichtig ist jedoch, sie nicht in bearbeitem Zustand länger liegen zu lassen und möglichst rasch zu essen, sie wird schnell bräunlich und unansehnlich  - aber natürlich deswegen noch nicht schlecht. Besonders gut schmeckt sie uns zu Krabben. Guten Appetit!

25.01.15: WDR "Wunderschön  La Palma":  Im WDR lief heute diese Sendung über La Palma. Überwiegend war alles korrekt dargestellt - aber doch mit etlichen Lücken. Aber vermutlich kann man in der Sendezeit nicht ausführlicher berichten. Etwas schief war der Hinweis auf die Temperaturen und die Höhe. Es gibt Phasen, wo das nicht zutrifft, sondern es sogar in der Höhe wärmer ist als direkt am Meer. estiziede  Im Zusammenhang mit den Bananen fiel zwar auch der Begriff Pestizide, aber es wurde nicht vertieft, was angesichts der Gefährlichkeit der benutzten Mittel angebracht gewesen wäre. Dann sprach man das Meerwasserbecken "Charco Azul" bei San Andres. Etwas weiter im Norden findet man aber noch die Meerwasserbecken "La Fajana", welche größer sind und eigentlich für jede Wetterlage eine Bademöglichkeit bieten. Wir haben es zwar nicht nachgemessen, aber wir glauben ziemlich sicher, dass der Strand von Tazacorte länger ist als der von Puerto Naos, von welchem behauptet wurde, er sei der längste der Insel. Nicht erwähnt wurde eine der Hauptwanderstrecken durch die Caldera, welche sicher zu den größeren Attraktionen gehört. Selbstverständlich hat die Insel auch Wandertouren zu bieten, welche weniger anspruchsvoll sind. Und dann noch Karneval in St. Cruz und die große Puderschlacht. OK, wenn man jung ist wird man daran evtl. viel Spaß haben können. Wir haben uns die Puderschlacht auf dieser Seite in Los Llanos vor vielen Jahren einmal angetan und dann nicht mehr. Falls Sie Probleme mit den Schleimhäuten und/oder der Lunge haben, sollten Sie dieses Vergnügen unbedingt meiden. Außerdem kann man sich auf den eingepuderten und somit glatten Straßen ganz wunderbar die Knochen brechen...Die Tour "Marcos y Cordero" im Osten der Insel sollte man nur bei gutem Wetter unternehmen und selbst dann ist noch damit zu rechnen, daß das Wetter umschlägt und Sie einige Stunden im Wolkennebel laufen, also kaum etwas sehen werden. Wir empfehlen diese Tour besser in den Sommermonaten zu unternehmen, weil dann auf der Ostseite das Wetter stabiler ist. Ob jemals in der beschriebenen Piratenhöhle ein Pirat war, wagen wir zu bezweifeln. Wer dort jemals war und die Brandung dort erlebt hat, verspürt sicher kaum Lust mit irgendwelchen antiken Holzschiffchen dort einzulaufen - es könnte die letzte Seefahrt gewesen sein. Nun denn, es war der Wille erkennbar positiv über die Insel zu berichten. - ist ja auch schon anerkennenswert.

23.01.15: Politik: Weil wir so fürchterlich gefrustet sind, wollen wir auch mal etwas sagen, was uns Sorgen macht und wo wir uns betrogen fühlen und da kommt, man möchte fast sagen,. wie kann es anders sein, die Politik ins Spiel - aber ausnahmsweise nicht die palmerische oder kanarische, sonderen die europäische und ganz genau die EZB - die sog. "Hüterin der Geldwertstabilität". Was hat man uns nicht alles versprochen - wir wollen es nicht alles wiederholen, Sie wissen es vermutlich selber. Gefragt hat uns bei der Euroeinführung sowieso niemand - warum wohl? Vielleicht wäre dann vieles besser gemacht worden. Wir waren in unserem Berufsleben ca. 55 Jahre kaufmännisch tätig und davon viele Jahrzehnte selbständig. Solche Verträge, welche keine - oder nur lächerliche Konsequenzen (die sowieso keiner ernst genommen hat) bei Nichteinhaltung vorsehen, hätte vermutlich kein einziger unserer Kollegen und wir auch nicht unterschrieben. Wie kann man nur so unfähig und dumm sein? Und dann noch was: Man kann doch nicht jeden Mist mit dem Hinweis auf Europa und den Frieden in Europa begründen. Viele Jahrzehnte vor dem Euro gab es in Europa - jedenfalls im westlichen - keinen Krieg und diese Währung bewirkt das Gegenteil von dem, was sie sollte, nämlich Europa zu einigen. Nicht dass wir uns falsch verstehen, wir sind sicher für ein friedliches und wirtschaftlich prosperierendes Europa - nur man hat es falsch angepackt und sich auch noch über den Tisch ziehen lassen von wenigstens einem Beitrittskandidaten, den man noch nicht einmal loswerden  kann, obwohl die Fälschungen der Zahlen offen auf dem Tisch liegen. Wer von den Damen und Herren übernimmt eigentlich mal öffentlich die Verantwortung für das Desaster! Sie sitzen alle in ihren Mauselöchern und lamentieren über Dinge, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben und hatten. Klar, wer meinte er könne die deutsche Wiedervereinigung "aus der Portokasse" bezahlen, konnte auch die Euro-Verträge und Konsequenzen nicht fachlich korrekt beurteilen. Dass Spanien auch in eine Schieflage geraten ist, konnte man schon seit vielen Jahren ahnen. Wenn eine Volkswirtschaft zu einem bedeutenden Teil auf einem Bein steht, wie z.B. der Bauindustrie und ca. 1 Million Wohnungen produziert die keiner braucht, so muss das zwangsläufig in die Hose gehen. Genauso zwangsläufig verhält es sich mit der sog. "dicken Berta" - sprich der maßlosen Gelddruckerei. Uns ist kein einziger Fall in der Wirtschafts-Geschichte bekannt, wo das auf Dauer gutgegangen ist. Trösten Sie uns, wenn Sie können und sagen uns, wie man diese selbstherrlichen, von durchsichtigen Interessen geleiteten Goldman-Sachs-Leute wieder einfangen kann, damit sie sich an geschlossene Verträge zukünftig halten....??? Diese "dicke Berta" setzt allen falschen Entscheidungen die Krone auf! Entschuldigen Sie, aber das musste nun mal raus, auch wenn uns nach wie vor unwohl ist bei diesem Thema.

23.01.15: Nachtrag: Als wir heute morgen in unserem größeren Nutzgarten standen, fiel uns noch zum Thema "endemisch" ein, dass dieser Garten nur so von nicht endemischen Pflanzen wimmelt - sei es nun das Gemüse  die Kartoffeln, oder die div. Obstbäume wie Avocados, Kakis, Apfelsinen, Manderinen, Äpfel, Pampelmusen, Mangos, Papayas oder die Surinamkirsche usw. usw. - alles rausreißen? Unsere Gäste , welche wir regelmäßig (natürlich kostenfrei) mit diesen Früchten usw. versorgen und sich freuen, dass sie ungespritzte und natürlich gereifte Früchte bekommen, würden uns sicher auch als nicht endemisch beschimpfen - und das zu Recht!

22.01.15: Lampenputzergras: Wenn Sie schon auf La Palma waren, wird Ihnen sicher am Straßenrand ein attraktives Gras aufgefallen sein, welches braune Samendolden bildet. Dieses nicht endemische Gras löste vor einigen Jahren eine wahre Hexenjagd aus und die Rathäuser, sowie die Inselregierung rekrutierten viele Helfer welche dem Gras zu Leibe rückten, indem es ausgerissen wurde. Man stieg sogar in Privatgärten und es sollen einige Bequeme mit Giftspritze gesichtet worden sein. Man begründete die Hatz damit, dass dieses Gras die Insel versteppen könnte. Ein Nationalpark-Angestelllter erklärte, dieses Gras würde Nachbarpflanzen schädigen. In welchem Umkreis - 1 cm oder 10 m wusste er nicht zu sagen. Die große Jagd ist vorbei und das Gras lebt immer noch und versteppt sieht es eigentlich auch nicht aus auf der Insel. Entschuldigung - es ist nun einmal schön und wir fürchten uns nicht. Ja so ist das mit den nicht endemischen Pflanzen. Ein vermutlich Unbeschäftigter vom öffentlichen Dienst kam dahinter, dass auch Mandelbäume nicht endemisch wären und man Sie alle fällen sollte. Da drängt sich uns die Frage auf, was ist denn mit den Bananen, für welche man alle möglichen endemischen Pflanzen gerodet hat? Und wenn wir einmal dabei sind, wer von den Einwohnern ist eigentlich endemisch, bzw. wie weit gehen wir da zurück - 50 Jahre oder direkt ein paar hundert Jahre???

17.01.15: Neues Jahr - Bewertungsportale: Leider kommen wir erst heute dazu allen Lesern dieser Seite ein gesundes und frohes Neues Jahr zu wünschen. Es war bei uns ziemlich turbulent und wir hoffen auf Besserung. Leider sind wir auch nur selten dazu gekommen mit unseren Gästen zu wandern. Im eigenen, gesundheitlichen Interesse hoffen wir auch in diesem Punkt auf Besserung.

Vor einigen Tagen meinte ein lieber Gast, ob wir uns denn schon mal in den Bewertungsportalen im Internet angeschaut hätten wie man uns bewertet. Darauf gaben und geben wir die einfache Antwort: Es juckt uns nicht und wir haben noch nie nachgesehen. Erstens wissen wir, dass es evtl. nicht gerade wohlmeinende Kollegen gibt, welche Negativ-Kommentare schreiben und andererseits sehr positive Berichte den Verdacht nahelegen , wir hätten die selber gestrickt. Also gehen witr mal davon aus, dass der aufgeklärte Interessent sich auf solche Kommentare nicht verlassen wird... Vielleicht erscheint das etwas überheblich, aber wir betreiben die Vermietung nun seit 1986 und haben viele Stammgäste, welche sicher nicht immer wieder kommen würden, wenn bei uns etwas faul wäre. Sollten Sie in den Portalen mal etwas Negatives entdecken, sprechen Sie uns einfach an und wir sind sicher, es wird sich entweder "in Luft auflösen", oder wir können es erklären.

27.12.14: Mandeln: Die hiesigen Mandeln unterscheiden sich nicht nur in der Größe (sind kleiner) von den üblicherweise in Deutschland gehandelten, sondern insbesondere im Geschmack trennen die hiesigen Welten von den amerikanischen, welche meistens in Deutschland angeboten werden. Wenn man die hiesigen Mandeln probiert hat, fällt es einem schwer andere zu essen - zumindest geht uns das so. Wir haben etliche alte und neuere Mandelbäume auf unserem Gelände und die Früchte werden normalerweise so ca. September geerntet. In Puntagorda gibt es eine Mandelmühle wohin man die Mandeln "zum knacken" bringen kann und man erhält die eigenen Mandeln wieder zurück. Nun beginnt bald die Mandelblüte und die Farben der Blüten sind weiß und rosa mit einigen Untertönen. Lassen Sie sich nicht erzählen, dass entweder die eine oder andere Farbe auf essbare oder bittere Mandeln schließen lässt. Dies stellt man später bei der Frucht fest indem man eine Mandel eines Baumes knackt und probiert. Ist die bitter, so sind alle Früchte von diesem Baum bitter. Blühen wird er aber in den unterschiedlichsten Farben. Die Blütezeit zieht sich je nach Höhenlage und anderen Standortbedingungen von Januar bis März hin und wir freuen uns auf diese Zeit. Manches Jahr haben wir jedoch Pech wenn zu starke Winde oder stärkerer Regen die Blütezeit sehr verkürzen...  

14.12.14: "Koffer in Berlin": Sicher kennen Sie das Kofferlied. Für viele unserer Gäste trifft dies Lied auch für La-Palma zu. Gerne geben wir unseren Gästen die Möglichkeit einen Karton mit persönlichen Dingen bei uns zu lagern. Ganz besonders ist dies in den letzten Jahren interessant geworden, weil die Fluggesellschaften immer genauer wurden was evtl. Übergepäck betrifft und sie kassieren ab. Diese Möglichkeit gilt natürlich nur so lange, wie unser Platz ausreicht und dann, wenn der feste Vorsatz besteht so ca. innerhalb von 1-3 Jahren wiederzukommen, sonst müssten wir bald ein größeres Lager bauen... Viele lassen z.B. Ihre relativ schweren Wanderschuhe bei uns - und/oder Badetücher und ähnliche Utensilien. Natürlich freuen wir uns auch über die hinterlassenen "Koffer" (Paket), zeigt es uns doch, dass man sich wohlgefühlt hat und der Vorsatz erkennbar ist wiederzukommen. Diese Möglichkeit haben alle unsere Gäste mit der kleinen Einschränkung, dass es bei einem Paket bleibt und eben so lange wie der Platz reicht. 

04.12.14: Ein profanes, aber nicht unwichtiges Thema:  Die Rede soll sein von einem wichtigen Utensil an einem wichtigen Ort: Das Toilettenpapier. Auf dieser Insel ist es durchaus üblich, das WC-Papier in einem nebenstehenden Eimer zu entsorgen. Keine Angst. bei uns nicht! Der Hintergrund ist erstens die Sickergrube in welche die Hinterlassenschaften fließen und zweitens der oft mangelhafte Abflußrohr-Durchmesser. Durch das WC-Papier werden in den Sickergruben die Poren geschlossen - oder bei zu dünnen Rohren verstopfen diese - und irgendwann fließt nichts mehr ab. Da es bei uns in der Nähe keine Kanalisation gibt, haben wir ebenfalls die erwähnte Sickergrube, aber eben div. Kammern vorgeschaltet. Wenn diese gefüllt sind, kann man ein Mittel einschütten, wodurch sich alle organischen Substanzen zumindest teilweise auflösen. Irgendwann aber bleibt nichts anderes übrig, als den Pumpenwagen zu bestellen, welcher dann den Rest zum Klärwerk transportiert. Natürlich ist das mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, weil da jemand auf dieser kleinen Insel ein Monopol hat. Wenn also zwar der Rohrdurchmesser stimmt, scheuen wohl viele Hauseigentümer und Vermieter diese Kosten und muten ihren Gästen das unappetitliche - und nicht geruchsfreie - Papier-Sammelverfahren incl. Entsorgung im Hausmüll zu. Da fällt uns nur der alte, deutsche Spruch ein: Was Du nicht willst daß man Dir tu .... usw. Sollten Sie also irgendwo auf dieser schönen Insel mieten wollen, vergessen Sie niemals vorher nach der "Papierentsorgung" zu fragen - falls Sie mit diesem Verfahren ein Problem haben! Trotzdem wäre es auch bei uns nett, wenn Sie nicht gerade ein 4-lagiges Papier verwenden würden, sondern lieber 2-lagig - und wenn es sein muß, lieber doppelt genommen... es zersetzt sich besser als 4-lagig gepresstes.

21.11.14: Telefon, Wetter, Wintergärten und Wärmepumpenheizung: Leider sind wir noch immer von hartnäckigen Tiefs betroffen - alle Kanareninseln. Auf den anderen Inseln regnet es teils noch viel kräftiger als auf La Palma. Und weil niemand weiß, wie z.B. die Nacht wird (mit oder ohne Gewitter), kappen wir zumindest in dieser Zeit vorsichtshalber die Telefonverbindung - siehe hierzu unsere Info vom 18.11.

Die Temperaturen sind auch ziemlich "im Keller" und auf dem höchsten Berg liegt Schnee. Nun machen sich 2 Investitionen in und an unseren Ferienhäuser bezahlt und die Gäste sind darüber sehr glücklich. Erstens unsere Wintergärten, welche sich bei den Regenpausen und Sonnenschein schnell erwärmen und dass man so fast wie draußen sitzen kann und mit der Wärme sogar bei geöffneten Türen zu den Wohnräumen auch heizen kann. Dann die eingebauten (leider sehr teuren) Klimageräte mit denen man nicht nur kühlen, sondern mit dem Prinzip der Wärmepumpe auch heizen kann. Auch wenn das teuer war, so macht sich das jetzt bezahlt - alleine schon wegen der zufriedenen und nicht frierenden Gäste. Es sind ja nicht nur die relativ niedrigen Temperaturen von ca. 16 Grad, sondern es ist auch nach einigen Regentagen (Schauer) die Feuchtigkeit welche ins Haus zieht und die man so vertreiben kann.

17.11.14 Unsere bäuerliche Ader: Neben den Ziergärten, welche sich insbesondere um unsere Häuser befinden, haben wir eine Ecke unseres Geländes für den Obst- und Gemüseanbau reserviert. Meine Frau meint zwar öfters, dass die Tätigkeit auf diesem Gartenland - rein rechnerisch betrachtet - ziemlich uneffekttiv sei. Wenn ich dann aber mit den frischen Sachen in der Küche auftauche, sind diese Sprüche vergessen. Sicher baut man jedes Jahr zu viele Pflänzchen an - aber dann freuen sich auch viele unserer Gäste über die kostenlose Bio-Verpflegung.

Aber eigentlich wollte ich zu diesem Thema was anderes erwähnen. Es ist jedes Jahr fazinierend zu sehen, dass es möglich ist im Herbst / Spätherbst auszusäen um dann im "tiefen Kanarenwinter" zu ernten. Ein guter Freund pflanzte Ende September bei uns Kartoffeln an (wir waren noch nicht auf La Palma) und die sind nun ca. Weihnachten erntereif. Das haut einen Mitteleuropäer doch aus den Latschen... Für viele Gemüse u.ä. ist der Winter sogar die beste Zeit, da die Sommer fast immer zu trocken sind. Jeder Regenguss von oben ist einer künstlichen Bewässerung vorzuziehen.

Und dann kommt da noch der Spaß, sich jeden Tag zu wundern mit welchem Tempo die Pflanzen an Größe gewinnen. Das ist doch sicher auch was wert - oder?

06.11.14 Kunstbanausen: Vermutlich sind wir das. Uns fehlt einfach das Feingefühl für einige auf dieser schönen, grünen Insel aufgestellten Kunstwerke. Diese bestehen aus vor sich hinrostendem Material - also Eisen o.ä. Manchmal weiß man nicht genau was gemeint ist und bei anderen erkennt man es tatsächlich. Eines dieser erkennbaren Kunstwerke bestand aus nachempfundenen Vögeln - ob nun Sing-, Raub- oder doch eher flugunfähigen Laufvögeln war uns immer unklar. Vor einigen Monaten nun machten die Vögel dieses Kunstwerkes eine Bauchlandung - sprich, der Rost befreite uns vom Anblick eines Rosthaufens - obwohl dieser nun Bodenhaftung hat. Vielleicht wollen die Vögel ja auch nur brüten und sitzen auf rostigen Eiern und werden erneut gen Himmel aufsteigen. Da hoffen wir doch, irgend ein Schrotthändler kommt vorbei und hat noch Platz auf seinem LKW. Pardon - aber liebe Vögel wir vermissen euch nicht, sondern erfreuen uns an der Art mit den schönen, nichtrostenden Federn und dem schönen Gesang.

Wenn Sie kommentieren wollen, so mailen Sie unter: lapalma-ferienhaeuser@gmx.de

05.11.14 Tazacorte - Cadiz - Brüssel: Was haben diese Ortschaften gemeinsam?  In Tazacorte und Cadiz sollen und werden die Häfen ausgebaut, obwohl das niemand braucht und das Geld kommt zumindest zu großen Teilen aus Brüssel und damit von Ihnen, lieber Leser. Dafür wollen wir uns doch mal bei Ihnen bedanken! Eigentlich könnte man jetzt hier aufhören, aber es sticht uns der Hafer! Ein Fracht- und Fährhafen auf der Westseite einer abseits im Westen Europas gelegenen Insel. Da muß doch die Frage erlaubt sein, wohin soll denn die Reise gehen - zum Beispiel mit der fast einzigen Frucht welche die Insel verlässt? Aber ja, im Westen liegt ja Costa Rica und die sollen fast keine Bananen selber haben - oder irren wir da ??? Dann noch die Fährverbindung. Wir empfehlen einen Blick auf die Weltkarte und da liegt kaum etwas näher als eine Fährverbindung nach Süd-, Mittel- oder Nordamerika von La Palma aus aufzubauen. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal - und wird es wohl auch bleiben...  Oh ihr lieben Menschen in Brüssel, warum schaut ihr nicht mal auf die Landkarte bevor ihr eure Taschen aufmacht? In Cadiz nun waren wir schon öfters, weil dort die Fähre zu den Kanaren startet und endet. Wir hatten immer genügend Zeit uns dort umzusehen und haben dies auch gerne getan - es war alles so schön beschaulich und es gab kaum Stress - eigentlich überhaupt keinen. Im Hafen lagen ein paar Schiffchen - oder auch schon mal keines und jetzt baut ihr einen Monsterhafen, obwohl schon die nächsten Häfen rechts und links noch Kapazitäten haben. Es gab im deutschen TV einen längeren Berich hierüber und kritische Fragen an Brüssel. Ja so schließt sich der Kreis und der Steuerzahler ärgert sich!

01.11.14 Air-Berlin: Gestern nun haben wir nach einigen gesundheitlichen Kapriolen endlich die Rückreise nach La Palma geschafft und sind glücklich wieder hier zu sein. Ganz besonders glücklich sind aber unsere Rücken. Wir flogen mit der Air-Berlin und wollten eigentlich den verabschiedenden Damen nach der Landung noch einen guten Tipp für den "Herrn Air-Berlin" mit auf den Weg bzw. in die Luft geben: Wir empfehlen die Bordverpflegung umzustellen von Gummibrötchen auf eine leckere Eierspeise,  Sicher hätten die uns dannn zumindest groß angeschaut - vielleicht aber auch nachgefragt - und wir hätten erklärt, so könne die Air-Berlin viel Geld sparen, schließlich hätte man ja schon eine Reihe von "fliegenden Legebatterien". Ja genauso sind wir uns vorgekommen. Es ist tierisch (sprich: hühnermäßig) eng. Die Knie konnten wir nur rechts und links an der Lehne des Vordermannes vorbeistellen und irgendwann fing der Rücken an zu meutern. Dann noch der freundliche Hinweis, man könne ja das Handgepäck unter dem Vordersitz verstauen. Unser Tipp: Vergessen Sie den gesamten Fußraum - nehmen Sie eine total bequeme Yogasitzhaltung mit gekreuzten Beinen auf Ihrem gebuchten Sitz ein (ist sicher kein Problem über 4,5 Stunden) und erzählen Sie Ihrem Rücken, dies sei Yoga und deshalb sooo gesund! Lassen Sie Ihre Sitzhaltung aber keinen Menschen der Air-Berlin sehen, man könnte auf den Gedanken kommen und den Fußraum komplett streichen und dann wissen wir nicht, ob die gekreuzten Beine nicht im Schoß des Nachbarn landen. Sie und die Air-Berlin könnten nun antworten: Dann müssen Sie eben gegen Extrakosten einen XL-Sitz nehmen (am Notausgang). OK würden wir ja gerne, aber die sind oft (zu oft) ausgebucht. Bei ca. 12 Sitzen pro Maschine geht das schnell und ab einem gewissen Alter will man Sie dort auch nicht mehr haben - Sie könnten es ja im Rücken haben, was leicht möglich wäre wenn Sie zufälligerweise sich in der Nachbarschaft umsehen und Ihr Rücken sich mit den Rücken der Nachbarn solidarisch erklärt. Vorsichtshalber erklären wir, dass dies unser subjektiver Eindruck und unsere subjektiven Empfindungen waren. Kleinwüchsige Menschen werden das vielleicht völlig anders sehen und auf 1 Sitz eine Gruppenreise durchführen können... Und noch was: Auch alle anderen Gesellschaften feilschen mit den Zentimetern - da ist die Air-Berlin sicher nicht schlechter - nur gestern fiel es uns wieder besonders auf wohin der Trend zu gehen scheint. Unser Tipp: Reservieren Sie so früh wie möglich und vergessen Sie den XL-Sitz nicht (wenn Sie ihn denn buchen dürfen)

26.10.14 Bananen : Über die möglichen Folgen der Verwendung von Gift im Bananenanbau haben wir schon mehrfach und ausführlich berichtet und dass wir heilfroh sind, nicht dort  - oder in der Nähe - zu wohnen. Vor einigen Monaten nun haben sich offizielle Stellen dem Thema angenommen und wollen die Krankheiten und Krankheitszahlen in diesen Gebieten auswerten und vermutlich mit den anderen Gebieten vergleichen Wir sind gespannt - haben aber auch Zweifel an einer objektiven Untersuchung, da für viele dort in den Bananen tätige Menschen eine Menge auf dem Spiel stehen würde. Aber wichtig wäre es schon, damit einige Unbekümmerte endlich aufwachen - es geht ja auch ohne, wenn man es richtig macht und billiger ist es auch noch ... man muß nur umdenken und wollen! Hoffnungsvoll stimmt uns die folgende, kleine Begebenheit: Eine Freundin rief uns an und berichtete, ein palmerischer Freund von ihr, welcher vom Vater eine Bananen-Finca übernommen hätte, will nun auf "Bio-Bananen" umsteigen und wir hätten doch ihr seinerzeit erzählt, dass wir selber keine chemischen Spritzmittel und Gifte fürs Gießwasser bei unseren eigenen Bananen einsetzen würden, sondern u.a. eine Blumenmischung welche unter die Baumscheibe gesät wird. Ob wir ihrem Freund doch diese Mischung aus Deutschland mitbringen könnten. Machen wir natürlich gerne und hoffen, dass das Schule machen wird.

20.10.14 Germania - die 2.: Als wir unsere diesjährigen Flüge wieder bei der Germania buchten, kam uns nachträglich der Gedanke, uns 2 bestimmte Sitzplätze zu reservieren. Wir gingen also "online". Bei dieser Gelegenheit beschloß die Germania einen von uns umzutaufen. Nach der korrekten Eingabe des Vornamens "Karl-Heinz" wurde diese Eingabe mehrfach abgelehnt. Wir sollten doch bitteschön einen "gültigen Vornamen" eingeben. Wir probierten mit und ohne Bindestrich. Erst als wir es mal mit der Zusammenschreibung - also Karlheinz - versuchten, kamen wir weiter. Noch frisch von dieser zeitraubenden Umtaufaktion geschockt, trafen wir dann später bei der Anschrift auf die Zeile "Adresse" und in der nächsten wieder "Adresse" und dann kam die PLZ und danach der Ort. Also 2 x war eine Straße gemeint. Man könnte also annehmen, die bearbeiten Reservierungen nur von Kunden, welche 2 Wohnsitze in der gleichen Stadt haben. Dies war uns dann aber doch zu unwahrscheinlich und wir setzten unsere Straße eben 2 x ein. Es klappte - bleibt aber die Frage, was soll so ein Mumpitz, erst die Umtaufung und dann der doppelte Wohnsitz...?

18.10.14  Germania - 3. Sitz:  Voriges Jahr buchten wir kurzfristig bei der Germania unseren Rückflug nach La Palma. Vorausschicken müssen wir, dass wir leider nicht in der Lage sind langfristig die Flüge zu buchen, was wir eigentlich allen Gästen empfehlen, wegen des Frühbuchervorteils. Da wir immer nur wenige Monate in Deutschland sind, können wir schlecht alle Termine festmachen und mancher Termin zieht einen oder mehrere hinter sich. Als wir dann im Herbst buchen wollten, konnten wir die Air-Berlin wegen Wucherpreisen direkt streichen und  die Condor flog erst im November ab Düsseldorf. So blieb nur die Germania und siehe da, sie war sehr preiswert - zumindest bei Buchung über einen Veranstalter - vielleicht war das bei ihm ein Restposten. Leider hatten wir wieder einmal viel zu viel Gepäck und jedes Kilo mehr kostet 10 Euro. Da der Flugpreis aber so billig war, fragten wir nach einem 3. Sitz. Wir kalkulierten, auf diese Weise nicht nur bequemer zu sitzen, sondern auch unser Übergepäck "kostenfrei" mitnehmen zu können - zumindest bis zu den üblichen 20 kg. Als wir nun gebucht hatten, fragten wir sicherheitshalber nochmals nach und Überraschung, für diesen voll bezahlten 3. Platz gab es kein Kilo Gepäck. Wir argumentierten, falls ein reicher Scheich käme und 100 Sitze reservieren würde, weil er es gerne einsam hätte, da würde dann die Germania ihm auch nur 20 kg zugestehen (???) - das würden die doch wohl selber nicht glauben. Man blieb hart. Unser Reisebüro fragte daraufhin bei einem Professor für Reiserecht nach und tatsächlich, man hat keinen Anspruch auf Gepäck - dieses wäre an die Personen und nicht an Sitze gekoppelt. Wir verstehen es trotzdem bis heute nicht! Übrigens, unser diesjähriger, kurzfristig gebuchte  Rückflug - wieder mit der Germania - kostet 3 x so viel und da kam überhaupt kein Gedanke an einen 3. Sitz auf...

06.10.14 Kopierer: Nach längerer Zeit haben wir in 2 Zeitschriften, in welchen wir einige Jahre unsere Ferienhäuser annoncierten, uns die aktuellen Anzeigen in Bezug auf La-Palma angesehen und Überraschung: Einige Texte kamen uns doch sehr bekannt vor - teilweise aus unseren Anzeigen bzw. aus unseren Prospekten übernommene Texte...  Nun muß man wissen, dass wir 1986 sicher einer der ersten Vermieter waren, welche per Zeitungsanzeige Werbung für La-Palma machte und da wir schon so lange "am Markt" sind, kam man wohl auf die Überlegung, dass dann die Werbung nicht falsch gewesen war. Aber Achtung liebe Kopierer: Das offene Geheimnis ist ein anderes! Erstens ist unsere Geschäftsidee nur ein solches Haus zu vermieten, welches wir auch selber über Wochen und Monate bewohnen könnten und zweitens steht und fällt die Vermietung mit dem "sich kümmern" und dem guten Verhältnis zu den Gästen. Da nützt die schönste Anzeige nichts, wenn dann später der Rest nicht stimmt! Sicher sollte auch die Insel insgesamt zum Gast passen und umgekehrt - darauf haben wir nur begrenzten Einfluß. Beispiel: Wenn wir beim ersten Kontakt merken, dass der Interessent die Insel noch nicht kennt, warnen wir vor falschen Vorstellungen z.B. in Bezug auf kilometerlange, weiße Sandstrände und fragen gezielt nach den Interessen. Sollte der perfekte Urlaub darin bestehen von morgens bis abends am Strand zu liegen, so kann man das auf anderen Inseln sicher schöner und besser haben und wir raten von La Palma ab. Wir würden lieber ein Haus leerstehen lassen, als täglich in ein oder zwei unzufriedene Gesichter schauen zu müssen... Es ist nun einmal so, es gibt grundverschiedene Vorstellungen wie der perfekte Urlaub auszusehen hat. Auch ändern sich mit zunehmenden Alter die Urlaubswünsche. Man hat es nicht so leicht als Vermieter, aber es macht noch immer  Spaß und wir freuen uns auf viele Stammgäste.

18.09.14  Banken: Wir kauften das erste Haus 1986 und kümmerten uns sofort um eine Bankverbindung. Als alles bezahlt war, sorgten wir vor und richteten außer einem Girokonto für den "Notfall" ein Sparbuch ein, welches wir entsprechend bestückten. Da wir dieses Sparbuch über Jahre nicht benötigten, geriet es irgendwie aus unserem Gesichtsfeld. Viele Jahre später fiel es uns wieder in die Hände und wir machten uns erwartungsfroh auf den Weg zur Bank, da wir mit einem "überquellenden" Konto rechneten. Schließlich gab es in dieser Zeit noch anständige Zinsen - dachten wir. Wir kamen genau richtig, da dem Konto eine Zwangsschließung wegen fehlender Deckung drohte. Nach Prüfung der Positionen begriffen wir: Sicher, es gab ein paar Minizinsen - aber leider gab es auch erhebliche Kontogebühren und das auf einem Sparkonto!!! Wir waren platt, dass so etwas überhaupt möglich war und verstanden erneut: Wir sind hier nicht in Deutschland und viele Gepflogenheiten sind anders - und manche kann man nicht nachvollziehen. Natürlich kündigten wir das Sparbuch und machten uns mit einigen Peseten aus dem Staub. Da fällt uns nur der Spruch eines alten, deutschen Freundes ein, welcher sehr lange auf der Insel lebt und viele seltsame Dinge erfahren hat:  " WIR SIND ALLE FREIWILLIG HIER! "  Mit diesem Spruch haben wir uns schon oft getröstet und wir empfehlen allen Auswanderwilligen, sich diesen Spruch sofort über das Bett zu hängen! 

10.09.14  Zähne: Ein Gast stornierte vor einigen Wochen seinen 14-tägigen Urlaub und gab an, dass eine Zahnsanierung mit div. Implantaten anstehen würde. Er hatte wohl schon einige Zeit Probleme und wagte deshalb nicht auf die Insel zu kommen. Wir erklärten ihm, dass wir selber uns grundsätzlich möglichst dort behandeln lassen - incl. Implantate. 10 Minuten zu Fuß von uns entfernt gibt es die "Clinica Dental" und dort wechseln sich einige deutsche Zahnärzte ab, welche auch noch in Deutschland praktizieren. Außerdem ist dort ein Labor angeschlossen - ebenfalls unter deutscher Leitung - welches einen guten Ruf hat. Wie schon gesagt, wir selber haben uns dort schon 2 Implantate machen lassen und sind äußerst zufrieden. Das erste Implantat ist nun ca. 12 Jahr alt und es gab nie irgendein Problem! Dazu kommt, dass wir auf diese Weise ca. 40-50 % gespart haben... Das hat auch die Krankenkasse gefreut, welche die Kosten anstandslos übernommen hat.

Wir haben Gäste, welche mit "verkorksten" Zahnbehandlungen anreisen und welchen dort geholfen werden konnte. Dies haben wir schon mehrfach erlebt. Es gibt also keinen Grund, seinen Urlaub wegen Zahnproblemen zu verschieben - auch wenn wir zugeben müssen, dass es schönere Urlaubsaktivitäten gibt. Unserem eingangs erwähnten Gast, welcher die Reise stornierte, erzählten wir von unseren Erfahrungen und als er von der bedeutenden Preisdifferenz erfuhr, wurde er doch etwas nachdenklich ob er richtig gehandelt hat.

01.09.14 Restaurant Las Piedras: Von Gästen erfuhren wir, dass dieses Restaurant  - oberhalb von El Paso an der Hauptstr. ca gegenüber dem Touristen-Info-Center - wieder geöffnet ist oder doch bald öffnen wird. Es war viele Jahre geschlossen und wir können derzeit keine Aussage zur Qualität machen. Wir erinnern uns an unseren letzten Besuch dort im Jahr 1986. Vorab wissen sollte man, dass es in dieser Zeit kaum irgendwo "abgehangenes" Fleisch gab. Wir bestellten also etwas blauäugig ein Stück (ich weiß leider nicht mehr ob Schwein oder Rind) und zwar "medium", weil wir glaubten, damit nichts falsch machen zu können. Auf dem Teller fanden wir ein Stück  xy  in einer roten Blutsauce... Schon der Anblick verschlug uns den Appetit und wir reklamierten. Das hätten wir besser nicht getan und uns das Stück eingepackt und auf dlem heimischen Herd nachbehandelt. So bekamen wir nach einer verdächtig langen Zeit ein exzellentes Stück "Schuhsohle" - frisch aus der Feuerbestattung. Nun vergessen Sie aber bitte die alte Geschichte und testen lieber das restaurierte Lokal und den neuen Wirt - ganz unvoreingenommen... Wir würden uns freuen, wenn Sie uns berichten.

Und noch eine alte Geschichte: Da es zu der zuvor erwähnten Zeit nicht sehr viele Restaurants gab, war man für jede Neueröffnung dankbar und wir hatten von einem neuen Restaurant in El Paso gehört. Da wir nur einmal dort waren und es dasselbe nicht mehr gibt, ist mir der Name entfallen - aber egal, der witzige Oberkellner war den Besuch wert. Da wir die Küche noch nicht kannten, fragten wir ihn, was er denn empfehlen könnte und dachten natürlich ob Fisch, Fleisch o.ä. Seine schlagfertige Antwort:  DIE RECHNUNG !

29.07.14 Abschied: Die Geschichte setzt sich fort und knüpft an unsere Ausführungen vom 15.02.14 an. Unsere langjährige Steuerberaterin, gebürtige Deutsche, welche schon lange auf der Insel lebte und praktizierte, ist verstorben. Sie hat nun innerhalb weniger Jahre zum zweiten Mal kämpfen müssen und nun doch verloren. Der Tumor kam zurück und beendete das Leben eines positiv eingestellten Menschen. Wir trauern mit den Angehörigen und Mitarbeitern und können es noch immer nicht fassen, obwohl es sich über Monate angekündigt hatte..

Auch wenn viele "Vogel-Sträuße" es nicht wahrhaben wollen, bzw. durch Kopf in den Sand stecken alle Warnungen ignorieren, die Quote der Tumorerkrankungen in den entsprechenden Gegenden der Insel (im und um den Bananenanbau) ist auffällig (um es vorsichtig auszudrücken). Die Insel hat so viele schöne und längerfristig ungefährliche Gegenden, dass niemand gezwungen ist sich ausgerechnet dort in der Nähe anzusiedeln...

Zu der Spritzerei kommt dann noch die Bekämpfung der wurzelfressenden Nematoden durch Gift im Gießwasser. Das ist fast noch schlimmer, da das Gift von der Pflanze aufgenommen werden kann und der Weg bis in die Frucht frei ist. Hierzu eine kleine Geschichte über den sorglosen Umgang mit diesem Zeug:

Wir selber haben einige Bananenstauden für den Eigenbedarf und für unsere Gäste (natürlich gratis und nicht für den Verkauf). Ein an sich sehr lieber Palmero, welcher uns seinerzeit im Garten aushalf und selber eine größere Bananenfinca hat, wunderte sich sehr, dass wir nicht spritzten bzw. Gift ins Gießwasser kippten und die Pflanzen trotzdem ok waren. Wir erklärten ihm, wir würden eine Blumensamenmischung unter den Stauden aussäen und diese würden die Nematoden abhalten. Wir haben ihm dann angeboten eine größere Menge aus Deutschland mitzubringen und ihm zu schenken. Sie ahnen es - obwohl er bei uns das positive Ergebnis sah, es war vergeblich. Sein Bruder, welcher neben ihm auf der Finca wohnte ist schon länger verstorben - Sie wissen schon woran.

Wir lieben die Palmeros sehr - zumindest sehr viele - aber manchmel wird die Liebe durch ungläubiges Wundern ersetzt...

Unser Rat (basierend auf unseren Erkenntnissen und Erfahrungen - wir haben keine Studien durchgeführt): Wohnen Sie möglichst mit Abstand zum Bananenanbau und essen Sie Bananen nur dann, wenn Sie einigermaßen sicher sein können wie diese gezogen wurden (Bioläden, Bekannte usw.). Übrigens, glauben Sie bitte nicht, dass die in Deutschland gekauften Bananen (z.B. aus Mittelamerika) nicht auch entsprechend behandelt wurden - auch dort gibt es Nematoden...Bei uns kommen nur Biobananen oder selber gezogene auf den Tisch.

23.07.14  Sommer auf La Palma:  Soeben erreichte uns ein Kurzbericht eines Gastes welcher gerade zurückgekommen  ist. Neben lobenden Anmerkungen über unsere Häuser, Gärten usw. ( was uns selbstverständlich auch sehr freut ) drückte er sein Erstaunen darüber aus, dass die Insel so wenig besucht gewesen sei - da hätte er woanders schon mehr erlebt. Seine Ausführungen bestätigen auch unsere Meinung, dass es sich lohnt auch im Sommer nach La Palma zu fliegen. Großes Vorurteil ist: Es ist zu heiß. Da fragen wir uns, was ist denn im Moment in Deutschland für ein Wetter mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad - und dann auch noch oft schwül, zumindest bei uns im Rheinland. Dann kommen wieder Tage an denen man denkt, ja wo ist er denn hin der Sommer...? Als es hier so heiß war (und noch ist) schauten wir uns die Wetterdaten von La Palma an. Es waren konstant vorhergesagt ca. 22 bis 24 Grad und leichter Wind. Lleider können wir aus  verschiedenen Gründen (noch) nicht nach La Palma zurückfliegen, aber etwas neidisch sind wir schon auf unsere Gäste welche jetzt dort sind!

Der Atlantik gleicht die Temperaturen besser aus als das Mittelmeer - denken Sie z.B. an die armen Griechen und die dort oft herrschende Hitze von 40 Grad. Da La-Palma die nord-westlichste Insel ist, also weit auf dem Atlantik und mit gehöriger Distanz zu Afrika, haben wir nur selten mit "zu hohen" Temperaturen zu tun und wenn es uns mal erwischt, dann ist die Sache oft in wenigen Tagen erledigt. Sie sollten es einfach mal ausprobieren - oder auch nicht - könnte sein, dass Sie süchtig werden... 

29.06.14  Abmahnung: Sie werden vielleicht festgestellt haben, dass sich unsere Preisliste geändert hat. Ein "Wettbewerbshüter" hat uns darauf hingewiesen, dass wir die Endreinigung nicht mehr gesondert ausweisen dürfen -   § ... und § .... und § ....  Sie wären wegen einer Beschwerde (von wem?) aufmerksam geworden. Was klingt als wolle man den Wettberwerb schützen, dient vermutlich in erster Linie der eigenen Kasse, denn für diesen freundlichen Hinweis dürfen wir nun 246,10 E an Gebühren zahlen sowie eine Vertragsstrafe für den Wiederholungsfall akzeptieren.

Viele unserer Gäste erwähnen, dass ihnen auch die Sauberkeit in unseren Häusern positiv aufgefallen sei. Wenn man das ordentlich machen will, kostet es natürlich und es war unsere Absicht, die Kosten auch für den Gast transparent und sichtbar zu machen. Es wird uns aber unterstellt, wir hätten das wegen der "billigeren Optik" beim Tagespreis getan. Wenn man bedenkt, dass viele unserer Stammgäste 1 Monat und länger mieten, fällt die Endreinigung kaum ins Gewicht und ist für einen Preisvergleich sicher fast unerheblich.  Wir haben also einen 7-Tagespreis eingeführt und in diesen die Endreinigung eingerechnet. Die Verlängerungstage sind dann "normal".

Es wäre schön, wenn der Gesetzgeber solchen "Wettbewerbskanzleien" das Handwerk legen würde. Wenn ein Wettbewerber sich an einer Praxis stört, welche in der "Privatvermietung" üblich ist, steht ihm der Rechtsweg offen und sicher wären wir bereit gewesen darüber zu reden, nachzudenken und ggfl. unser Angebot zu ändern. Dass jetzt aber ein Dritter damit sein Geschäft macht wurmt uns schon...

Also lieber Wettbewerber: Wenn Du mit uns oder unserem Angebot ein Problem hast, melde Dich bitte persönlich! Wir lieben und schätzen Leute mit "offenen Visier" und weniger den Denunzianten!

21.06.14 Promenade in Puerto Naos: Seit vorigem Jahr ist die Promenade fertiggestellt und siehe da - entgegen unseren Erwartungen - sie sieht nicht schlecht aus. Sicher ist sie nun moderner und hat mit der Promenade aus den 80er Jahren in denen wir sie kennenlernten nicht mehr viel gemeinsam. Das "Urige" mit Schiffstauen als Begrenzung ist schon länger weg und leider auch der eine oder andere Gummibaum und ganz besonders vermissen wir ein altes Gemäuer mit einer Fassade im Kolonialstil welches wir immer bewunderten und hofften, dass irgendein Mutiger es renovieren würde. Aber das ist nun schon lange weg und seit mehreren Jahren steht dort ein seelenloser Halb-Rundbau - schade! Nun denn, die Umgestaltung und Renovierung der Promenade hat sich gelohnt und war sicher nötig - auch weil Tazacorte dem Ort den Rang abgelaufen hatte...

22.05.14 Pool: Wir würden gerne Ihre Meinung erfahren, ob Sie einen Pool im Urlaub vermissen würden. Vorausschicken wollen wir, dass man an jedem Tag des Jahres im Meer baden kann - abgesehen von den Tagen mit zu hoher Brandung. Sicher wäre der Vorteil, dass man mal eben nach einer Wanderung ins Naß springen kann. Die Nachteile liegen aber auch auf der Hand  - als da wären: Eine intensive Pflege und die veranschlagen wir mit ca. 15-20 E pro Tag. Bitte bedenken Sie: Der Pool muß auch bei Nichtbelegung der Häuser gepflegt werden. Das wäre auf den Mietpreis aufzuschlagen. Da eine Überdachung in unserem Wohngebiet derzeit nicht möglich ist, rechnen wir mit einer umfangreichen Wasserpflege. Dann sollte man sich bewusst werden, dass ein Pool für 3 Häuser auch Geräusche bedeuten kann, welche andere Urlauber in den 2 anderen Häusern stören könnten. Bei unseren bisherigen Stammgästen scheint die Sache klar zu sein: Muß nicht! Wegen der sich häufenden Nachfrage von neuen Interessenten nach einem Pool sind wir uns nicht mehr so sicher, ob man ihn nicht doch bauen sollte. Übrigens gibt es in der Nachbarschaft ein ca. gleich großes Haus mit Pool zu mieten. Dieses kostet 98 E pro Tag und der Pool wird in den sog Wintermonaten nur als Deko-Objekt angesehen, da er nicht beheizt ist. Wir sehen wirklich nur ganz selten mal einen Gast im Pool. In den Sommermonaten wird die Nutzung natürlich besser sein. Wie schon oben erwähnt, sind wir eigentlich der Meinung, dass sich Meerwasser nicht toppen lässt - aber wir sind nicht alleine auf der Welt und wären an Ihrer Meinung interessiert! Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Meinung sagen. Es genügt ein Kurznachricht ohne oder mit Begründung. Allerdings geben wir zu bedenken, es würde nicht ohne Preisaufschlag gehen...  Vielen Dank für Ihre Mühe!

Unsere Mail: lapalma-ferienhaeuser@gmx.de

19.05.14 Neues aus der "Steueranstalt": Ganz so neu ist es nun auch wieder nicht. Bereits vor Wochen berichteten wir über den Einfallsreichtum der hiesigen Steuerbehörden, wonach wir zukünftig von 0 Euro Umsatz Steuern zahlen sollen. Es handelt sich um die sog. Leerstands-Steuer. Ausgehend vom Katasterwert und einem willkürlichen Steuersatz - geteilt durch 365 Tage x Leerstandstage kommen unsere Steuerbeamten dann auf den zu zahlenden Betrag. Umgehen lässt es sich nur, wenn man z.B. eine Rezeption mit festen Angestellten unterhält. Da stellt sich bei 3 Objekten sofort die Frage: Was ist billiger? Die Antwort ist eindeutig. Eindeutig ist auch die Handschrift der Hotel-Lobbyisten, welche erstens ein Interesse daran haben selber nicht betroffen zu sein und zweitens den Individualtourismus mit und bei den kleinen Anbietern zu behindern und zu verteuern... Und alle lieben Schwarzvermieter-Kollegen - wir kennen einige von denen - kommen wieder einmal ungeschoren davon!

Zu allem Überfluss sind wir nicht nur der von uns akzeptierten Einkommensteuer unterwofen, sondern nun auch noch einer 7%-igen Umsatzsteuer. Beide Steuern zusammen sind für uns aber nicht so mal eben wegzustecken, wenn wir nicht die Qualität gefährden wollen. Daher haben wir nun ab dem 01.05.14 neue Preise - siehe Preisliste. Da wir die neue Belastung nicht komplett weitergegeben haben, können unsere Gäste sicher damit leben und wir wollen hoffen, dass irgendein netter Kollege in Madrid gegen diese Ungleichbehandlung in der Leerstands-Steuer klagen wird. Wir haben dazu keine Lust...

24.04.14 Restaurants: In früheren Empfehlungen haben wir unsere kulinarische Gelüste in Bezug auf das Restaurante Santi in Sto. Domingo bekannt. Leider verstarb in 2012 unser lieber Freund Santi. Dann war das Restaurant lange Zeit geschlossen. Jetzt wurde es von der Familie vermietet. Der Name wurde beibehalten (bedauerlicher- u. fälschlicherweise) und leider hat es mit dem guten Ruf von früher in Bezug auf die Speisen nicht mehr viel gemeinsam. Verbessert hat sich die optische Präsentation - mann kann nun auch draußen sitzen und innen ist es heller geworden. Unser Testessen ging aber völlig "in die Hose".: Suppe kalt - Hauptspeise zu ölig - nur Pommes (keine Papas) - Dessert = undifinierbarer Fettklumpen. Wir waren und sind erschüttert... Sicher, eine Tasse Kaffee oder eine Flasche Bier würden wir noch riskieren - mehr aber zur Zeit nicht...

23.03.14 Restaurante La Abuela: Vor einigen Monaten lobten wir dieses Restaurant. Diverse Gäste erlebten nun aber "Reinfälle" und es soll schon wieder ein neuer Pächter dort sein. Das würde den Absturz erklären - wir wissen es aber nicht genau. Einerseits waren wir ja ganz glücklich über den damaligen Wechsel, denn der jahrelange "Vorpächter" bzw. seine Angestellten hatten es wohl nicht so sehr mit der Mathematik und rein zufälligerweise traf es uns selber 3 x zu unseren Ungunsten... Ein Schelm welcher Böses dabei denkt. Auf einer anderen Internetplattform wird dieser Vorpächter - welcher sich nun an einem anderen Ort befindet - über den bekannten grünen Klee gelobt. Das macht bei dieser Vorgeschichte einen seltsamen Eindruck auf uns...

19.03.14 ZDF-Fernsehgarten: Es wurde am 16.03. diese Sendung ausgestrahlt und sollte und wollte über La-Palma berichten. Bedauerlicherweise rufen nun Gäste an und fragen, wo denn das gezeigte Hotel  XY liegen würde. Tut uns leid, es war eine gemixte Sendung mit Szenen aus Gran Canaria und La Palma. OK - wenn man nichts von einer solchen Sendung erwartet hat, war es in Bezug auf La Palma nicht schlecht, riss aber auch nicht gerade vom Stuhl. Eigentlich sind wir froh, dass La Palma immer noch ein "Nischenziel" ist und keines für Goldkettchenträger... (es sei denn unter dem Hemd). Sendungen dieser Art mögen zwar Appetit auf die Insel machen - aber bitte möglichst bei den richtigen Gästen. Es fehlen uns oft auch (selbst-)kritische Anmerkungen um ein bestimmtes Klientel fernzuhalten. Manchmal trauern wir auch den Zeiten nach, wo die Insel grundsätzlich nur über andere Inseln wie Teneriffa oder Gran Canaria erreichbar war - da kamen nur die wirklichen Freunde und Liebhaber der Insel. Es war wie eine "natürliche Auslese". Am winzigen Flughafen landeten pro Tag 1-2 Maschinen und man wartete auf einer Bank am Rollfeld Der heutige, völlig überdimensionierte Flughafen ist eine Beleidigung fürs Auge und für alle Steuerzahler!

12.03.14 Langzeit-Urlauber: Hierzu wollen wir versuchen etwas aus unserer Sicht zu erklären - auch wenn es Interessenten gibt, welche das vielleicht ganz anders sehen - was ihr gutes Recht ist. Anfangen wollen wir mit der sicher von keiner Seite zu leugnende Tatsache, dass wir uns auf den Kanaren befinden und die  Wintermonate dort i.d.R. "wettermäßig" freundlicher sind als auf dem Festland oder anderen Mittelmeerzielen. Nun findet man dort am Mittelmeer "Überwinterungs-Angebote" welche vermutlich nicht einmal die Kosten des Hotels oder Hauses decken - getreu dem Motto: Jeder eingenommene Euro mindert den Verlust in diesen Monaten. Die Hauptsaison - also der Sommer - ist dann entsprechend teuer und gefragt. Auf den Kanaren ist wegen der Wettersituation der Winter die eigentliche Hauptsaison - also grob von Oktober bis irgendwann im Mai. Nun möchten natürlich auch die "Überwinterer" gerne schönes Wetter, fragen dann auf den Kanaren nach und sind erstaunt (zumindest tun einige so....) dass sie preislich in der Hauptsaison gelandet sind und beim Vermieter kein sonderliches Interesse spüren auf die Mittelmeer-Angebote einzuschwenken. So gut wie keiner der Lanzeit-Interessenten fragt für 12 Wochen im Sommer nach (Mai - Sept). Da ist man schon über jede 3 oder 4-Wochenmiete glücklich und wir bieten in dieser Zeit einen verminderten Mietpreis an. Was nicht im Winter verdient wird, kann man in den Sommermonaten nicht ausgleichen. So ist das leider und es bleibt uns nur, die entsprechenden Interessenten um etwas Nachdenklichkeit und Verständnis zu bitten.

09.03.14 Karneval: Es ist geschafft - auch auf dieser Insel ist nun der Karneval endgültig vorbei. Wir wollen gerne gestehen, dass uns dieses Fest nicht wirklich interessiert, auch wenn wir uns nicht ganz den Nebenwirkungen entziehen können. Am 04. - also am Dienstag - holten wir liebe Freunde von der Fähre ab und mussten deshalb in die Hauptstadt zum Hafen. Zwischen E-Werk und dem ersten Kreisverkehr fanden wir uns plötzllich in einem Stau wieder. Stau auf La Palma - wir waren platt! Nach dem ersten Schreck fuhren wir auf die linke Spur und an der elend langen Schlange vorbei. Und - Überraschung - alle wollten in den Hafen in welchem sich der Stau fortsetzte und offensichtlich auf die Fähren der Armas und vom Olsen. Diese waren wohl außerplanmäßig im Hafen. Es wurde uns schnell klar, dass diese die Karnevalsbesucher abholen wollten, welche offensichtlich am Vortag in St. Cruz Karneval gefeiert hatten und nun auf die anderen Inseln zurück wollten. Unsere Freunde, welche wir in dem Gewühl irgendwann fanden erzählten uns,. dass die Fähre so gut wie leer war auf der Fahrt von Gomera nach La Palma und sie sich schon gefragt hatten, ob sich diese Verbindung für die Fährgesellschaft lohnen würde. Angesichts aber der Menschenmassen welche dann auf La Palma das Schiff enterten, muss man sich da wohl keine Sorgen machen. Schon eher wegen der Unmengen von "Polvo" (Puder)  und anderen weißen Materialien ähnlicher Konsistenz, mit welchen in St. Cruz die Straßen beschichtet waren. Auf dieser Schicht sollte jeder Autofahrer lieber plötzliche Bremsmanöver vermeiden. Es ist Karneval eine alte Tradition, sich und andere Mitmenschen mit diesen Materialien zu besteuben. Warum und wieso ist in div. Reiseführern nachzulesen und hängt zusammen mit den in früheren Jahren Ausgewanderten welche ihren im Ausland erworbenen Reichtum durch Säcke mit Mehl zeigen wollten. Irgendwann muss das wohl ausgeartet sein...!

20.02.14 Baustellen: Vor ein paar Tagen wurde die Straßen-Baustelle von Argual (Los Lllanos) runter zum Auslauf der Caldera aufgehoben und ist jetzt wieder befahrbar. Die Unmenge von Baustellen auf der Südumrundung - ca. von Las Manchas über Fuencaliente in Richtung Mazo - gibt es nun schon seit vielen Jahren und niemand weiß, wann mit einer endgültigen Fertigstellung zu rechnen ist. Es ist für alle Benutzer ein Ärgernis - egal ob nun Touristen oder Einheimische. Eigentlich sollte man erst mal in die Kasse schauen und dann erst teilweise verwirklichen und nicht alles anfangen und nichts zügig zu Ende bringen! Es tun uns die Vermieter-Kollegen dort leid, welche ja teilweise sowieso schon "weit vom Schuß"  sind und nun noch jahrelang mit diesen Behinderungen leben müssen - bzw. deren Gäste...

19.02.14 Gästebuch: Man fragt uns schon mal, warum wir kein Gästebuch hätten, man könne dann doch viele positive Kommentare dort reinschreiben. Wir meinen, diese Sache mit den Gästebüchern ist schon sehr durchsichtig und kann leicht getürkt werden! Sinn sollte ja wohl sein, dass Interessenten eine unabhängige Beurteilungen bekommen. Dies ist absolut nicht garantiert und auch entsprechende Portale werden manipuliert. Außerdem, negative Kommentare lassen sich leicht löschen... Was also soll ein Gästebuch???Bei uns gibt es einen sog. "Freud- und/oder Leidkasten"  und dort können unsere Gäste (auch anonym) alles kommentieren was sie wollen - wir werden es lesen und ggfl. auch gerne Ratschläge annehmen... Für Ratschläge sind wir sehr empfänglich und bedanken uns bei allen Gästen auch an dieser Stelle, welche diesen Kasten schon benutzt haben!

16.02.14 E-Werk: Wie wir aus der Presse entnommen haben, wird unser Insel-E-Werk auf der anderen Inselseite zwischen der Hauptstadt Santa Cruz und dem nahen Touristenort "Cancajos" mit Schweröl betrieben. Wir dachten immer, es würde Diesel "verfeuert". Wenn diese Info stimmt, wäre das in unseren Augen eine ziemliche gesundheitsgefährende Umweltschweinerei - zumal wir davon ausgehen müssen, dass die Filter unzureichend sind, was auch schon berichtet wurde. Uns haben die Rauchfahnen und die dazugehörigen Gerüche schon immer sehr irritiert wenn wir dort vorbeigefahren sind und wir waren froh, weiter nicht betroffen zu sein und weit weg auf der Westseite zu wohnen. Wir können uns aber gut vorstellen, dass bei der Hauptwindrichtung Nord-West der o.a. Ort "Cancajos" schon seinen Teil mitbekommt. Das bedeutet von der nördlichen Seite diese Emission und von der südlichen Seite die der startenden Flieger, denn der Flughafen ist in der Nähe. Eine absolut gelungene Standortwahl für einen Touristenort...

15.02.14 Bananenanbau: Immer wieder warnen wir dringend vor insbesondere längerfristigen Anmietungen im sogenannten Bananengürtel zwischen Tazacorte und El Remo - auch im Süden bei Fuencaliente. Selbst eine 2 oder 3-wöchige Anmietung würden wir für uns nicht akzeptieren wollen. Der Grund liegt im übermäßigen Einsatz von Spritzmitteln. Wer einmal z.B. den "Wasser-Kanalweg" oberhalb von Los Llanos durch die Bananen gewandert ist, wird sich nach den dort oft riechbaren Düften eine Wiederholung überlegen - zumindest wenn ihr oder ihm die Gesundheit etwas wert ist. Wie schon an anderer Stelle geschildert, kauften wir unser erstes Haus 1986. Damals schon haben uns liebe Freunde dringend davon abgeraten in dieser Zone zu kaufen und sie haben uns geraten, etwas Abstand zu den Bananen-Fincas zu halten. Mittlerweile sind wir ihnen für diesen Rat sehr dankbar, denn immer wieder (so auch vor wenigen Wochen bei zwei weiteren Bekannten) hören wir von Tumoren - sowohl bei Palmeros, aber auch bei ausländischen Residenten welche in diesem Gürtel manchmal noch garnicht so lange wohnen oder wohnten. Sicher wird wohl nichts dagegen zu sagen sein z.B. in Tazacorte ein Restaurant aufzusuchen (das tun wir auch), aber von einem längerfristigen Aufenthalt würden wir immer abraten. Hinzu käme bei einem zu geringen Abstand die Möglichkeit, dass unser Bio-Garten automatisch "mitbehandelt" würde! Außerdem laufen in diesen Fincas - wenn sie nicht elektrifiziert sind - häufig (meistens täglich) Stromgeneratoren für die Bewässerung der Felder. "Ohropax - Besitzer" wird das vielleicht nicht weiter stören... andere Mitmenschen vermutlich schon! Fatale Ironie ist, dass ausgerechnet auch unsere oben erwähnte Freundin - welche viele Jahre nahe der beschriebenen Zone gelebt hat - nicht von einem Tumor verschont wurde. La-Palma ist eine wunderschöne Insel und wir sind sicher, dass auf anderen Inseln und in anderen Destinationen größere Sünden passieren - aber damit wollen wir nichts entschuldigen. Uns tröstet, dass wir auf dieser Insel den kleinen und größeren "Schweinereien" noch ganz gut aus dem Wege gehen können. Man muß nur wissen, wo sie denn zu finden sind und nicht den "Kopf in den Sand stecken", wie dies insbesondere einige Landsleute und "Normal-Touristen" tun.

01.02.14 Wanderkarte: Falls Sie eine vernünftige Karte sowohl für die Straße als auch für Wanderungen suchen, empfehlen wir in die nach unserer Erfahrung gute Karte von Freytag & Berndt 1:30.000 zu investieren. Auch auf der Insel ist sie in div. Läden verfügbar. Perfekt ist sie auch nicht, aber eine bessere Karte kennen wir nicht.

29.01.14 Mandelblüte: Schon vor Wochen waren die ersten Blüten zu sehen. Jetzt gibt es die volle Pracht! Wie so oft, wanderten wir gestern wieder mit unseren Gästen in möglichst abgelegenen Gegenden der Insel - wir mögen keine größeren Karawanen. Wegen der vollen Blüte wanderten wir auf einer unserer ältesten Wandertouren oberhalb von Puntagorda. Außer uns war weit und breit keiner zu sehen und wir hatten das ganze Blütenmeer für uns! Die Luft war gefüllt mit dem wunderbaren Duft der Blüten. Ähnlich toll duftet auch der weiße Ginster, welcher in den unteren Regionen zu finden ist. Dorthin wird wohl die nächste Wanderung führen und unsere Gäste und wir freuen uns schon darauf...

20.01.14 Lidl: Man kann zu denen stehen wie man will - also einerseits mit dem Standpunkt sie machen den anderen Geschäften Probleme - oder andererseits sie sind gut für den Verbraucher mit der kleinen Geldbörse. Fakt ist aber, soweit wir dies bisher hier mitbekommen: Seit wir Lidl auf der Insel haben (Okt. 2012), bemühen sich andere Geschäfte mehr um den Kunden (man wird freundlicher) und es hat auch Auswirkungen auf das Preisniveau, welches bei manchen Produkten nach unserer Meinung zu hoch war. Beispiel: Der Preis für ein "Pöttchen" Quark der Fa. Danone mit 2,59 E ist/war unanständig hoch. Jetzt bröckelt er - der Preis - nicht der Quark! Selbst die gleiche Menge gekauft im Bioladen von einer Firma aus Deutschland kostete 1 Euro weniger...  Geht doch! Lidl ist auf der anderen Inselseite in Brena zu finden und es soll eine Filiale auch auf unserer Seite in Planung sein. Noch lieber wäre uns persönlich Aldi-Süd. Die aber werden nicht kommen, da Aldi-Nord für Spanien zuständig ist - ist logisch wo wir doch so weit im Norden sind - oder?

15.01.14: Steuern:  Wir fühlen uns ungerecht behandelt. NICHT weil wir hier in Spanien Steuern zahlen müssen, sondern diese auf Einnahmen, welche wir nie hatten! Lieber Herr Rajoy (Ministerpräsident)! Ihre Beamten haben da etwas ziemlich MIESES erfunden und mit denen fangen wir jetzt mal an: Was würden Ihre Beamten wohl dazu sagen, wenn sie für ein fiktives 14. und/oder 15. Gehalt Steuern zahlen sollten, auch wenn sie diese Gehälter nie bekommen würden? Oder: Man stelle sich einen Marktverkäufer vor, welcher im Jahr x Kisten Orangen einkauft, aber (was passieren kann) nicht alle verkauft, sondern gezwungen ist etliche wegzuwerfen bzw. vielleicht auch selber zu vertilgen. Die Herren Beamten möchten aber gerne auch die Steuer für dieses Verlustgeschäft kassieren. Oder: Ein Autovermieter (nehmen wir mal einen kleineren) hat 30 Leihfahrzeuge. Die durchschnittliche Auslastung pro Jahr beträgt 250 Vermiettage - ergibt einen Stillstand von 115 Vermiettagen. Nun - lieber Herr Rajoy - kommen Ihre Beamten und hätten gerne auch von diesen 115 Tagen Steuern und zwar mit der Begründung, in diesen Tagen hätte der Vermieter die Autos selber genutzt. 30 Autos x 115 Tage ergeben 3.450 Tage. Der Vermieter hätte also an 3.450 Tagen "pro Jahr" die Autos selber genutzt. Selbst wenn er wollte, wie mag er das dann gemacht haben? Sie, lieber Leser meinen nun, dieses Prinzip gibt es nicht? Dann lesen Sie weiter, denn nun kommen wir zu den Ferienhausvermietern. Das Prinzip ist gleich wie die oben "gestrickten" Fälle, welche es (zur Zeit noch) nicht gibt! Angenommen wir hätten 10 Häuser und obendrein auch noch ein Privathaus (natürlich ohne Vermietung) und diese Häuser hatten außerhalb der Winter-Hauptsaison einen erheblichen Leerstand - sagen wir mal von 150 Tagen x 10 Häuser wären das dann 1.500 Tage. Und genau von diesen Tagen wiill nun Herr Rajoy von uns Steuern (!!!) und dies trotz eines von uns bewohnten Privathauses. Wir geben gerne zu, dass es die Zeit des fiktiven Ferienhausvermieters allemal zulassen würde, mindestens 4,1 x pro Tag (egal ob Sonn- oder Feiertag) von einem Haus ins andere zu ziehen - das macht doch fast jeder - Sie, lieber Herr Rajoy vielleicht nicht???. Wenn ein Haus leersteht, so laufen trotzdem alle Kosten hierfür weiter wie z.B. die Grundsteuer oder auch nur die Grundgebühr der Versorger. Dazu kommen noch die Versicherungen sowie die Gartenpflege usw. usw. - und jetzt noch eine Steuer berechnet auf der Grundlage eines leeren Hauses??? Entschuldigung Herr Rajoy - auf sowas muß man erst mal kommen. Könnte es sein, dass Ihre Leute nicht richtig ausgelastet sind oder vielleicht von der Sache nichts - oder nicht genug -  verstehen? Wir kennen keinen Lehrsatz welcher besagt, dass Steuern die Wirtschaft ankurbeln! Wollten Sie aber nicht genau das Herr Rajoy?

13.01.14: Katzen:  Eigentlich sind wir als Katzenfreunde bekannt. Wir hatten über viele Jahre selber einige Generationen versorgt und großgezogen. Aus versorgungstechnischen Gründen haben wir uns nach dem Tod der letzten Katze keine mehr "angeschafft". Mittlerweile kommen aber noch andere Gründe hinzu und wir warnen unsere Gäste sogar vor Katzen, sowohl vor den auf unserem Gelände herumstreunenden, als auch vor den in manchen "Restaurants" bettelnden. Grund sind erstens Flöhe und zweitens eine sich seuchenartig in Spanien ausbreitende Krankheit, welche auch Menschen befallen soll. Viele Katzenliebhaber erklären fälschlicherweise gerne, die Flöhe würden niemals Menschen befallen. Das mag auf viele Menschen zutreffen, leider aber nicht auf alle. Lassen wir mal die Allergien beiseite. Fakt ist, sie beißen auch die gutmeinenden Zweibeiner und diese schleppen dann im schlimmsten Fall die Viecher einige Zeit mit sich herum. Unser Rat für einen unbeschwerten Urlaub: Meiden Sie Katzen von denen Sie nicht wissen wie sie gepflegt werden - also herumstreunende und  die in einigen Restaurants bettelnden - so schwer das auch fallen mag...

08.11.13  0,0 % : Die freudlosen Menschen haben sich durchgesetzt: Es gilt seit wenigen Tagen im Straßenverkehr 0,0 % Alkohol. Die Restaurants stöhnen, aber es hilft nichts! Man hat uns nun auch noch das letzte Gläschen Wein zum Essen gestrichen und immer per Taxi fahren ist teurer als der Aufenthalt in manchem Restaurant. Da werden wohl eine Menge Ehefrauen zukünftig ein großes Herz haben ...

26.10.13 Restaurants / Restaurantführer: Es gibt ein (zugegebenermaßen) nett aufgemachtes Gratisheftchen - insbesondere über Restaurants der Insel - welches alle paar Monate erscheint. Nach längerer Zeit haben wir es mal wieder studiert und - na ja - man sollte unbedingt bedenken, dass die Beschreibungen nicht von neutralen Testern stammen, sondern finanzielle Interessen im Hintergrund sind. Zuifälligerweise berichteten uns aktuell Gäste von ihrem Restaurantbesuch eines dort groß beworbenen Restaurants mit dem Kommentar: War alles aus der Micro!! In der Anzeige aber steht wörtlich: "alles hausgemacht, alles gehobene Klasse"  Nun - vielleicht hat man eine besonders teure Micro... Die abgebildeten Gerichte in der Anzeige sehen sehr gut aus - sind aber vermutlich aus einem anderen Restaurant o.ä. Nach einigen Bauchlandungen gehen wir selber schon seit Jahrzehnten nicht mehr in dieses Restaurant, obwohl es eigentlich sehr schön liegt. Ähnlich verhält es sich mit einem Restaurant im Nord-Westen welches im gleichen Blatt auch eine Anzeige geschaltet hat. Dieses ist an 2 Tagen pro Woche geöffnet und wenn Sie als durstiger Wanderer vorbeikommen, bekommen Sie noch nicht einmal an diesen 2 Tagen NUR etwas zu trinken und werden sehr bestimmt auf Ihre Fehlerwartung aufmerksam gemacht - von wegen "strahlendes Lächeln und herzlich..." (Text aus der Anzeige). Das Lokal soll zwar in "Essen & Trinken" empfohlen worden sein (wir haben es nicht nachgeprüft), aber da kennen wir noch eine ganze Reihe absolut gleichwertiger Restaurants - auch im Norden. In der Nähe finden Sie zum Beispiel die "Tasca Castillo" im gleichnamigen Ort nördlich von Las Tricias - und dort treffen Sie auf freundliche Gastgeber mit einer guten Küche und ebenfalls einer sehr schönen Aussicht. Auch hier brennt an kühlen Tagen der "Bollerofen" und bei gutem Wetter sitzt man unter einer Weinpergola fast im Garten. Wir sind von den Gastgebern, der Küche und der Lage begeistert! Die Tasca Castillo ist z.Zt. geöffnet ab 14 oo h donnerstags, freitags und sonntags.

25.10.13 Privat-Mietautos: Es ist uns bekannt, dass mindestens 1 "offizieller" Autovermieter auf La Palma mehr oder minder regelmäßig sich Autos von Privatleuten "anmietet" und diese an seine Kunden weitervermietet. Was sich so zunächst harmlos anhört, hat aber u.U. für den Mieter gravierende Konsequenzen. Ein sog. "Selbstfahrer-Vermietfahrzeug" unterliegt besonderen gesetzlichen Bestimmungen und darüber hinaus muß es als solches versichert werden. Dies bedeutet einen ganz erheblichen Aufschlag in der KFZ-Versicherung (bis zu 3-400 % mehr) Bei einem Unfall würden Sie riskieren ohne Versicherungsschutz dazustehen! Aber auch schon bei einer normalen Verkehrskontrolle gibt es anständig Ärger! Der Grund für diese unlauteren Praktiken wird sicher auch die Krise sein - man muß nicht so viele Autos bereithalten, da man sich jederzeit noch welche besorgen kann. Sie können sicher sein, dass bei dem von uns empfohlenen Vermieter dies niemals geschehen kann und würden wir dennoch davon erfahren, würden wir augenblicklich die Zusammenarbeit einstellen!. 

.05.10.13 Ergänzungen/Automiete: Bitte beachten Sie die neuesten Ergänzungen in Bezug auf die Automiete unter "häufige Fragen" und Preise.

05.10.13 Immobilienkauf: Die wahren Fans der Insel kommen sicher irgendwann auf den Gedanken sich selber eine Immobilie auf der Insel zu kaufen - insbesondere im Rentenalter, wenn genügend Zeit ist länger zu bleiben. Dies ist verständlich. Aber etwas Wasser möchten wir doch in den Wein schütten, auch wenn Sie sagen werden, die haben doch selber gekauft. Das stimmt zwar, ist aber schon lange her (das erste Haus in 1986). und die Preise waren völlig andere als heute! Der erste Wassertropfen wäre: Man sollte die Prozeduren des Immobilienkaufs genau kennen und damit die Risiken. Niemals einen Schnellschuß machen!!! Es gibt z.B. eine "Deutsch-Schweizer-Schutzgemeinschaft für Auslandsbesitz" (Anschrift siehe Internet). Diese u.a. Schutzgemeinschaften bieten Beratung an. 2. Tropfen: Notar in Deutschland ist nicht Notar in Spanien! Wir selber besitzen ein vor vielen Jahren gekauftes Stück Gartenland und im Notar-Kaufvertrag steht sinngemäß, dass der Verkäufer das Eigentum nicht richtig nachweisen konnte. So etwas in Deutschland erscheint uns undenkbar. Wir kauften damals trotzdem, weil man die Familie kannte und mittlerweile wären fremde Ansprüche verjährt. 3. Tropfen: Da früher die Verträge "unterverbrieft" wurden (war absolut so üblich um Steuern zu sparen), hat seit einigen Jahren der Staat reagiert (leider wieder überreagiert). Die Werte werden heute vom Staat geschätzt und da die Kassen knapp sind, wird auch "überschätzt". Wir kauften im Norden eine Parzelle und deklarierten und bezahlten korrekt den angegebenen Betrag. Geschätzt wurde dann fast genau der doppelte Wert und von diesem ist dann die Steuer fällig gewesen. Es gibt zwar Einspruchsmöglichkeiten mit div. Gutachten, aber das ist teuer (egal wie es ausgeht) und zieht sich lange hin. 4. Tropfen: Vergleichen Sie die Preise in Deutschland (natürlich nicht auf der Kö in Düsseldorf) mit denen auf La-Palma und dann die gebotene Qualität! Sie werden feststellen, es mangelt bei der Qualität: Meistens kein Keller, Speicher, Heizung, doppelschalige Bauweise usw. usw. Es gibt noch genügend weitere "Tropfen" und daher unser Rat: Machen Sie sich schlau so gut Sie können - oder lassen es und mieten sich ein und schonen so Ihren Geldbeutel und Ihre Nerven...

15.09.13  Avocados: Die Früchte haben relativ schnell Ihre Größe erreicht und manche Gäste können nicht verstehen, dass sie noch nicht reif sind und dafür noch Monate brauchen. Der Erntezeitpunkt richtet sich nach der Sorte. Auf unserem Gelände um die Häuser und im Garten haben wir 7 Avocado-Bäume mit unterschiedlichen Sorten. Die bekanntesten sind "Fuerte" und "Hass". Unreif geerntet sind sie fasrig und wässrig - also so, wie man  sie in Deutschland leider öfters zu kaufen bekommt. Es gibt Jahre (Winter 12/13 war so eines), da wissen wir uns vor Früchten nicht zu retten und verteilen diese an Gäste, Freunde und Nachbarn - natürlich gratis!. Ähnlich verhält es sich oft mit anderen Früchten (Orangen, Maulbeeren, Feigen usw.) - aber auch in unserem "normalen" Nutzgarten, mit "normalen" Gemüsen und Salaten wächst es oft so stark, dass wir verteilen. Selbstverständlich ist bei uns ALLES garantiert  BIO!

09.09.13 Wetterkarten: Der Spanische Wetterdienst hat gute Wetterprognosen für mehrere Tage und diverse Orte auf der Insel. Hier die Seite: www.aemet.es - klicken Sie links die Auswahl "Municipios" - es erscheint eine Kartenauswahl und Sie klicken auf die Kanaren im Bereich der jeweiligen Insel. Es folgt eine Städteauswahl - Sie finden z.B. Los Llanos in der Auswahl rechts und wenn sie diesen Ort anklicken, folgt die Wetterkarte. Andere Orte - wenn sie nicht in der Auswahl aufgeführt sind - können Sie über "Seleccione municipios" eingeben und dann "Buscar" anklicken.

15.08.13 Anreise vom Festland per Schiff: Insbesondere von sog. Langzeiturlaubern werden wir hin und wieder nach dieser Möglichkeit befragt. Klar, man möchte den Insel-Leihwagen einsparen und vielleicht noch eine schöne An- und Abreise durch Frankreich / Spanien machen. Wir selber haben dies schon mehrfach getan, allerdings dann per Reisemobil bzw. Kleinlaster um Möbel; Hausrat u.ä. zu transportieren als es noch keine Beilademöglichkeiten zur Insel gab, bzw. wir kein Vertrauen hatten (Beschädigungen / Verlust). Der Hauptgrund war also ein anderer als ein touristischer - natürlich haben wir auch die Fahrt genossen und sogar manchmal auf der Rückfahrt noch einige Abstecher gemacht wenn es die Zeit erlaubte.

Unter dem Strich jedoch war es immer sehr teuer und zeitaufwendig und manchmal auch nervig wenn die Fähre gerade einen Motorschaden hatte und erst 1 Woche später ablegte. OK - wir hatten ja kein Haus vorbestellt für welches wir hätten zahlen müssen. Rechnen Sie bitte die nicht mehr niedrigen Kraftstoffpreise für ca. 3-4.000 KM je nach Strecke, Autobahngebühren und Übernachtungen. Dazu kommen dann die eigentlichen Fährkosten z. B. ab Cadiz oder Huelva mit ca. 2.000 E hin und zurück. Auch für den Langzeitouristen kann das kein Geschäft sein!.Sie sind 2-3 Tage je Strecke auf See und auch damit haben viele Menschen schon ein Problem... Evtl. müssen Sie auch noch auf Teneriffa umsteigen und haben schon wieder Zeitverlust.

Fazit: Es lohnt nicht wirklich!

19.08.13: Autoanmietung. Wir wurden gefragt, wieso die Koppelung von Haus und Auto bei uns zumindest derzeit obligatorisch ist und was die Krise damit zu tun habe. Erstens: Wenn ein Autovermieter seine Autos nicht mehr wenigstens kostendeckend vermieten kann (fehlende Gäste infolge der Krise und zzgl. Flugstreichungen aus Deutschland und von woanders) wird er seinen Fuhrpark verkleinern und zu Stoßzeiten in der Hauptsaison könnten die dann fehlen. So soll es z.B. Weihnachten 2013 gewesen sein und etliche Urlauber (nicht unsere) standen "ohne" da. Wenn wir nun dem Autovermieter zusichern können, dass alle unsere Gäste bei ihm das ohnehin notwendige Auto mieten werden, kann er zumindest für unsere Gäste besser planen, schließlich kauft man ja nicht mal eben ein paar Autos weil gerade welche für 14 Tage gebraucht werden, sondern man muss schon die Auslastung über das ganze Jahr sehen... Wir wissen wovon wir reden, schließlich waren wir in Deutschland viele Jahrzehnte selber Autovermieter. Im Interesse unserer Gäste haben wir uns diese Zusage aber "abkaufen" lassen und einen niedrigeren Mietpreis ausgehandelt - zzgl. der Zusage, dass unsere Gäste bevorzugt bedient würden! Es war also ganz in Ihrem Interesse und auch in unserem insofern, als wir nicht am Flughafen Hängengebliebene abholen müssen...

Und dann gibt es noch das Problem mit sog. "Autovermittlern", welche selber überhaupt keine Autos haben aber im Internet anbieten. Vielleicht werden wir irgendwann später einmal hierzu noch Stellung beziehen. Es könnte sein, dass man dabei rechtlich "vermintes Gelände" betreten muss und deshalb sind wir da sehr vorsichtig und raten auch Ihnen dazu sehr vorsichtig zu sein! Zahlen Sie niemals wochen- oder monatelang den Leihwagen im Voraus und hinterlegen auch keine Kaution per Kreditkarte o.ä. Schon alleine eine Stornierungsfrist für das Auto von mehr als 24 Stunden ist nicht akzeptabel. Dies war ein allgemeiner Hinweis, denn im Moment stellt sich ja bei uns das Problem nicht... Bei unserem Vermieter zahlen Sie erst bei Fahrzeugübergabe oder sogar einige Tage später und er verlangt keine Kaution bei UNSEREN Gästen!

 

Hier werden wir unregelmäßig weitere interessante Informationen bereitstellen.

"Das wichtigste Stück des Reisegepäcks Ist und bleibt ein fröhliches Herz." 
Hermann Löns (1866 - 1914)